Ziel der Schwerpunktaktion war, einen aktuellen Überblick über die Zusammensetzung, Qualität und mögliche Belastung mit Tierarzneimitteln bzw. Schädlingsbekämpfungsmitteln und Pyrrolizidinalkaloiden der am österreichischen Markt angebotenen Honige, die aus der EU (jedoch nicht aus Österreich) und aus Drittländern stammen, zu erhalten. Zusätzlich war die Authentizität zu prüfen.
54 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. Acht Proben wurden beanstandet:
- Bei zwei Proben wurde eine Verfälschung festgestellt, d. h. die Probe besteht nicht ausschließlich aus Honig
- Bei fünf Proben war der Höchstwert für den Hydroxymethylfurfurolgehalt (HMF) überschritten. Das deutet auf eine übermäßige Wärmebehandlung oder unsachgemäße Lagerung hin
- Bei einer Probe (Waldhonig) war der analytisch ermittelte Gehalt für die elektrische Leitfähigkeit zu niedrig