Eier

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Zuletzt geändert: 03.02.2017

Ein Hühnerei der Größe M (mittelgroß) ist zwischen 53 und 63 Gramm schwer und hat in etwa 90 Kalorien (kcal). Eier zeichnen sich weiter durch einen hohen Proteingehalt aus und dieses Eiprotein hat zusätzlich eine hohe biologische Wertigkeit. Das bedeutet, dass das im Hühnerei enthaltene Eiweiß sehr gut in Körpereiweiß umgebaut werden kann. Weiters sind Eier wertvolle Lieferanten von Vitaminen (z.B. Vitamin A, Vitamin D, Folsäure und Biotin) und Spurenelementen wie z.B. dem Selen.

Cholesterin ist nur im Dotter enthalten. Eier sind wegen ihres Cholesteringehalts aber nicht ungesund. Werden die Empfehlungen der österreichischen Ernährungspyramide von maximal 3 Eiern pro Woche eingehalten, kann man als gesunder Mensch davon ausgehen, dass der Verzehr von Eiern keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen hat.

Kennzeichnung

Kennzeichnung

Bei im Handel erhältlichen Eiern ist auf jedem die sogenannte Einzel-Ei-Kennzeichnung auf der Schale angebracht.

  • MHD 01.01.2017
  • 0-AT-1234567

Sie enthält das Mindesthaltbarkeitsdatum und einen Code aus dem

  1. das Herkunftsland (z.B. AT für Österreich),
  2. die Haltungsform der Hennen (0=bio, 1=Freilandhaltung, 2= Bodenhaltung, 3= Käfighaltung)
  3. und der Hersteller ersichtlich ist. Der Herstellercode kann im Internet für österreichische Betriebe in der österreichischen Eierdatenbank abgefragt werden (http://www.eierdatenbank.at/was-steht-auf-dem-ei/) und so Name und Adresse des Herstellers in Erfahrung bringen.

Auf der Verpackung (Eierkarton) befinden sich noch weitere Informationen wie die Erklärung der Einzel-Ei-Kennzeichnung, die Gewichtsklasse, die Stückzahl und freiwillige Angaben zur Fütterung etc.

Haltbarkeit

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit von Eiern ist stark abhängig von der Art ihrer Lagerung. Dabei kommt es nicht nur auf die Kühlung an, sondern besonders auf eine konstante Lagertemperatur. Im Haushalt gibt es konstante Lagertemperaturen meist nur im Kühlschrank. Daher wird empfohlen Eier dort zu lagern und zwar immer an derselben Stelle (Temperaturzone), aber nicht in der Türe wegen der dortigen Temperaturschwankungen.

Frische Eier werden mit einer Haltbarkeit von maximal 28 Tagen ab Legedatum im Handel angeboten. Verkauft dürfen sie bis maximal 21 Tagen ab Legedatum werden.

Richtig gelagerte Eier, die unauffällig aussehen und riechen können eventuell auch noch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit verwendet werden. Sie sollten jedoch ab dem 22. Tag (also ab dem 6. Tag vor dem Erreichen des Mindesthaltbarkeitsdatums) nur zu gut durcherhitzten Speisen verarbeitet werden.

Wie frisch ein rohes Ei ist erkennt man, indem man es in kaltes Wasser legt. Geht das Ei unter und bleibt flach auf dem Boden liegen, dann ist das Ei frisch. Etwas ältere Eier schweben im Wasser und sollten so bald wie möglich verarbeitet werden. Wenn das Ei oben auf schwimmt bzw. wenn die stumpfe Spitze aus dem Wasser ragt, ist das Ei nicht mehr zum Verzehr geeignet.

Vorsicht vor Keimen

Vorsicht vor Keimen

Eier können Träger von Krankheitserregern wie z. B. Salmonellen sein.

Diese Keime befinden sich entweder im Inneren des Eies (an der Grenze zwischen Eiklar und Dotter) aber hauptsächlich auf der Schale. Bei der Verarbeitung im Haushalt (Aufschlagen der Eier) lässt es sich nicht verhindern, dass der Ei-Inhalt mit der Schale und so auch mit den Keimen darauf in Kontakt kommt.

Da sich vor allem Salmonellen in Lebensmitteln sehr schnell vermehren können, sind auch schon geringste Verunreinigungen mit diesen Keimen kritisch. Sensible Personen wie Kinder, Schwangere, kranke und ältere Menschen sollten daher auf alle Speisen, die nicht vollständig durcherhitze Eier enthalten, generell verzichten.

Beim Umgang mit rohen Eiern sollte immer auf eine gute Küchenhygiene geachtet werden. So werden Übertragungen von Krankheitserregern auf andere Lebensmittel, die roh verzehrt werden, verhindert.

Eier sollten aber niemals gewaschen werden, da dadurch die natürliche Schutzfunktion der Schale verloren geht und Keime so ungehindert ins Ei eindringen können.


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