Ziel der Schwerpunktaktion war, einen Überblick über die Zusammensetzung und Belastung von Getreidebeikost, Keksen und Zwieback mit Kontaminanten wie polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), Mykotoxinen, Pestiziden und Schwermetallen zu erlangen. Zusätzlich sollte die nationale Verwendungssituation von Zusatzstoffen und Aromen in den gezogenen Proben und der mikrobiologische Status erhoben werden.
46 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. 12 Proben wurden teils mehrfach beanstandet:
- sechs Proben wegen Kennzeichnungsmängeln
- eine Probe wegen der Zusammensetzung
- drei Proben entsprachen nicht der Verordnung über nährwert- und gesundheits-bezogene Angaben (EG) Nr. 1924/2006
- drei Proben entsprachen nicht der Lebensmittelinformations-Verordnung (EU) Nr. 1169/2011
- eine Probe wegen Kennzeichnungsmängeln für ökologische/biologische Produkte
- eine Probe wegen eines Pestizidrückstandes (Phosphonsäure) über dem Grenzwert
Bei den Kontaminanten (PAK) wurden keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt; PAK waren größtenteils nur in Spuren nachweisbar. Schwermetalle lagen in allen Fällen unter den gesetzlichen Höchstgehalten.
Mykotoxine waren überwiegend nicht nachweisbar. Der mikrobiologische Status war unauffällig.