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Vorsicht bei Slush Ice

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Wenn es wieder heiß wird, ist ein Becher Slush Ice bei vielen Erwachsenen und Kindern eine beliebte Erfrischung. Der Genuss kann unter Umständen jedoch Kopfweh oder Übelkeit verursachen.

Eine mögliche Ursache ist Glycerin: Diese süß schmeckende, farb- und geruchslose Flüssigkeit ist als Lebensmittelzusatzstoff (E442) zugelassen und wird vielfach bei der Produktion von Slush Ice verwendet. Für Glycerin gibt es keinen Höchstwert, es darf aber nur jene Menge verwendet werden, die technologisch notwendig ist. Glycerin wird oft eingesetzt, um die typische halbgefrorene Konsistenz von Slush Ice zu erreichen.

Glycerin hat aber die Fähigkeit, ab einer Dosis von 250 Milligramm pro Kilo Körpergewicht den Hirndruck zu senken. Deshalb wird es auch in der Medizin eingesetzt, um einen erhöhten Hirndruck zu behandeln, wie er zu Beispiel bei einer Hirnhautentzündung auftreten kann.

Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) und das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben festgestellt, dass jüngere Kinder bereits durch den Verzehr von weniger als 200 Milliliter (ml) eines glycerinhaltigen Slush-Ice-Getränks so viel Glycerin aufnehmen können, dass diese therapeutisch wirksame Dosis erreicht oder überschritten wird.  Ein zu niedriger Hirndruck kann zu Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel oder Doppelsehen führen.

Untersuchungen des BfR haben gezeigt, dass Slush Ice unterschiedliche Mengen an Glycerin enthalten kann: Von gar nichts bis doch recht viel. Verbraucher:innen können meist nicht erkennen, wie viel Glycerin in einem Slush Ice tatsächlich enthalten ist. Wer also kein Risiko eingehen will, sollte entweder sehr wenig davon zu sich nehmen oder ganz darauf verzichten. Zusätzlich zu Glycerin können Slush-Ice-Produkte außerdem viel Zucker enthalten.

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