Brutwaben-Erscheinungsbild

Gesunde Bienenbrut

Brutfläche geschlossen; unverdeckelte Zellen besetzt mit Eiern oder Rundmaden; verdeckelte Zellen mit erhabenen Deckeln ohne Löcher oder Verfärbungen; Zellen sind besetzt mit Streckmaden, Vorpuppen, Puppen oder schlüpfreifen Jungbienen von gesundem Aussehen ohne Fremdgeruch.

Geschlossenes Brutnest

Bienenbrut mit Krankheitsverdacht

Brutfläche lückenhaft; Zelldeckel verfärbt, eingesunken, löchrig; Zellinhalt zersetzt, fadenziehend, verhärtet, Schorfe, Maden-, Puppen-, Bienenreste in Brutzellen; veränderter Wabengeruch.

Genaue Kontrolle erforderlich!

Amerikanische (Bösartige) Faulbrut

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Zelldeckel verfärbt, eingesunken, löchrig
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fadenziehender Inhalt
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festsitzende Schorfe
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Weiselzelle mit Faulbrutschorf

Europäische Faulbrut

lückiges Brutnest, Bienenmaden vor Verdeckelung abgestorben, verdreht, zusammengesunken und verfärbt in Zelle liegend.

Europäische Faulbrut

Sackbrut

Brutnest lückenhaft, Zelldeckel können löchrig sein, abgestorbene, verfärbte Bienenmade in Zelle mit erkennbarer Körpersegmentierung und leicht gebogenem Vorderende.

Sackbrut-Virus

Kalkbrut

einzelne Zelldeckel lückig, Brutmumien (weiß, schwarz) in Zellen erkennbar

Kalkbrut

Varroose

Starker Varroabefall - in Kombination mit Viren - führt zu geschädigten Brutstadien. Anzeichen sind: teilweise ausgeräumte Brutzellen mit Varroamilben und deren Nachkommen.

Varoose

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