Weitere Informationsysteme

Digitale Bodenkarte „eBOD“

Seit 2004 stehen wesentliche Teile der Digitalen Bodenkarte unter dem Namen „eBOD“ einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung. Dieser umfassende Service ist eine Kooperation des BFW mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW). Die eBOD erlaubt es, gezielt nach Bodeninformationen zu suchen, diese darzustellen und als PDF zu exportieren - sie ist also in erster Linie ein Informationsportal für einen breiten Kreis von Nutzer:innen.

Die 2018 überarbeitete Version präsentiert sich modern und benutzerfreundlich, verfügt über eine GPS-Ortung des aktuellen Standorts und kann auf mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones im Gelände genutzt werden.

Zahlreiche thematische Auswertungen runden die Anwendungsmöglichkeiten der eBOD ab und lassen Raum für zukünftige Erweiterungen. Die Legende passt sich dynamisch dem gewählten Kartenausschnitt an. Als Hintergrundkarten werden hochauflösende Farborthofotos sowie die topographische Karte der Basemap (basemap.at) verwendet.

Dem Benutzer steht ein leistungsfähiger, browserbasierter GIS-Client zur Verfügung. Der gewünschte Kartenausschnitt kann über eine verbesserte Adresssuche, direkte Koordinateneingabe oder über den aktuellen Standort aufgerufen werden. Erweiterte Funktionalitäten wie GPS-Unterstützung, Druckfunktion und Geodatenimport runden die neue Anwendung ab. Alle in der eBOD verfügbaren thematischen Karten können kostenlos in Webseiten und in QGIS eingebunden werden.

Weitere Informationen:

https://bodenkarte.at/

Bodeninformationssystem BORIS des Bundes und der Bundesländer

Das Umweltbundesamt betreibt seit 1999 in Kooperation mit den Bodenexpert:innen der Bundesländer, des Bundes und weiteren Fachinstitutionen wie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES) oder dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) das Bodeninformationssystem BORIS.

BORIS entstand aus dem grundsätzlichen Bedürfnis, die in Österreich vorhandenen heterogenen punktuellen Bodendatenbestände vergleichbar zu machen und zentral zur Verfügung zu stellen. Dies konnte dank der Kooperationsbereitschaft der Bodenexpert:innen der Fachstellen aller Bundesländer sowie weiterer Institutionen umgesetzt werden. Die Verwaltung und Führung von BORIS erfolgt durch das Umweltbundesamt im Konsens mit den Datenurheber:innen und beteiligten Fachinstitutionen (BORIS - Benutzerbeirat). Der Betrieb von BORIS wird derzeit aus Mitteln des BMK51 finanziert.

Durch die besondere Struktur und Zentralisierung der Daten sowie die beispielhafte Kooperation dient BORIS als Instrument zur Umsetzung von Bodenschutzmaßnahmen in Österreich und auf europäischer Ebene.

Derzeit umfasst BORIS mehr als 1,5 Millionen Datensätze von über 10.000 Standorten in Österreich.

Dabei handelt es sich sowohl um flächendeckende Bodendaten des Bundes und der Länder (Bodenzustandsinventuren, Österreichische Waldbodenzustandsinventur) als auch um zahlreiche Einzeluntersuchungen zu speziellen Themen (Schadstoffeinträge durch Emittenten, organische Schadstoffe etc.)

Das Spektrum der Bodeninformationen in BORIS ist breit gefächert und spiegelt die in den Untersuchungen erhobenen Bodenparameter wider, so dass ca. 600 Parameter in je nach Untersuchung unterschiedlicher Verfügbarkeit zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen:

http://www.borisdaten.at

Wertvolle landwirtschaftliche Flächen in Österreich

Im Rahmen des Bund – Bundesländer Projekts „Bodenbedarf für die Ernährungssicherung in Österreich (BEAT)“ wurden diejenigen Flächen ermittelt, die aufgrund ihrer hohen Produktivität der landwirtschaftlichen Produktion vorbehalten bleiben sollten. Die Daten können aus dem Internet heruntergeladen werden und sind auch als interaktiven Karte verfügbar.

Weitere Informationen:

https://geometadatensuche.inspire.gv.at/metadatensuche/srv/ger/catalog.search#/metadata/2022c513-fc01-40b6-8841-0d176dd88ea4

Bodenrelevante Informationssysteme der Bundesländer

Einzelnen  Bundesländer betreiben Informationssysteme um in diesem Rahmen auch ihre Bodeninformationen wie Bodenzusandsinventurdaten, Bodenfunktionskarten etc. zu dokumentieren bzw. bereitzustellen.

SAGIS - Salzburger Geographisches Informationssystem

In das SAGIS sind umfassende Geo-Informationen für das Land Salzburg zu verschiedensten Themen wie Agrar und Wald, Energie, Geologie und Rohstoffe, Natur uvm. inkl. Basiskarten integriert. Im Bereich Boden betrifft das vor allem die Daten zur Bodenzustandsinventur bzw. Bodendauerbeobachtung sowie zur Bodenfunktionsbewertung (Karten).

Weitere Informationen:

https://www.salzburg.gv.at/themen/salzburg/geodaten

Umweltinformation Land Steiermark

Das Geoinformationssystem Steiermark stelltstellt umweltrelevante Daten für das Land Steiermark bereit. Das Internet-Portal umfasst dzt. mehr als 2.500 Beiträge zu den verschiedensten Themen wie Luft, Energie, Gesundheit, Raumordnung, Boden uvm. Für den Bereich Boden sind die im Rahmen des Steiermärkischen Landwirtschaftlichen Bodenschutzprogramms erhobenen Daten integriert.

Weitere Informationen:

https://www.umwelt.steiermark.at/

tiris - Tiroler Rauminformationssystem

Im geografischen Informationssystem tiris des Landes Tirol werden Geodaten über raumbezogene Sachverhalte systematisch im tiris Datenpool gespeichert. Diese bilden die Grundlage für Geoinformationen wie tirisMaps und Geodatendienste sowohl für die amtliche als auch die öffentliche Nutzung im Internet.

Weitere Informationen:

https://www.tirol.gv.at/statistik-budget/tiris/

DORIS - Digitales Oberösterreichisches RaumInformationssystem

Das DORIS bietet neben Basiskarten umfassende Information zu Fachthemen wie Gesundheit, Land und Forstwirtschaft, Umwelt und Natur uvm. Im Zusammenhang mit Boden stehen Informationen zur Bodenfunktionsbewertung (Karten), Bodentypen, Bodenlehrpfaden und Bodenbündnisgemeinden zur Verfügung.

Weitere Informationen:

https://www.doris.at/

Aktualisiert: 25.03.2024