Dialog

Zuletzt geändert: 11.01.2021

Um die ökologischen, ökonomischen und sozialen Leistungen von Österreichs Pflanzenbau bei sich ändernden Rahmenbedingungen langfristig sicherzustellen, hat die AGES im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) einen breiten gesellschaftlichen Dialogprozess initiiert. Der Dialog über den Ausgleich der Interessen wird  verstärkt geführt, um durch ein intensiveres Miteinander von Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung gesellschaftliche Akzeptanz für notwendige pflanzenbauliche Maßnahmen zu schaffen.

Die AGES organisiert den regelmäßigen fachlichen Austausch zu aktuellen Themen des Pflanzenbaus in Österreich mit Stakeholdern aus der Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel, Prüfstellen, Interessengemeinschaften, Non-Profit-Organisationen, Industrie und Wissenschaft. Regelmäßige "Runde Tische" sollen den Austausch verschiedener Sichtweisen vorantreiben, Vorurteile ausräumen und ein besseres Verständnis über die Bedürfnisse des jeweils anderen Stakeholders vermitteln.

Im Vordergrund steht eine offene Kommunikation nach innen und außen, natürlich auch von Konsens und Dissens zu den jeweiligen Themen. Alle Stakeholder bemühen sich dabei um Zusammenarbeit und Ergebnisse. Die Ergebnisse der Treffen sollen festgehalten und kommuniziert werden. Das ist Wunsch der Beteiligten des Stakeholderprozesses Strategie Zukunft Pflanzenbau und wurde auch in einem 10 Punkte-Programm festgehalten.

Präambel

  • Der Dialog Zukunft Pflanzenbau ist ein wesentlicher Baustein für neue Kooperationsformen und Ergänzung zu bestehenden Mechanismen zur Vernetzung ökologischer, ökonomischer und sozialer Belange in Östereich.
  • Periodisch stattfindende "Runde Tische" dienen der Behandlung aktueller pflanzenbaulicher Themen.
  • Die Dialogplattform beruht auf einem partnerschaftlichen Vertrauensverhältnis zwischen den Beteiligten bzw. sollen Runde Tische ein solches fördern.
  • Die gemeinsame Arbeit soll konsensorientiert und von Kontinuität geprägt sein.
  • Die TeilnehmerInnen akzeptieren und respektieren die Positionen und Interessen der jeweils anderen DialogpartnerInnen.
  • Die Themen von  Seiten der  AkteurInnen  sollen  zur  besseren  Vorbereitung  rechtzeitig  genannt  und eingebracht werden können.
  • Die Runden Tische sollen durch die AkteurInnen mit FachexpertInnen zu den jeweiligen Themen beschickt werden.
  • Die Teilnahme am Runden Tisch erstreckt sich auf die am Strategieprozess Zukunft Pflanzenbau teilnehmenden Organisationen.
  • In diesem Sinne bezieht der Dialog alle relevanten Sektoren und Organisationen ein und kann – nach Wunsch und Absprache mit den Beteiligten - auch ergänzt bzw. erweitert werden. 
  • Die Finanzierung der Runden Tische und die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur sowie allenfalls notwendiger Vorträge übernimmt nach Maßgabe der finanziellen Möglichkeiten die AGES.
  • Aus Gründen der Sparsamkeit und Ressourcenschonung soll in erster Linie auf bestehende Ressourcen sowie vorhandene wissenschaftliche Grundlagen zurückgegriffen werden.
  • Der Dialog beginnt ergebnisoffen. Es wird ein Höchstmaß an Konsens angestrebt.
  • Thematische Vorschläge und Meinungen werden in anonymisierten Ergebnisberichten dokumentiert.
  • Formelle Abstimmungen sind grundsätzlich nicht vorgesehen.
  • Der Dialog soll die Grundlage für das Erarbeiten von Lösungen im gegenseitigen Einverständnis schaffen.
  • Die Finanzierung der Umsetzung der Handlungsvorschläge obliegt den jeweiligen Akteuren im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
    Abschlussbericht des Stakeholderprozesses (172 K)
    Strategie Zukunft Pflanzenbau - Abschlussbericht des Stakeholderprozesses
    Datei Download

    10 Schwerpunkte  (77 K)
    Strategie Zukunft Pflanzenbau - 10 Schwerpunkte
    Datei Download

    Wirtschaftliche, volkswirtschaftliche und soziale Betrachtungen (2,84 M)
    Strategie Zukunft Pflanzenbau - Wirtschaftliche, volkswirtschaftliche und soziale Betrachtungen
    Datei Download

x