Auch in Linz ist die Tigermücke mittlerweile heimisch geworden Die räumliche Ausbreitung der Tigermücke hat in diesen drei Städten über die vergangenen Jahre deutlich zugenommen.
Im Rahmen des Projekts „OH SURVector“ wurde 2025 ein österreichweit einheitliches Monitoring-Programm zur Überwachung von West-Nil-Virus und weiteren Erregern in Stechmücken durchgeführt. An 68 Standorten in ganz Österreich wurden von Mai bis Oktober zwei Mal pro Monat Fallen aufgestellt. Die gefangenen Stechmücken wurden auf das Vorhandensein von West-Nil-Virus untersucht. Es wurden kein West-Nil-Virus oder andere Erreger nachgewiesen.
Im Vorjahr wurde in ganz Österreich ein ungewöhnlich geringes Aufkommen an Gelsen beobachtet. Wie die Ergebnisse des Ovitrap-Monitorings zeigen, trifft dies auch auf die Japanische Buschmücke zu – nicht jedoch auf die Asiatische Tigermücke. Diese ist besonders gut an urbane Lebensräume angepasst. Wegen ihrer Vorliebe für künstliche Kleinstwasserstellen als Brutgewässer ist sie deutlich weniger von niederschlagsarmen Witterungsbedingungen betroffen als andere Gelsenarten.
Tipp
Reinigen Sie Blumenuntersetzer, Gießkannen etc. gründlich, bevor Sie sie wieder in den Garten oder auf den Balkon stellen: die Eier der Tigermücken können daran kleben und so den Winter überlebt haben.