Streifenkrankheit der Gerste

Pyrenophora graminea

Zuletzt geändert: 28.02.2018
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Tierseuchenkategorien:

Streifenkrankheit der Gerste

Die Streifenkrankheit der Gerste kann zu erheblichen Ertragsausfällen führen und sich sehr schnell ausbreiten.

Schadorganismus

Der Erreger ist ausschließlich samenbürtig. Er breitet sich daher nicht im Bestand aus. Befallene Pflanzen infizieren jedoch die Blüten und somit die Kornanlagen anderer Pflanzen im Bestand und auch in Nachbarbeständen.

Symptome

Der Pilz bildet vom Blattansatz bis zur Blattspitze reichende, graubraune bis rotbraune Streifen. Mit zunehmender Abreife reißen die Blätter an den Streifen auf. Pflanzen weisen einen kümmerlichen Wuchs auf und es kommt nur vereinzelt zur Ährenbildung. Diese sind aber taub. Die Krankheit ist ab dem Schossen, besser ab dem Ährenschieben gut erkennbar.

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Streifenförmige Nekrosen auf den Blättern einer Gerste.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Der Erreger tritt in allen Anbaulagen auf.

Vorbeugung und Bekämpfung

Verwendung von untersuchtem und gesundem Saatgut. Achtung nur eine Spezialbeizung ist wirksam gegen den Erreger.

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