Düngemitteluntersuchung

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Zuletzt geändert: 03.02.2017
Hände mit Dünger

Die AGES bietet im Rahmen ihrer Dienstleistungen eine breite Palette von Untersuchungsmöglichkeiten für Düngemittel an.

Darunter fallen sowohl mineralische Düngemittel als auch organische Düngemittel wie Wirtschaftsdünger (Stallmist, Gülle und Jauche), Gärreste und Kompost oder auch Stroh sowie andere Reststoffe aus der pflanzlichen Produktion und tierische Nebenprodukte.

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Hände mit Dünger

Die AGES bietet im Rahmen ihrer Dienstleistungen eine breite Palette von Untersuchungsmöglichkeiten für Düngemittel an.

Darunter fallen sowohl mineralische Düngemittel als auch organische Düngemittel wie Wirtschaftsdünger (Stallmist, Gülle und Jauche), Gärreste und Kompost oder auch Stroh sowie andere Reststoffe aus der pflanzlichen Produktion und tierische Nebenprodukte.

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Kontakt

Abteilung für Bodengesundheit und Pflanzenernährung
Telefon: +43 5 0555-34125
Fax: +43 5 0555-34101
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
Dipl.Ing. Gerhard Burdicek
Telefon: +43 50 555-34130
Mobil: +43(664) 88475517
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
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Dipl.Ing. Erwin Pfundtner
Telefon: +43 50 555-34112
Mobil: +43(664) 88607680
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
Dipl.Ing. Norman Schlatter
Telefon: +43 50 555-34116
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien
Dipl.Ing. Erwin Pfundtner
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Dipl.Ing. Norman Schlatter
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Probenahme

Hinweise zur Probenahme von Düngemittelproben - Praktische Anleitung

Die Probenahme erfolgt auf Wunsch des Auftraggebers durch einen Mitarbeiter der AGES. Die Kosten sind dem gültigen Privattarif der AGES zu entnehmen. Erfolgt die Probenahme durch den Auftraggeber ist auf eine gute Durchmischung und Homogenität (z.B. Siebung, Mischkreuz usw.) der Probe für die Analytik zu achten.

Allgemeine Hinweise!

Es wird darauf hingewiesen, dass für jedwede Probenahme adäquate Maßnahmen betreffend des Arbeitsschutzes (Handschuhe, Atemschutz, Augenschutz, …) getroffen werden müssen.
Für jene Proben (z.B. flüssige und feste Biogasgülle, Kompost usw.), die mikrobiologischen Untersuchungen zugeführt werden, sind Hygienestandards zu beachten um Sekundärkontaminationen durch Pathogene (Salmonellen, E. coli usw.) weitgehend zu vermeiden.
Die Probenahmegeräte (Probenschaufel, Schöpfheber usw.) die der Entnahme von Einzel-, Sammel- und Endproben dienen, müssen aus einem Material (z.B. Edelstahl) bestehen, die die qualitative Beschaffenheit der Probe nicht beeinflusst.
Die sofortige Kühlung (4 – 5 °C) der Probe wird empfohlen, dies garantiert die Stabilisierung der Probeneigenschaften zum Zeitpunkt der Probenahme.

Schritt 1: Probenahme

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Durchmischung einer Kompostprobe
Durchmischung einer Kompostprobe
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Abgefüllte Kompostprobe
Abgefüllte Kompostprobe in geeigneten Gebinde

Feste mineralische, organische Düngemittel und Wirtschaftsdünger

Für feste mineralische und organische Düngemittel sowie feste Wirtschaftsdünger (Stallmist, Kompost, feste Biogasgülle usw.) hat die Probenahme entsprechend eines repräsentativen Probenahmeverfahrens zu erfolgen. Dafür ist aus dem vorhandenen Material bei guter Durchmischung eine adäquate Anzahl (siehe Düngemittelverordnung 2004 bzw. Kompostverordnung 2001) an Einzelproben zu entnehmen, welche zu einer Sammelprobe vereint werden.

Die Sammelprobe wird mit einer Probenschaufel nochmals gut durchmischt. Anschließend wird aus der Sammelprobe eine Endprobe von 0,5 - 3,0 kg entnommen. Die Probenmenge orientiert sich am Umfang der Analyse, z.B. mineralisches Düngemittel - Untersuchung (NPK): ca. 0,5 kg; Untersuchung von Kompost gem. Kompostverordnung BGBl. II Nr. 292/2001: ca. 3,0 L.

Flüssige mineralische, organische Düngemittel und Wirtschaftsdünger

Um eine gute Durchmischung und Homogenität der Probe zum Zeitpunkt der Probenahme zu gewährleisten, erfolgt die Probenahme der flüssigen Düngemittel nach Rühren oder mehrmaligen Umpumpen bzw. bei Betrieb des Rührwerks (z.B. Güllegruben, Biogasgülle usw.).

Probenahme Beispiel „Flüssige Biogasgülle“: Für Proben, die der Hygiene-Untersuchung zugeführt werden ist vor der Probenahme die Sterilisation des Probenahmegefäß (z.B. Eimer) erforderlich. Bei guter Zugänglichkeit kann die Probe direkt am Hauptventil des Biogasgülletanks bzw. Endlagers erfolgen.

Um eine mikrobiologische Verunreinigung der Probe durch die Ventilöffnung zu verhindern sind die ersten 20-25 l (ca. ein Eimer) zu verwerfen. Danach erfolgt die Probenahme in den vorbereiteten (u.U. sterilisierten) Eimer, aus dem die Endproben entnommen werden kann.

Die sofortige Kühlung der Endproben reduziert die mikrobiologische Aktivität und garantiert die Stabilisierung der Probeneigenschaften zum Zeitpunkt der Probenahme. Die Probenmenge orientiert sich am Umfang der Analyse, wobei in der Regel 0,5 - 1,0 L Probenmaterial ausreichen. Alternativ kann eine Probenahme der homogenisierten Biogasgülle mit einem Schöpfheber direkt aus dem Biogasgülletank erfolgen, falls die Entnahme der flüssigen Biogasgülle über eine Ventilöffnung nicht möglich ist.

Es wird ersucht, die Probengefäße nicht vollständig bis zum Rand zu befüllen, da sonst die Handhabe im Labor sehr erschwert wird.

Schritt 2: Verpacken der Probe

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Abgefüllte Düngemittelprobe
Abgefüllte Düngemittelprobe

Das entnommene Probenmaterial (Endprobe) ist in ein adäquates Probengefäß (z.B. Kübel, Dose, Plastiksack usw.) zu transferieren.

Die Verwendung von Kunststoffgebinden ist empfohlen - bitte keine Glas- oder Metallgebinde!

Schritt 3 und 4: Auftragsformular und Zustellung

    Auftragschreiben zur Düngemitteluntersuchung (159 K)
    Sollten Sie Hilfe beim Ausfüllen des Auftragschreibens benötigen, kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per email.
    Datei Download  | PDF öffnen

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Probenversand Düngemittel
Eine gemeinsam mit Füllmaterial versandbereit verpackte Düngemittelprobe im Karton
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Düngemittelprobe im Paket für den Versand korrekt beschriftet
Düngemittelprobe im Paket für den Versand korrekt beschriftet

Der Probe ist das gänzlich ausgefüllte Auftragsformular (Name, Adresse, Probenbezeichnung, Datum der Probenahme) mit den gewünschten Analysen beizulegen.
   
Bei Versand des Probenmaterials per Post ist darauf zu achten das die Probe dementsprechend sicher und stabil verpackt wird. Die Empfängerdaten sind gut leserlich und sichtbar auf der Sendung zu vermerken.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit der persönlichen Übergabe!

Empf. Analyseumfang

Von uns empfohlener Analysenumfang für Ihre Proben

Düngemittel (mineralisch, organisch)

Der von uns empfohlene Analyseumfang Ihrer mineralischen oder organischen Düngemittel richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Düngemittel-Typs gem. Düngemittelgesetz 1994 idgF in Verbindung mit der Düngemittelverordnung 2004 idgF und ist den genannten Links zu entnehmen.

Wirtschaftsdünger - Festmist

  • Gesamtgehalte an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O)
  • Organische Substanz (i.d.TS)
  • Trockenmasse
  • C/N Verhältnis
  • Kupfer (Cu)
  • Zink (Zn)

Wirtschaftsdünger - Flüssigmist

  • Gesamtgehalte an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O)
  • Ammonium- (NH4-N) Gehalt (insb. bei Schweinegüllen)
  • Organische Substanz (i.d.TS)
  • Trockenmasse

Kompost

  • Gesamtgehalte an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O)
  • Organische Substanz (i.d.TS)
  • Trockenmasse
  • Kupfer (Cu)
  • Zink (Zn)
  • Schwermetalle nach Düngemittelverordnung 2004 (Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Quecksilber, Vanadium, Arsen) in der Trockenmasse

Für das in Verkehr bringen von Kompost als Qualitätskompost A bzw. Qualitätskompost A+ wir eine Untersuchung gem. Kompostverordnung BGBl. II Nr. 292/2001 empfohlen.

Biogasgülle und Gärrückstände

Tabelle: Empfohlener Analyseumfang bei Biogasgülle und Gärrückstände
Biogasgülle Gärrückstände
Analyseumfang Gesamtgehalte an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O), Organische Substanz (i.d.TS), Trockenmasse Gesamtgehalte an Stickstoff (N), Phosphat (P2O5) und Kalium (K2O), Organische Substanz (i.d.TS), Trockenmasse, Schwermetalle nach Düngemittelverordnung 2004 (Blei, Cadmium, Chrom, Nickel, Quecksilber, Vanadium, Arsen) in der Trockenmasse, Hygiene (E. coli, Salmonella, Listeria, Camylobacter)
Ausgangsmaterialien aus der land- und forstwirtschaftlicher Urproduktion sowie Ernte- und Verarbeitungsrückstände landwirtschaftlicher Produkte (1) wie u.a. Rückständen der Be- und Verarbeitung landwirtschaftlicher Produkte und/oder anderer biogener Reststoffe aus der Nahrungs-, Genuss- und Futtermittelindustrie (2)

(1) gem. Düngemittelverordnung 2004 idgF
(2) die zugehörigen Stoffgruppen: BMLFUW (2007): Der sachgerechte Einsatz von Biogasgülle und Gärrückständen im Acker- und Grünland. 2. Auflage, Wien.

Leistungen

Folgende Leistungen können beauftragt werden

Untersuchung von Nährstoffen und Basisparametern

  • Gesamtstickstoff (Kjeldahl oder Elementaranalyse)
  • Nitratstickstoff, Ammoniumstickstoff, organisch gebundener Stickstoff, Carbamidstickstoff (Harnstoff)
  • Gesamtgehalte, wasserlösliche Anteile der Elemente Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Schwefel und Natrium
  • Phosphor, Kalium, und Magnesiumxid verfügbar in CAL und CAT in Kultursubstraten
  • Trockensubstanz, Organische Substanz, Gesamtkohlenstoff
  • Bestimmung der elektrischen Leitfähigkeit (Salzgehalt) und des pH-Wertes
  • Bestimmung von Siebfraktionen

Weitere Untersuchungen

  • Pflanzenverträglichkeitstest für Kultursubstrate, Kompost, Düngemittel, Bodenhilfsstoff
  • Prüfung auf keimfähige Samen und austriebsfähige Pflanzenteile
  • Makroskopische und mikroskopische Prüfung von Düngemitteln und Futtermitteln
  • Seuchenhygienische Untersuchung von pathogenen E.coli, Salmonella, Listeria, Campylobacter
  • Quantifizierung von E. Coli und Enterobacteriaceae
  • Bestimmung der Menge bei Kultursubstraten und Bodenverbesserungsmittel
  • Wurzelwachstumstest für Bodenhilfsstoffe, Kultursubstrate und deren Ausgangsstoffe sowie Bodenmaterial

Bestimmung von Schwermetallen und anderer relevanter anorganischer Schadelemente

  • Arsen, Cadmium, Chrom, Chrom(VI), Kupfer, Nickel, Blei, Quecksilber, Zink

Organische Schadstoffe und Radioaktivität

  • Organochlorpestizide und Polychlorierte Biphenyle (PCB)
  • Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe
  • Bestimmung der Gesamt-Gamma-Radioaktivität

Probenahme, Beratung, Prüfung und Bewertung

  • Probenahme von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstrate, Komposten und Gärresten
  • Beratungen zu Untersuchungen von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstrate, Komposten und Gärresten
  • Prüfung, Bewertung und Interpretation von Prüfberichten und deren Ergebnisse (zu Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstrate, Komposten und Gärresten)
  • Kennzeichnungsprüfung gemäß Düngemittelgesetz 1994 iVm der Düngemittelverordnung 2004
    Schulungen und Fortbildungen zu Boden und Düngung

Die Untersuchungen werden nach geltenden, europäischen, internationalen Normen und ÖNORMEN durchgeführt. Der Akkreditierungsumfang ist auf der Homepage des BMWFW angeführt.

Probenübernahme und Preise

Proben können auf dem Postweg oder mit Paketdiensten übermittelt, aber auch persönlich während der folgenden Zeiten abgegeben werden:

Montag bis Donnerstag von 07.30 bis 16.00 Uhr
Freitag von 07.30 bis 15.00 Uhr

Soferne Sie eine persönliche Beratung oder weitere Auskünfte benötigen, stehen Ihnen unsere FachmitarbeiterInnen täglich in der Zeit zwischen zwischen 07.30 und 15.30 Uhr zur Verfügung.

 

 

Probenübernahme

Abteilung für Bodengesundheit und Pflanzenernährung
Telefon: +43 5 0555-34125
Fax: +43 5 0555-34101
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien



Abteilung für Bodengesundheit und Pflanzenernährung
Telefon: +43 5 0555-34125
Fax: +43 5 0555-34101
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien



Anfahrtsbeschreibung

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Preise

    Privattarif für Boden-, Substrat-, Giesswasser und Düngemitteluntersuchungen (88 K)
    Die im Download angegebenen Preise sind ab 01.01.2017 gültig und verstehen sich exklusive 20% USt.
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