Speiseeis

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Zuletzt geändert: 02.08.2016

In den Sommermonaten wird Speiseeis in Österreich intensiv kontrolliert. Circa 1.000 Proben werden jedes Jahr österreichweit gezogen und analysiert. Dabei wird das Speiseeis vor allem auf Krankheitserreger und Schmutzkeime untersucht. Die Analysen der vergangenen Jahre zeigen: Speiseeis ist ein sicheres Lebensmittel. Beanstandungen aufgrund von Hygienemängeln (Schmutzkeime) kommen in ca. 10 Prozent der Proben vor, hohe Keimzahlen und krankmachende Keime sind jedoch selten. Seit dem Jahr 2008 wurde keine Speiseeisprobe aus gewerblicher Erzeugung aufgrund von Keimen als gesundheitsschädlich eingestuft.

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In den Sommermonaten wird Speiseeis in Österreich intensiv kontrolliert. Circa 1.000 Proben werden jedes Jahr österreichweit gezogen und analysiert. Dabei wird das Speiseeis vor allem auf Krankheitserreger und Schmutzkeime untersucht. Die Analysen der vergangenen Jahre zeigen: Speiseeis ist ein sicheres Lebensmittel. Beanstandungen aufgrund von Hygienemängeln (Schmutzkeime) kommen in ca. 10 Prozent der Proben vor, hohe Keimzahlen und krankmachende Keime sind jedoch selten. Seit dem Jahr 2008 wurde keine Speiseeisprobe aus gewerblicher Erzeugung aufgrund von Keimen als gesundheitsschädlich eingestuft.

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Untersuchungen

Untersuchungen

Im Jahr 2015 wurden von 987 begutachteten Proben 138 (14 %) beanstandet. Keine Probe war gesundheitsschädlich. Die häufigsten Beanstandungsgründe waren Hygienemängel (nur bei Speiseeis aus gewerblicher Erzeugung) vorwiegend aufgrund erhöhter Belastungen mit Enterobacteriacae (95 Proben). Dazu zählen auch Coliforme Keime mit Escherichia coli als typischen Fäkalkeim, Salmonellen, aber auch viele für den Menschen ungefährliche Keime. 13 Proben, davon 12 aus gewerblicher Herstellung, wurden fast ausschließlich wegen erhöhter Keimzahlen als für den menschlichen Verzehr ungeeignet beurteilt. Kennzeichnungsmängel und/oder irreführende Angaben wurden bei 30 von 987 Proben beanstandet. (Quelle: Lebensmittelsicherheitsbericht 2015).

 

 


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