Die vorliegende Monitoringaktion diente zwei Zielen:
- den Überblick über mögliche Belastungen des Trinkwassers mit perfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) in Österreich zu erweitern, indem etwaige Wasserversorgungsanlagen, bei denen noch keine Daten zu PFAS vorliegen, beprobt werden
- einen ersten Überblick über mögliche Belastungen des Trinkwassers mit Trifluoracetat (TFA) zu erstellen
Es wurden 331 Proben aus ganz Österreich untersucht.
Bei zwei Proben wurde eine geringfügig über dem Parameterwert liegende PFAS-Konzentration ermittelt. Unter Berücksichtigung des Mindestverfahrenskennwerts für PFAS lag jedoch bei beiden Proben noch keine eindeutige Überschreitung des Parameterwerts (0,10 µg/l) vor. Es ergab sich somit kein Verdacht der Verletzung lebensmittelrechtlicher Vorschriften.
TFA wurde in 307 Proben (entspricht 93 %) in Konzentrationen über der Bestimmungsgrenze von 0,1 µg/l ermittelt. Die höchste gemessene Konzentration lag bei 6,03 µg/l.