Bienenpflege

Zuletzt geändert: 20.11.2017

Bienentränken und Bienenfütterung

Hier finden Sie Tipps für die optimale Versorgung des Bienenvolkes mit Wasser bzw. mit Futterzuckers.

Hier finden Sie Tipps für die optimale Versorgung des Bienenvolkes mit Wasser bzw. mit Futterzuckers.

Künstliche Bienentränken

Mit zunehmender Bruttätigkeit und dem Anstieg der Außentemperatur steigt der Wasserbedarf eines Bienenvolkes. Als Wasserquellen werden sowohl natürliche Vorkommen (Tümpel, Lacken, moorige Stellen, Tau- und Guttationstropfen etc.) als auch künstliche Tränken genutzt. Künstliche Tränken sollten hygienisch sein, das heißt, es sollte möglichst keine Verunreinigung durch abkotende Bienen erfolgen können sowie ein regelmäßiger Wasserwechsel gewährleistet sein. Nachfolgend zwei Beispiele für künstlich eingerichtete Tränken.

Einfache "Tropftränke"

Der Auslaufhahn wird so eingestellt, dass das Wasser nur langsam auf ein Ablaufbrett tropft. Von dort nehmen die Bienen dann das Wasser auf. Ein Ertrinken von Bienen ist ausgeschlossen.

Bienentränke mit Zuflussregulierung über einen Schwimmer

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Bienentränke mit Zufluss- regulierung über einen Schwimmer

Bei dieser Tränke (Modell von Imkermeister Schleining) ist ein großer, geschlossener Wasserbehälter mit einer Wanne kombiniert. Über einen Schwimmer wird der Wasserzufluss automatisch reguliert. Ein Holzschwimmer in der Wasserwanne verhindert ein Ertrinken von Bienen. Dieses Tränkemodell wird auch gerne vom Wild angenommen. Es können zum Nachfüllen des Wassers daher auch die Jäger gewonnen werden.

Bienenernährung - Futterzucker

Für die Überwinterung der Bienen bzw. das Überbrücken von Trachtlücken ist es in unseren Breiten üblich, den entnommenen Honig durch Futterzucker zu ersetzen.

    Bieneninstitut Celle (73 K)
    Zusammensetzung von bienengerechtem Futterzucker (Futterteig und -sirup)
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