Zukunft Biene

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Zuletzt geändert: 09.11.2018

Das Forschungs-Projekt "Zukunft Biene" hat die Bienengesundheit in Österreich und den Einfluss der landwirtschaftlichen Produktion, der Imkerei und der Witterungsverhältnisse auf Völker- und Bienenverluste erforscht. Imkerinnen und Imker waren intensiv eingebunden, um für die Imkerei und Landwirtschaft praxisrelevante Fragestellungen zu bearbeiten und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen und Maßnahmen ableiten zu können. Arbeitsschwerpunkte der AGES waren Landnutzung und Winterverluste, Ursachenforschung zu Völker- und Bienenverlusten (Beobachtungsstudie, Vergiftungsverdachtsfälle) sowie Trachtpflanzendiversität (Pollenanalysen).

>> Projektseite Zukunft Biene und Endbericht Zukunft Biene

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Das Forschungs-Projekt "Zukunft Biene" hat die Bienengesundheit in Österreich und den Einfluss der landwirtschaftlichen Produktion, der Imkerei und der Witterungsverhältnisse auf Völker- und Bienenverluste erforscht. Imkerinnen und Imker waren intensiv eingebunden, um für die Imkerei und Landwirtschaft praxisrelevante Fragestellungen zu bearbeiten und aus den Ergebnissen Schlussfolgerungen und Maßnahmen ableiten zu können. Arbeitsschwerpunkte der AGES waren Landnutzung und Winterverluste, Ursachenforschung zu Völker- und Bienenverlusten (Beobachtungsstudie, Vergiftungsverdachtsfälle) sowie Trachtpflanzendiversität (Pollenanalysen).

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Winterverluste

In Österreich werden seit 2008 die Winterverlustraten von Honigbienenvölkern erfasst. Durch die Einbeziehung der Daten vieler Imkerinnen und Imker ist diese Untersuchung weltweit die bislang größte ihrer Art. Aus den Daten wird ein öffentlich zugängliche Datenbank zur Risikoanalyse entwickelt. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Einfluss der Varroa-Behandlungsmethoden auf die Wintersterblichkeit.

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Beobachtungsstudie

Rund 190 über ganz Österreich verteilte Bienenstände wurden ein Jahr lang begleitet. Bienenkrankheiten und Parasiten wurden untersucht sowie Völkerverluste während der Überwinterung 2015/16 erfasst. Neben der Höhe des Varroa-Befalls gehört die Erfahrung des Imkers, das Alter der Königin, sowie die Volksstärke im Herbst zu den wichtigsten Erfolgs-Faktoren.

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Landnutzung

Vor dem Hintergrund unterschiedlich hoher Winterverlustraten von Bienenvölkern in verschiedenen Gebieten Österreichs wurde der Zusammenhang zwischen Winterverlusten und der Art der Landnutzung untersucht. Komplexe Modellrechnungen zeigten eine Korrelation mit den klimatischen Bedingungen. Mit den Ergebnissen können jedoch keine Möglichkeit, anhand kurzfristiger Klima-Beobachtungen Prognosen über zu erwartende Winterverluste abzugeben.

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Trachtpflanzen

Das Nahrungsangebot ist einer der wichtigsten Faktoren für die Bienengesundheit und die Volksentwicklung. Honig- und Wildbienen brauchen für die Versorgung mit Eiweiß und Fett Blütenpollen, den sie im Flugkreis von den dort wachsenden Pflanzen sammeln. Pollen ist jedoch von unterschiedlicher Qualität. Für Österreich wurden erstmals flachendeckend saisonal und regional von Bienen genutzten Pollenquellen und deren Diversität untersucht.

 

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Vergiftungsverdacht

Honigbienen können inner- und außerhalb des Bienenstockes mit verschiedenen chemischen Stoffen in Kontakt kommen. Diese können aus der Anwendung von Tierarzneimitteln, Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden herrühren, aber auch aus früher zugelassenen Anwendungen stammen, deren Spuren bis heute in der Umwelt nachweisbar sind. Gemeldete Bienenschäden und Völkerverluste mit Vergiftungsverdacht wurden durch Rückstandsuntersuchungen abgeklärt.

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