Pestizidmonitoringberichte

Zuletzt geändert: 13.06.2018

Pestizidrückstände werden im Rahmen eines Kontrollprogrammes, welches durch Verordnungen der Europäischen Kommission für alle Mitgliedsstaaten verbindlich ist, europaweit kontrolliert. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erstellt aus den in den europäischen Staaten gesammelten Daten regelmäßig Berichte, welche zum einen der Information über die Belastung der in der EU verfügbaren Lebensmittel dienen. Zum anderen kann anhand der Daten eine mögliche Gefährdung für KonsumentInnen beurteilt und dieser vorbeugend, z.B. durch Änderung bestehender Grenzwerte, entgegengewirkt werden.

Das Kontrollprogramm läuft über mehrere Jahre und wird europaweit koordiniert. Die europäischen Staaten erstellen nationale Kontrollprogramme, welche auch die EU-Kontrollprogramme umsetzen. Für die Umsetzung der Kontrolle in Österreich hat die AGES in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz einen Probenplan entworfen. Dieser legt detailliert fest, welche Lebensmittelproben in welchem Umfang zu beproben sind, um die tatsächliche Situation realistisch durch Untersuchungen abbilden zu können. Dazu wurden statistisch erhobene Verzehrsdaten, die Verfügbarkeit von Lebensmitteln durch Produktion und Import und Erfahrungen früherer Überwachungs- bzw. Kontrollprogramme berücksichtigt.

Die Probenahme erfolgt in ganz Österreich durch Lebensmittelaufsichtsorgane der regionalen amtlichen Lebensmittelaufsicht (Landesbehörden). Neben Lebensmitteln aus konventioneller Erzeugung werden auch Lebensmittel aus ökologischem Anbau überwacht. Da eine Anwendung synthetischer Pflanzenschutzmittelwirkstoffe für letztere verboten ist, dürfen „Bio“ Lebensmittel keine Pflanzenschutzmittelrückstände enthalten.

Pestizidrückstände werden im Rahmen eines Kontrollprogrammes, welches durch Verordnungen der Europäischen Kommission für alle Mitgliedsstaaten verbindlich ist, europaweit kontrolliert. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erstellt aus den in den europäischen Staaten gesammelten Daten regelmäßig Berichte, welche zum einen der Information über die Belastung der in der EU verfügbaren Lebensmittel dienen. Zum anderen kann anhand der Daten eine mögliche Gefährdung für KonsumentInnen beurteilt und dieser vorbeugend, z.B. durch Änderung bestehender Grenzwerte, entgegengewirkt werden.

Das Kontrollprogramm läuft über mehrere Jahre und wird europaweit koordiniert. Die europäischen Staaten erstellen nationale Kontrollprogramme, welche auch die EU-Kontrollprogramme umsetzen. Für die Umsetzung der Kontrolle in Österreich hat die AGES in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz einen Probenplan entworfen. Dieser legt detailliert fest, welche Lebensmittelproben in welchem Umfang zu beproben sind, um die tatsächliche Situation realistisch durch Untersuchungen abbilden zu können. Dazu wurden statistisch erhobene Verzehrsdaten, die Verfügbarkeit von Lebensmitteln durch Produktion und Import und Erfahrungen früherer Überwachungs- bzw. Kontrollprogramme berücksichtigt.

Die Probenahme erfolgt in ganz Österreich durch Lebensmittelaufsichtsorgane der regionalen amtlichen Lebensmittelaufsicht (Landesbehörden). Neben Lebensmitteln aus konventioneller Erzeugung werden auch Lebensmittel aus ökologischem Anbau überwacht. Da eine Anwendung synthetischer Pflanzenschutzmittelwirkstoffe für letztere verboten ist, dürfen „Bio“ Lebensmittel keine Pflanzenschutzmittelrückstände enthalten.

Situation in Österreich

Situation in Österreich

Nationale Programme zur Kontrolle von Pestizidrückständen  

Gemäß der VO (EG) Nr. 396/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23.2.2005 über Höchstgehalte an Pflanzenschutzmittelrückständen in/oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs und zur Änderung der Richtlinie 91/414/EWG des Rates legt Österreich jährlich ein nationales Programm zur Kontrolle von Pflanzenschutzmittelrückständen fest.

Es ist risikobezogen und zielt insbesondere auf die Bewertung der VerbraucherInnenexposition und die Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften ab. Um Aussagen über die Exposition der Bevölkerung mit Pestiziden treffen zu können, erfolgt die Probenziehung für dieses Kontrollprogramm nach statistischen Gesichtspunkten.

Daher wird von der AGES ein entsprechender Stichprobenplan errechnet. Dieser, kombiniert mit Verzehrserhebungen durch das Institut für Ernährungswissenschaften der Universität Wien, ergibt die Grundlage der Untersuchungen.

Die Ergebnisse des Programmes werden der Europäischen Kommission sowie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) übermittelt.

Die aktuellen Ergebnisse des jährlichen nationalen Kontrollprogramms sind in einem Bericht zusammengefasst: 

EU-Monitoring

EU-Monitoring

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind zur Durchführung von Kontrollen verpflichtet, um sicherzustellen, dass in Verkehr gebrachte Lebensmittel keine Rückstände über den gesetzlichen Grenzwerten enthalten. Die europäischen Überwachungsprogramme stellen zusammengenommen eines der weltweit umfassendsten Programme zur Erhebung von Lebensmitteldaten dar, im Rahmen dessen mehr als 75.000 Lebensmittelproben auf über 600 verschiedene Pestizide hin analysiert werden.

Das Referat Pestizide der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) ist für die Erstellung von Jahresberichten über die Kontrolltätigkeit der EU-Mitgliedstaaten sowie der beiden EWR-Länder Norwegen und Island zuständig. Diese Berichte fassen die Ergebnisse der Pestizid-Analysen von Lebensmitteln zusammen, geben Hinweise auf Problembereiche in Bezug auf die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte und enthalten Abschätzungen der Verbraucherexposition gegenüber Pestizidrückständen durch in Verkehr befindliche Lebensmittel. Darüber hinaus macht die EFSA Vorschläge im Hinblick darauf, wie künftige Kontrollprogramme noch effizienter gestaltet werden könnten.

 

 

 

Überschreitung des Höchstgehaltes

Überschreitung des Höchstgehaltes

Nicht automatisch bedeutet die Überschreitung eines Höchstgehaltes ein Gesundheitsrisiko für VerbraucherInnen. Ist ein gesetzlich vorgeschriebener Höchstgehalt überschritten, wird zusätzlich geprüft, ob toxikologische Referenzwerte wie ARfD (Akute Referenzdosis) oder ADI (acceptable daily intake = duldbare tägliche Aufnahmemenge) überschritten werden. Erst bei Überschreitung dieser Mengen kann ein Gesundheitsrisiko für KonsumentInnen nicht mehr gänzlich ausgeschlossen werden und erst dann ist das Lebensmittel als  „nicht sicher - für den menschlichen Verzehr ungeeignet“ oder als „nicht sicher - gesundheitsschädlich“ zu beurteilen.  In diesen Fällen erfolgt eine Meldung an die Lebensmittelaufsicht, das Gesundheitsministerium und an das europäische Schnellwarnsystem RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed), wodurch weitergehende Maßnahmen zum Verbraucherschutz ermöglicht werden.

Weiterführenden Informationen zur Erstellung von Risikobewertungen und toxikologischen Bewertungen.



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