Gesundheit für Mensch, Tier & Pflanze

Infos zu Gelsen & Krankheiten

In Österreich wurden bisher etwa 50 verschiedene Arten von Gelsen (Stechmücken) nachgewiesen. Diese sind nicht nur lästig, sie können auch Vektoren (= Überträger) von humanpathogenen Krankheitserregern wie z. B. dem West-Nil-Virus sein. Besonders exotische Gelsenarten (z. B. die Tigermücke Aedes albopictus), die sich erst in den vergangenen Jahrzehnten in Europa angesiedelt haben, sind oft potenzielle Überträger einer Vielzahl an Krankheitserregern, wie z. B. des Dengue-Virus oder Chikungunya-Virus. Da die verschiedenen Gelsearten sich in ihrer Kapazität, Krankheiten zu übertragen unterscheiden, ist es wesentlich zu erfassen, welche Arten in Österreich vorkommen und wie hoch ihre Durchseuchung mit Humanpathogenen ist.

Gelsen-Monitoring-Programme

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Die Gelsen-Arten, die im Rahmen der Monitoring-Programme gefangen wurden, sind in der obigen Karte, nach Bundesländern gegliedert, dargestellt. Um einen besseren Überblick über die Arten in Österreich zu bekommen, wurden die Ergebnisse der Gelsen-Monitoring-Programme der AGES durch Untersuchungen anderer Institute ergänzt. Daten zum Vorkommen von Gelsen wurden dankenswerterweise zur Verfügung gestellt vom Landesmuseum Kärnten , Abteilung für Zoologie und der Universität Salzburg, Fachbereich Biowissenschaften. Des Weiteren werden Funde dargestellt, die mittels der Mosquito Alert-App gemeldet wurden.

Die Daten für das jeweilige Jahr sind erst am Jahresende vollständig ersichtlich.

Österreichweites Gelsen- und West-Nil-Virus Monitoring

In allen neun Bundesländern werden an bislang 37 ausgewählten Standorten Gelsen mittels speziellen Fallen gesammelt und ihre Art bestimmt. Die angestrebte Menge liegt bei etwa 5.000 Exemplaren pro Jahr. Besonderes Augenmerk gilt der Suche nach den Arten Aedes japonicus (Asiatische Buschmücke) oder Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke). In Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien werden die gesammelten Gelsen anschließend mittels molekularbiologischer Methoden auf West-Nile-Virus, Usutu-Virus, Sindbis-Virus, und Tahyna-Virus untersucht. Gegebenenfalls kann mittels Nukleinsäure-Sequenzierung auch der Virustyp bestimmt werden.

Im Rahmen dieses Monitoring-Programms konnte im August 2011 Aedes japonicus japonicus erstmals in Österreich (südliche Steiermark) nachgewiesen. Im selben Jahr wurde in einer einzigen Probe aus Niederösterreich (Bezirk St. Pölten Land) in einer heimischen Haus-Gelse (Culex pipiens) West Nil Virus nachgewiesen. Die Zahl der Gelsen-Fallen soll in Zusammenarbeit mit den Landesbehörden und dem Bundesministerium für Gesundheit und Frauen weiter optimiert und so das Monitoring verfeinert werden. Ein Teil der Stechmückenfauna wurde  im Rahmen des AGES Klimafondprojekts VectorBorneDiseases (KR14AC7K11954 des 7th Call Austrian Climate Research Programme) und von der Veterinärmedizinischen Universität Wien im Rahmen von ERA-Net BiodivERsA (GC-INVAMOFECT, nationale Fördergeber FWF I-1437, ANR-13-EBID-0007-01 und DFG BiodivERsA KL 2087/6-1 als Teil der 2012-13 BiodivERsA Ausschreibung) erhoben.

Gelsen-Monitoring-Programm am Flughafen Wien-Schwechat

Seit 2018 wird von der AGES am Flughafen Wien-Schwechat ein Gelsen-Monitoring-Programm durchgeführt, da Flughäfen wie auch Häfen einen möglichen Eingangspunkt („Point of entry“) für gebietsfremde Gelsen darstellen. Es wird daher unter anderem von dem European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) als auch der World Health Organization (WHO) empfohlen, Stechmücken-Monitoring Programme an Flughäfen durchzuführen. Durch diese Programme kann erfasst werden, ob exotische Stechmückenarten eingeschleppt werden. Gegebenenfalls können somit rasch Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um ein weiteres Ausbreiten dieser Arten zu verhindern. Ein besonderes Augenmerk gilt hierbei der asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus), die sich in den letzten Jahren bereits massiv in Europa ausbreiten konnte und ein potentieller Vektor für eine Vielzahl an Krankheitserregern ist.

Österreichweites Monitoring zur Erfassung gebietsfremder Gelsenarten

Da das Problem der Ausbreitung gebietsfremder Gelsenarten europaweit besteht, wurde das EU-Projekt AIM-COST (Aedes invasive mosquitoes - European Cooperation in Science and Technology) initiiert. Das Hauptziel von AIM-COST ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Netzwerks von Partnern in ganz Europa, um das Management des Risikos der Einschleppung und Verbreitung von gebietsfremden Aedes-Arten (insbesondere der Asiatischen Tigermücke) kostengünstig anzugehen. Zu diesem Ziel fand 2020 das Pilotprojekt AIMsurv statt, bei dem die 22 teilnehmenden Länder erstmals nach einem einheitlichen Schema ein Monitoringprojekt durchführten. In Österreich wurde diese Studie durch die AGES in Kooperation mit der der Veterinärmedizinischen Universität Wien organisiert und mit Hilfe mehrerer Projektpartner (Biologische Station Illmitz, Gelsenbekaempfung Leithaauen, Inatura, Landesmuseum Klagenfurt, Museum Johanneum (Graz), Universität Innsbruck, Universität Salzburg, Verein Biologische Gelsenregulierung March-Thaya-Auen) durchgeführt. Im Rahmen dieses Monitorings werden mittels Ovitraps („Eigelegefallen“), nach europäisch einheitlichen Standards, das Auftreten und die Verbreitung gebietsfremder und potentiell invasiver Gelsenarten erfasst.

Bereits im Rahme der Pilotstudie 2020 konnte erstmals ein Überblick über die bisherige Verbreitung der Japanischen Buschmücke im Land generiert werden. Des Weiteren wurde die Tigermücke an einem Standort in Tirol sowie erstmals in Niederösterreich nachgewiesen. Im Jahr 2021 wurden vier verschiedene Container-brütende Aedes -Arten nachgewiesen: Ae. albopictus, Ae. japonicus, Ae. koreicus und Ae. geniculatus. Die Asiatische Tigermücke (Ae. albopictus) wurde an neun Standorten in fünf Bundesländern nachgewiesen. Sie konnte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich in Österreich ausbreiten. Besonders in Wien und Graz kommt diese Art in großer Zahl vor, und es ist davon auszugehen, dass diese Populationen hier auch überwintern werden. ImJahr 2022 haben wir die Asiatische Tigermücke in allen Bundesländern detektiert.

Ovitrap-Monitoring gebietsfremder Gelsenarten in Österreich: Jahresbericht 2021

Lebensformtypen der Gelsen

In Österreich sind ca. 50 Gelsen-Arten aus 7 verschiedenen Gattungen nachgewiesen. Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrem Aussehen und ihrer Genetik, sondern bewohnen auch unterschiedliche Lebensräume, bevorzugen unterschiedlichen Brutgewässer und unterscheiden sich auch bezüglich ihres Verhaltens, z. B. bei ihren Wirtspräferenzen: Bei manchen Arten stechen die Weibchen am liebsten Säugetiere, bei anderen lieber Vögel oder Amphibien. Trotz dieser Unterschiede kann man die bei uns vorkommenden Gelsen in wenige Lebensformtypen einteilen. Die Kenntnis dieser Lebensformtypen ist gerade deshalb wesentlich, weil man damit die jeweiligen Verhaltensweisen einfacher verstehen kann. Dadurch kann man leichter eigene Strategien finden, wie man sich vor ihnen am besten schützen kann und wie man womöglich auch verhindert, dass sie sich unkontrolliert vermehren.

Die Gruppe der so genannten Überschwemmungs-Gelsen (Vertreter der Gattung Aedes, z. B.: Aedes vexans, Aedes sticticus, Aedes rossicus) legt ihre Brut hauptsächlich in ausgetrocknetes Terrain von Überschwemmungsgebieten, wo die Gelege dann lange Zeit  - auch mehrere Jahre - auf Wasser warten können. Nach einem Hochwasserereignis kommt es dann zu einer explosionsartigen und massenhaften Entwicklung dieser Gelsen. Durch eigene Kraft wandern diese Gelsen nicht weit von den Brutstätten weg, jedoch können sie durch starken Wind passiv verdriftet werden und so auch in entfernte Siedlungen gelangen, wo sie dann kurzfristig nicht nur in der Dämmerung, sondern auch tagsüber eine Plage sind. Jedoch dringen Überschwemmungs-Gelsen nur sehr selten in Gebäude ein. Als adulte fliegende Gelsen leben sie nur relativ kurz und es überwintern nur die robusten Eigelege.

Ganz anders hingegen die Biologie der so genannten Haus-Gelsen (Vertreter aus den Gattungen Culex und Culiseta, z. B. Culex pipiens, Culex hortensis, Culiseta annulata): Die Weibchen überleben den Winter in der Natur in hohlen Bäumen und Erdlöchern; im Siedlungsbereich dringen sie dazu etwa in Häuser ein, um in Kellern oder in frostfreien Räumen zu überwintern. Sie sind es auch, die im Spätsommer und im Herbst das Einschlafen stören. Im darauf folgenden Frühjahr suchen die überwinterten Gelsen-Weibchen zum Ablegen der Eier kleine Wasseransammlungen in der Nähe des Winterschlafplatzes auf. Als Brutgewässer dienen ihnen dabei Regentonnen, wassergefüllte Altreifen, Vogeltränken etc., aber auch die Uferbereiche von Teichen und stehenden Wassergräben. Ein Weibchen legt etwa 150-250 Eier als Paket auf die Wasseroberfläche, aus denen sich dann  - abhängig von den klimatischen Bedingungen - mehrere Generationen pro Jahr entwickeln können. In Siedlungsgebieten sind Haus-Gelsen die häufigsten Arten und dringen auch in Häuser ein. Man kann Sie jedoch leicht reduzieren, indem man mögliche Brutgewässer vermeidet, z. B. Regentonnen zudecken, Wasser in Vogeltränken regelmäßig erneuern, Wasseransammlungen in Blumentopfuntersetzern, Kübeln, Spielzeug oder Werkzeug verhindern oder regelmäßig entleeren. Dies ist auch wichtig, da Vertreter der Haus-Gelsen (v. a. Culex pipiens) auch das West Nil Virus  übertragen können.

Vom Lebensformtyp relativ ähnlich wie die Hausgelsen sind die "Fieber-Gelsen" oder "Malaria-Mücken" (Gattung Anopheles), denn man findet sie auch in menschlichen Bauten. Insbesondere suchen sie aber eher feuchte Räume und Tierställe auf, nicht nur um zu überwintern, sondern auch schon während der Sommermonate, etwa als Ruheplatz trächtiger Weibchen. Als Wirtstier bevorzugen die Weibchen dieser Art vor allem große Säugetiere wie Rinder, sie stechen aber auch Menschen. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass die Fieber-Gelsen - auch in unseren Breiten  - Blutplasmodien (Malariaerreger) übertragen können. Dazu muss eine Fieber-Gelse an einem bereits an Malaria erkranktem Menschen über dessen Blut die entsprechenden Stadien der Erreger aufnehmen. Wenn sich der Erreger-Zyklus in dieser Mücke durch eine längere witterungsabhängige Wärmeperiode vollständig entwickeln kann und sie dann wieder einen Menschen sticht, ist auch hierzulande theoretisch eine Malariainfektion möglich (wenn auch sehr unwahrscheinlich). Die Anopheles-Arten legen ihre Eier auf die Wasseroberfläche an vorzugsweise saubere und vegetationsreiche natürliche Gewässer. Sie können auch als Ei- oder Larvenstadien überwintern und sie bilden fallweise auch im Freiland große Bestände aus; oft als verspätete zweite "Plage-Welle" hinter den Überschwemmungs-Gelsen nach Hochwasserereignissen.

Baumhöhlenbrüter (hauptsächlich Vertreter der Gattung Aedes, z. B. Aedes geniculatus) legen ihre Eier am Rand von Baumhöhlen oder anderer kleinster Wassermengen ab. Steigt nach einem Regen der Wasserstand und die Eier werden überflutet, so schlüpfen diese. Im urbanen Raum finden kulturfolgende Vertreter dieser Gruppe viele andere mögliche Brutgewässer – von der Regentonne bis zum Blumentopfuntersetzer – und werden deswegen auch „Container-Brüter“ genannt.

In Mitteleuropa kommen in den letzten Jahrzehnten vermehrt auch gebietsfremde Gelsen vor. Diese sind Container-brütende Gelsen-Arten, die ursprünglich aus südlich-tropischen Gegenden oder aus dem Ostasiatischen Raum stammen und meist mittels Güterverkehr in Europa eingeschleppt wurden. Bei passenden klimatischen Bedingungen können sich diese Arten ansiedeln und weiter ausbreiten. Gebietsfremde Arten, die nachweislich zu Veränderungen in der Struktur und Zusammensetzung von Ökosystemen führen, sich nachteilig auf die Ökosystemleistungen, die menschliche Wirtschaft und das Wohlbefinden auswirken, werden auch „Invasive Arten“ genannt. In Österreich wurden bisher die Japanische Buschmücke (Aedes japonicus), die Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus) und die Koreanische Buschmücke (Aedes koreicus) nachgewiesen. Während die Japanische Buschmücke schon in vielen Teilen Österreich zu finden ist, wurde Asiatische Tigermücke und die Koreanische Buschmücke erst vereinzelt nachgewiesen. Da besonders die Asiatische Tigermücke auch exotische Krankheitserreger (z. B. Chikungunya , Dengue, Zika) übertragen könnte, ist es wichtig, Vorkommen dieser Art zu melden (über die App „Mosquito-Alert“ ).

Tipps zur Vermeidung von Gelsen

Tipps für den Herbst: Lassen Sie Tigermückeneier nicht bei sich zuhause überwintern

Tigermückeneier können den Winter überleben. Die Eier kleben am Rand von unterschiedlichen Behältern, in denen sich zuvor Wasser sammeln konnte (Blumentopfuntersetzer, Vogeltränken, Gießkannen etc.). Die Eier überleben, selbst wenn der Behälter austrocknet. Um zu verhindern, dass die Eier überwintern und im Frühjahr Larven schlüpfen, ist es daher besonders wichtig, alle Behälter im Herbst gründlich zu reinigen. Dazu sollten die Behälter nicht nur abgespült, sondern auch abgewischt und anschließend trocken gelagert werden.

Brutstätten das ganze Jahr über vermeiden

  • Entleeren Sie kleine Wasserbehälter mindestens einmal pro Woche (Vogeltränke, Blumenuntersetzer, Planschbecken, Spielzeug etc.).
  • Vermeiden Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon sogenannte Kleinstwasserstellen, indem Sie diese entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen. Kleinstwasserstellen sind zum Beispiel Schirmständer, Zaunrohre oder Dekorelemente.
  • Vermeiden Sie sonstige Wasseransammlungen: Lagern Sie dazu Gegenstände wie etwa Gießkannen, Reifen, leere Blumenkästen, Aschenbecher, Sandspielzeug etc. unterhalb eines Daches oder drehen Sie die Gegenstände so um, dass sich kein Wasser darin ansammeln kann.
  • Verschließen Sie Regentonnen dicht oder bedecken Sie diese mit feinmaschigem Insektenschutzgitter.
  • Vermeiden Sie verstopfte Dachrinnen und tropfende Wasserhähne.

Wie schütze ich mich vor Stichen in der warmen Jahreszeit?

  • Verschließen Sie Öffnungen von Fenstern und Türen mit feinmaschigen Insektenschutzgittern.
  • Das Tragen langer, heller Kleidung und das Auftragen von wirksamen Repellents (Insektenschutzmittel) kann vor Stichen schützen. Bei der Verwendung von Repellents  beachten Sie bitte die korrekte Anwendung gemäß Herstellerangaben.

Weiterführende Maßnahmen zur Larvenbekämpfung bei Belästigung durch Tigermücken

  • Künstliche Wasserstellen, die nicht entleert werden können (Abwasserrinnen, Kanalabfluss, Regentonne etc.) können mit im österreichischen Handel erhältlichen Mitteln zur Gelsenlarvenbekämpfung behandelt werden. Bei der Verwendung von Larviziden beachten Sie bitte die korrekte Anwendung gemäß Herstellerangaben.
  • Natürliche Gewässer, wie etwa auch Teiche und Biotope sollen nicht behandelt werden. Gelsenlarven sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungskette und werden von anderen Tieren wie Fischen oder Libellenlarven gefressen.

Mosquito Alert

Plattform für Meldungen von Tigermücken und anderen Gelsen

Mosquito Alert ist ein Citizen Science Projekt, mit dem Tigermücken und andere Gelsen (Stechmücken) ganz einfach mittels einer kostenfreien App gemeldet werden können. Tigermücken sind immer kleiner als eine 1-Cent-Münze, haben einen weißen Streifen am schwarzen Rückenschild und weiße Streifen auf Körper und Beinen. Die eingesendeten Fotos werden von nationalen und internationalen Experten begutachtet und die Funde dann anonym auf einer öffentlich zugänglichen Karte  angezeigt.

Warum ist es wichtig, Tigermücken zu melden?

Tigermücken sind gebietsfremde Gelsen, die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich diese Art stark in Europa ausgebreitet. Auch in Österreich wurde diese Art schon gelegentlich gefunden. Tigermücken sind nicht nur lästig, sie können eine Vielzahl an Krankheitserregern (z. B. das Zika-Virus oder das Dengue-Virus) übertragen. Breiten sich Tigermücken in Österreich aus, könnten sich somit diese Krankheiten ebenfalls in unserem Land ausbreiten.

Andere Gelsenarten

Mit der App können, neben Tigermücken, noch weitere Gelsenarten gemeldet werden. Es handelt sich um die ebenfalls gebietsfremden Arten Japanische Buschmücke, Koreanische Buschmücke und die bisher in Österreich noch nicht nachgewiesene Gelbfiebermücke. Diese Arten sind ebenfalls in der Lage bestimmte Krankheitserreger zu übertragen und könnten heimische Arten verdrängen. Des weiteren können Funde der heimischen Gemeinen Stechmücke gemeldet werden. Diese ist von den heimischen Arten jene, die die größte Bedeutung in der Verbreitung von Krankheitserregern (z. B. West-Nil-Virus) hat.

App Download

Die App kostenfrei herunterladen

Weitere Informationen (in Englisch)
Aedes Invasive Mosquitoes
ECDC - Mosquito-borne diseases

Aktualisiert: 30.09.2022

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