Kosmetik unter der Lupe

Infos & Empfehlungen zu Kosmetik

Der Begriff kosmetische Mittel umfasst eine sehr große, unterschiedliche und vielfältige Warengruppe und ist gesetzlich in der Kosmetik-Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 idgF genau festgelegt. So ist auch unter Naturkosmetik und Bio-Kosmetik nicht dasselbe zu verstehen. Auch bei Peeling-Produkten gibt es wesentliche Unterschiede. In folgenden Abschnitten finden Sie Informationen zu Tierversuchen sowie Empfehlungen und Tipps zur Anwendung von Fruchtsäurezubereitungen, wie Ihre Kosmetika länger haltbar bleiben und wie Sie zertifizierte Naturkosmetik und Bio-Kosmetik erkennen.

Im Rahmen der Überwachung kosmetischer Mittel werden laufend Schwerpunktaktionen zu verschiedenen Themen durchgeführt. Bestimmte Warengruppen kosmetischer Mittel werden gezielt am Markt gesucht und auf bestimmte Aspekte untersucht und begutachtet.

Naturkosmetik & Bio-Kosmetik

Unter Naturkosmetik und Bio-Kosmetik ist nicht dasselbe zu verstehen. Auf europäischer Ebene gibt es keine einheitlichen, gesetzlichen Definitionen zu den Begriffen Naturkosmetik und Biokosmetik. Es gibt diverse Naturkosmetik- und Bio-Gütesiegel, die auf privatrechtlichen Richtlinien basieren. Die dabei zugrundeliegenden Kriterien sind unterschiedlich, sodass diese Produkte keine einheitliche Norm erfüllen. Diese Situation ist sowohl für Konsumentinnen und Konsumenten als auch für Herstellerinnen und Hersteller unübersichtlich.

Naturkosmetik

Grundsätzlich gilt: Naturkosmetika sind Erzeugnisse aus natürlichen Rohstoffen pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs.

Laut dem Österreichischen Lebensmittelbuch (Codex Alimentarius Austriacus) reicht es jedoch nicht, wenn das Ausgangsmaterial ein natürlicher Rohstoff ist, auch die weiteren Be- und Verarbeitungsschritte sind genau geregelt: Für die Gewinnung und Weiterverarbeitung dieser Naturstoffe sind nur physikalische, mikrobiologische oder enzymatische Methoden anzuwenden. Chemische Gewinnungs- oder Verarbeitungsschritte sind nicht erlaubt. Ausnahmen hiervon bestehen lediglich für Konservierungsmittel (diese dürfen auch in natur-identer Qualität verwendet werden, d. h. sie können durch chemische Verfahren auch aus nicht natürlichen Ausgangsstoffen hergestellt werden) und Emulgatoren bzw. Tenside (dürfen aus Naturstoffen einfach chemisch verarbeitet werden). Emulgatoren bzw. Tenside werden in der Kosmetik eingesetzt um zwei nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten (Öl-Wasser-Mischung) zu vermischen.

Nur Kosmetika, die diesen Kriterien entsprechen, dürfen als "Naturkosmetik" oder gleichsinnig bezeichnet werden, wobei zu beachten ist, dass „Öko-/Biokosmetik“ nicht als gleichsinnig zu betrachten ist.

Auf Naturkosmetikprodukten dürfen zwar Hinweise auf eine Bio-Produktion einzelner Inhaltsstoffe bzw. Bio-Bestandteile gemacht werden, dies ist jedoch folgendermaßen festgelegt (siehe Punkt 1.3.4 Hinweise auf Bio-Produktion):

  • Die Kennzeichnung von Bestandteilen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft wie die Bezeichnung "aus biologischer Landwirtschaft" oder "aus ökologischem Anbau" oder die Abkürzungen "Bio" oder "Öko" oder gleichsinnig, müssen in der Bestandteilliste im Zusammenhang mit dem Bestandteil in derselben Farbe, Größe und Schrifttype wie die übrigen Angaben erfolgen.
  • Die Bezeichnungen aus "biologischer Landwirtschaft", "aus ökologischen/biologischer Anbau", "Bio" oder "Öko" dürfen jedoch nicht in der Sachbezeichnung des Produktes oder im selben Sichtfeld wie die Sachbezeichnung aufscheinen.

Damit soll verhindert werden, dass auf Naturkosmetikprodukten blickfangartige BIO-Siegel und diverse Bio–Auslobungen zu einer Täuschung der Verbraucherin und des Verbrauchers führen. Hingegen machen Hinweise wie z.B. „mit natürlichem Lindenblütenextrakt“ oder Pflanzenabbildungen auf der Verpackung das kosmetische Produkt noch nicht zum Naturkosmetikum. Es zählt der Gesamteindruck, den das kosmetische Mittel der informierten, aufmerksamen und verständigen Konsumentin oder dem Konsumenten vermittelt.

Weiterführende Informationen zu Naturkosmetik finden Sie hier

Tipps

  • Die Abgabe in spezifischen Geschäften wie Reformhäuser ist noch keine Garantie, dass es sich um Naturkosmetikprodukte handelt.
  • Ein genaues Lesen und die Überprüfung der Bestandteilliste helfen bei der Einstufung ob es sich tatsächlich um ein Naturprodukt handelt.
  • Es gibt viele privatrechtliche Siegel im Bereich der Naturkosmetika. Die Konsumentin und der Konsument sind gut beraten, sich anzusehen nach welchem Siegel ein Produkt als Naturkosmetikum angepriesen wird und welche Kriterien sich dahinter verbergen. Die Kriterien dieser privatrechtlichen Siegel können sich jedoch von den Anforderungen des in der Regel strengeren österreichischen Lebensmittelbuches unterscheiden.
  • Das Verbot des Einsatzes von Parabenen oder synthetischen UV-Filter sowie Mineralöle haben jedoch beinahe alle Naturkosmetikdefinitionen gemeinsam.

In Österreich gilt für als Naturkosmetik und gleichsinnig ausgelobte Kosmetika grundsätzlich der Codex mit dem Teilkapitel Naturkosmetik; ausgenommen davon sind privatrechtliche Zertifizierungen: wenn

  • diese Zertifizierung am Produkt ersichtlich ist,
  • deren Kriterien für die Verbraucherin und den Verbraucher öffentlich zugänglich bzw. einsehbar sind und
  • die Einhaltung der Kriterien von einer unabhängigen Stelle überprüft werden.

EU-weit sind keine einheitlich bindenden Regelungen zu Naturkosmetik vorhanden. Die Nachfrage nach Naturkosmetik in der EU nimmt aber zu und die Verbraucherin und der Verbraucher hätten gerne Kosmetika, die aus natürlichen Rohstoffen und so wenig wie möglich verarbeitet sind.

In Österreich können die Konsumentin und der Konsument einerseits darauf vertrauen, dass in Österreich erstandene Naturkosmetika dem Codex entsprechen und anderseits, wenn ein Naturkosmetik-Siegel darauf ist, sie sich über diese Kriterien zumindest informieren kann und darauf vertrauen, dass diese unabhängig überprüft und zertifiziert sind.

Zu Naturkosmetik gibt es eine englischsprachige ISO-NORM 16128 mit dem Titel „Guidelines on Technical Definitions and Criteria for Natural & Organic Cosmetic Ingredients and Products“ bestehend aus 2 Teilen:

  • Im ersten Teil (16128:1) sind die Begriffsdefinitionen festgelegt, was unter natürlichen und biologischen kosmetischen Inhaltstoffen, sowie deren Derivate (das sind verarbeitete Stoffe, deren Ausgangsstoffe Natur- bzw. Bio-Rohstoffe darstellen) Naturstoffen, Bio-Rohstoffen und naturbasierten Stoffen zu verstehen ist.
  • Der zweite Teil (16128:2) bietet die technischen Anleitungen zur Berechnung, wie groß der Anteil an Naturstoffen bzw. Biostoffen einerseits in den Inhaltstoffen und andererseits im Fertigprodukt ist.

Werbeaussagen und Kennzeichnung, menschliche Sicherheit, Umweltsicherheit und sozioökonomische Überlegungen (z. B. fairer Handel) fallen nicht in den Geltungsbereich dieser ISO-Norm. Darüber hinaus sind auch nicht die Eigenschaften von Verpackungsmaterialien in den Richtlinien enthalten.

Bio-Kosmetik

Für Biokosmetika gelten grundsätzlich dieselben Kriterien wie für Naturkosmetika und zusätzlich wurden Prinzipien aus den Anforderungen für biologische Lebensmittel übernommen.

In der Richtlinie - Landwirtschaftliche Produkte aus biologischer Produktion und daraus hergestellte Folgeprodukte werden die Anforderungen an Biokosmetika definiert. Dieses Kapitel behandelt die Herstellung, Berechnung des Bioanteils, Kennzeichnung und Aufmachung sowie die Werbung für Biokosmetik und das Kontrollsystem für Biokosmetika.

Gemäß dieser Richtlinie darf ein Produkt Bezeichnungen wie "biologisch", "ökologisch" und Verkleinerungsformen wie "Bio-" und "Öko-", aber auch die Bezeichnungen "organic", "eco" allein oder kombiniert nur dann verwenden, wenn das Produkt und seine Bestandteile die Anforderungen der Richtlinie erfüllen.

Weiterführende Informationen zu Bio-Kosmetik finden Sie hier.

Haltbarkeit von Kosmetik

Auch Kosmetikartikel können verderben. Innerhalb der EU muss jedes Kosmetikprodukt entweder mit einer Verwendungsdauer nach dem Öffnen oder einem Mindesthaltbarkeitsdatum versehen werden:

  • Kosmetik-Produkte, die bis zu 30 Monaten haltbar sind, müssen mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum gekennzeichnet sein.
  • Kosmetik-Produkte, die länger als 30 Monate haltbar sind, müssen auf der Verpackung den Zeitraum angeben, wie lange das Mittel nach dem erstmaligen Öffnen sicher zu verwenden ist. Dies erkennt man am Symbol eines geöffneten Cremetiegels und der Angabe von Monaten (M) oder Jahren (J) z. B. 6M für 6 Monate.

Produkte, die länger als 30 Monate haltbar sind und nicht geöffnet werden (Spraydosen), sofort vollständig verbraucht werden (Einmalpackungen) oder überhaupt nicht verderben, brauchen diese Kennzeichnung nicht. Diese Angaben werden, falls nötig, durch Aufbewahrungsbedingungen ergänzt, die zur Gewährleistung der angegebenen Haltbarkeit erfüllt sein müssen.

 

Produkte sind oft länger haltbar

Bis zum Ende des Mindesthaltbarkeitsdatums, sind die Herstellerin und der Hersteller dafür verantwortlich, dass ein Kosmetikprodukt seine ursprüngliche Beschaffenheit und Funktion noch besitzt: Herstellerinnen und Hersteller führen Belastungstests (Konservierungsbelastungstest bzw. Challenge testing) durch, die zeigen, ob das Produkt durch eine externe Verunreinigung mit Keimen wie sie auch bei der Anwendung (z. B. Hineinfassen in einen Cremetiegel mit den Fingern) stattfindet, nicht verdirbt. Nach Ablaufen dieses Zeitraums ist das Kosmetikprodukt nicht automatisch gesundheitsschädlich oder unwirksam (z. B. UV-Schutz bei Sonnencreme). Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum! Jedoch können kosmetische Mittel, so wie Lebensmittel auch, verderben oder sie verändern ihre Beschaffenheit oder ihre ursprüngliche Funktion.

Der Verfall ist nicht immer leicht festzustellen, doch wenn eine optische Veränderung zu beobachten ist (die Bestandteile einer Creme oder eines Duschgels trennen sich) oder wenn der Inhalt nicht mehr gut riecht, sollte das Mittel nicht mehr verwendet werden. Manche Produkte sind aufgrund ihrer Zusammensetzung, Verpackung und/oder Verwendung risikoreicher als andere.

Wassergehalt Je höher der Wassergehalt, desto eher können sich Keime vermehren. Daher müssen vor allem wasserhaltige Kosmetikprodukte in der Regel konserviert werden. Wasserfreie Produkte sind im Allgemeinen länger haltbar. Hohe Alkoholgehalte oder andere organische Lösungsmittel wie etwa beim Nagellack tragen zur Haltbarkeit bei.
Verpackung Eine große Öffnung, wie z. B. bei Cremetiegeln, macht Produkte anfälliger für Verunreinigungen von außen. Bei Spendern oder Sprays findet kaum eine Berührung statt.
Verwendung Manche Produkte werden direkt von der Verpackung auf die Haut aufgetragen wie Deo-Roller oder Lippenstifte. Auch über Hilfsmittel wie Schwämme und Pinsel können Keime in ein Kosmetikprodukt (z. B. Make-Up) eingetragen werden.


Weiterführende Informationen zur Haltbarkeit finden Sie unter Kennzeichnung von kosmetischen Mitteln und  Mikrobiologische Anforderungen.

So bleiben Kosmetika länger haltbar

Verschlossen: Tuben, Tiegel und Flaschen nach Gebrauch immer verschlossen lagern.

Sauber: Produkte mit sauberen Händen oder Bedienungshilfen (Schwämmchen, Pinsel, Spatel) verwenden. Auch Schwämme und Pinsel mit denen kosmetische Mittel (z. B. Make-Up) aufgetragen werden, müssen regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.

Kühl: Kosmetik muss nicht im Kühlschrank lagern, eine übermäßige Erwärmung jedoch vermeiden. So sollte zum Beispiel Sonnencreme nicht tagelang im Auto oder an anderen sonnenexponierten Stellen großer Hitze ausgesetzt werden. Zu beachten sind auch Herstellerempfehlungen zur richtigen Lagertemperatur.

Trocken: Kosmetika werden oft im Badezimmer verwendet. Achten Sie auf eine trockene Aufbewahrung, insbesondere für Produkte, die in der Nähe von Nassbereichen (Dusche, Waschbecken) gelagert werden.

Konservierung – welche Stoffe sind erlaubt

Konservierungsmittel, Farbstoffe und UV-Filter, die in Kosmetikprodukten eingesetzt werden, müssen EU-weit zugelassen und somit für die menschliche Gesundheit sicher sein. Dennoch verzichten einige Kosmetikherstellerinnen und -hersteller – insbesondere Naturkosmetikherstellerinnen und -hersteller – auf den Einsatz dieser klassischen Konservierungsmittel. Da jedoch auch diese Produkte mikrobiologisch sicher sein müssen, werden oft multifunktionelle Stoffe mit sekundärer antimikrobieller (keimreduzierender) Eigenschaft verwendet um die Vermehrung von Keimen zu verringern. Beispielsweise haben das Lösungsmittel Alkohol oder ätherische Öle auch keimreduzierende Eigenschaften. In Naturkosmetika ist die Auswahl der erlaubten klassischen Konservierungsmittel eingeschränkt auf jene zugelassenen Konservierungsmittel, die auch in der Natur vorkommen. Diese werden aus wirtschaftlichen Gründen in der Regel auch synthetisch durch ein chemisches Verfahren hergestellt und daher als „naturidente Stoffe“ bezeichnet, da sie mit dem Stoff pflanzlichen oder tierischen Ursprungs chemisch gleich sind.

Beschwerde bei unerwünschten Wirkungen

Kosmetische Mittel können auch unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Dies kann viele Ursachen haben:

  • individuelle Unverträglichkeit (zB Allergien auf bestimmte Inhaltsstoffe)
  • falsche Anwendung
  • zu hohe Konzentration eines Inhaltsstoffs
  • verkeimtes oder verdorbenes Produkt
  • illegales Mittel
  • uvm

Was können Sie tun?

Hier finden Sie die Kontakte der zuständigen Lebensmittelaufsichtsbehörde in Ihrem Bundesland, wo Sie die Meldung einer unerwünschten Wirkung durch Kosmetika mittels des Mitteilungsformular AT und sofern möglich auch das jeweilige kosmetische Mittel samt Verpackung zur Überprüfung abgeben können.

Bei (ernsten) unerwünschten Wirkungen konsultieren Sie bitte einen Arzt und bringen Sie die ärztliche Bestätigung mit.

Weitere Infos zu unerwünschten Wirkungen finden Sie hier

Tierversuche und Kosmetik

Seit 1999 gilt für alle in Österreich hergestellten Kosmetika ein generelles Durchführungsverbot für Tierversuche am kosmetischen Fertigprodukt, geregelt im österreichischen Tierschutzgesetz (BGBl.Nr. 501/1989 in der Änderung von 1999 BGBl. Nr. 169/1999). Die Europäische Union hat dieses Verbot 2004 erlassen. Darüber hinaus ist seit 2004 das Inverkehrbringen kosmetischer Mittel verboten, wenn das kosmetische Mittel oder einer seiner Bestandteile im Tierversuch getestet wurde, obwohl eine zu diesem Zeitpunkt bereits anerkannte Alternativmethode zur Verfügung steht.

Das  Verbot von Tierversuchen wurde in mehreren Stufen umgesetzt: Nach 2009 ist das Durchführen von Tierversuchen an Bestandteilen innerhalb des Gemeinschaftsmarktes verboten. Weiters ist auch das Inverkehrbringen kosmetischer Mittel grundsätzlich verboten, wenn dieses bzw. einer seiner Bestandteile im Tierversuch getestet wurde. Bis März 2013 durften noch kosmetische Mittel in Verkehr gebracht werden, wenn die Bestandteile im Tierversuch im Zusammenhang mit der Reproduktionstoxizität, der Toxizität bei wiederholter Verabreichung oder der Toxikokinetik durchgeführt wurden.

Seit März 2013 trat das generelle Verbot des Inverkehrbringens kosmetischer Mittel in Kraft, wenn diese oder mehrere Bestandteile im Tierversuch getestet wurden.

Empfehlung der Europäischen Kommission vom 7. Juni 2006 (2006/406/EG): Zur Festlegung von Leitlinien für die Verwendung von Angaben, denen zufolge keine Tierversuche gemäß der Richtlinie 76/768/EWG des Rates durchgeführt wurden.

Das heißt, dass alle kosmetischen Mittel, die in Österreich und der EU am Markt sind, keine Tierversuche am Endprodukt durchführen lassen dürfen. Es ist daher eine unzulässige Werbung mit Selbstverständlichkeit, wenn kosmetische Mittel damit werben, dass ihr kosmetisches Mittel nicht an Tieren getestet sei.

Allgemeine Claims wie „Frei von Tierversuchen“ oder „Ohne Tierversuche“ bedeuten, dass sowohl das Endprodukt als auch seine Bestandteile weder durch den Hersteller, seine Zulieferer und auch nicht von Dritten zum Zwecke der Entwicklung neuer kosmetischer Mittel im Tierversuch getestet worden sind.

Die Beweislast liegt bei der verantwortlichen Person. Sie muss nachweisen, keine Bestandteile verwendet zu haben, für die beispielsweise in der wissenschaftlichen Literatur Daten vorliegen, die aus Tierversuchen stammen, die von Dritten zum Zweck der Entwicklung eines neuen kosmetischen Mittels durchgeführt wurden. Da vor diesen Regelungen Tierversuche zum Zwecke der gesundheitlichen Bewertung durchgeführt wurden, ist es bei Einsatz von einigen Inhaltsstoffen/Wirkstoffen unmöglich, eine allgemeine Tierversuchsfreiheit auszuloben. Beispiele sind UV-Filter.

Aktualisiert: 05.05.2022

Jump to top
X

Wir verwenden Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, diese Website und Ihre Erfahrung zu verbessern.