Nationale Referenzlaboratorien

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Zuletzt geändert: 21.11.2016
Lebensmittellabor

Nationale Referenzlabors (NRL's) wurden für die Überwachung von Lebensmitteln, Futtermitteln, Krankheitserregern bei Mensch und Tier, genetisch veränderten Organismen und bestimmte Substanzklassen wie Rückstände in lebenden Tieren und tierischen Erzeugnissen sowie Pestizidrückstände in Lebens- und Futtermitteln eingerichtet. Durch die Einrichtung von NRLs in den EU Mitgliedsstaaten wurde die Basis für europaweite, harmonisierte Untersuchungsstandards in den jeweiligen Bereichen der amtlichen Kontrolle von Lebens- und Futtermitteln und im Bereich der Tiergesundheit bei der Diagnose von Krankheiten geschaffen.

Rechtsgrundlage der NRLs ist die EU Verordnung (EG) Nr.882/2004, wonach jeder Mitgliedstaat verpflichtet ist, ein oder mehrere NRLs für bestimmte Untersuchungen zu benennen und der Europäischen Kommission bekannt zu geben. Das NRL muss für die betreffende Untersuchung als Prüflaboratorium akkreditiert sein. Der Zuständigkeitsbereich eines NRL kann eine bestimmte Substanz- bzw. Stoffklasse (z.B. Pestizidrückstände), eine bestimmte Lebensmittelgruppe (z.B. Milch und Milcherzeugnisse) oder für Mensch und Tier pathogene Mikroorganismen (z.B. Salmonellen, BSE) oder Parasiten (z.B. Trichinen) umfassen.

Aufgaben eines NRL

  • Zusammenarbeit mit dem zuständigem Gemeinschaftsreferenzlabor der EU (Community Reference Laboratory – CRL)
  • Koordination der Tätigkeit der amtlichen Labors
  • Abhalten von Ringversuchen für die koordinierten Labors
  • Weiterleitung der Informationen des CRL an zuständige Behörden, amtliche Labors und an gemäß § 73 LMSVG autorisierte Gutachter
  • wissenschaftliche und technische Unterstützung der zuständigen Behörden bei der Umsetzung der koordinierten Kontrollpläne

Die NRLs in der AGES liefern durch die Anwendung standardisierter und validierter Untersuchungsmethoden, die die Vergleichbarkeit der Ergebnisse ermöglichen, einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier.

Lebensmittellabor

Nationale Referenzlabors (NRL's) wurden für die Überwachung von Lebensmitteln, Futtermitteln, Krankheitserregern bei Mensch und Tier, genetisch veränderten Organismen und bestimmte Substanzklassen wie Rückstände in lebenden Tieren und tierischen Erzeugnissen sowie Pestizidrückstände in Lebens- und Futtermitteln eingerichtet. Durch die Einrichtung von NRLs in den EU Mitgliedsstaaten wurde die Basis für europaweite, harmonisierte Untersuchungsstandards in den jeweiligen Bereichen der amtlichen Kontrolle von Lebens- und Futtermitteln und im Bereich der Tiergesundheit bei der Diagnose von Krankheiten geschaffen.

Rechtsgrundlage der NRLs ist die EU Verordnung (EG) Nr.882/2004, wonach jeder Mitgliedstaat verpflichtet ist, ein oder mehrere NRLs für bestimmte Untersuchungen zu benennen und der Europäischen Kommission bekannt zu geben. Das NRL muss für die betreffende Untersuchung als Prüflaboratorium akkreditiert sein. Der Zuständigkeitsbereich eines NRL kann eine bestimmte Substanz- bzw. Stoffklasse (z.B. Pestizidrückstände), eine bestimmte Lebensmittelgruppe (z.B. Milch und Milcherzeugnisse) oder für Mensch und Tier pathogene Mikroorganismen (z.B. Salmonellen, BSE) oder Parasiten (z.B. Trichinen) umfassen.

Aufgaben eines NRL

  • Zusammenarbeit mit dem zuständigem Gemeinschaftsreferenzlabor der EU (Community Reference Laboratory – CRL)
  • Koordination der Tätigkeit der amtlichen Labors
  • Abhalten von Ringversuchen für die koordinierten Labors
  • Weiterleitung der Informationen des CRL an zuständige Behörden, amtliche Labors und an gemäß § 73 LMSVG autorisierte Gutachter
  • wissenschaftliche und technische Unterstützung der zuständigen Behörden bei der Umsetzung der koordinierten Kontrollpläne

Die NRLs in der AGES liefern durch die Anwendung standardisierter und validierter Untersuchungsmethoden, die die Vergleichbarkeit der Ergebnisse ermöglichen, einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier.


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