Pfaffenhütchen-Gespinstmotte

Yponomeuta cagnagella

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Zuletzt geändert: 07.06.2019
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Seuchenkategorien:

Gespinstmotte - (Yponomeuta) Raupen an Euonymus
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Gespinstmotte - (Yponomeuta) Raupen an Euonymus

Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte gehört zur Schmetterlingsfamilie der Gespinstmotten (Yponomeutidae), einer Gruppe von Kleinschmetterlingen, welche alle äußerst ähnlich aussehen und sich nur durch die von ihnen befallenen Wirtspflanzen unterscheiden: so gibt es beispielsweise jeweils eigene Arten an Pfaffenhütchen, Schlehdorn, Traubenkirsche oder Apfelbäumen.

Gespinstmotte - (Yponomeuta) Raupen an Euonymus
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Gespinstmotte - (Yponomeuta) Raupen an Euonymus

Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte gehört zur Schmetterlingsfamilie der Gespinstmotten (Yponomeutidae), einer Gruppe von Kleinschmetterlingen, welche alle äußerst ähnlich aussehen und sich nur durch die von ihnen befallenen Wirtspflanzen unterscheiden: so gibt es beispielsweise jeweils eigene Arten an Pfaffenhütchen, Schlehdorn, Traubenkirsche oder Apfelbäumen.

Gespinstmotte (Yponomeuta) - Kahlfraß an Pfaffenhütchen
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Gespinstmotte (Yponomeuta) - Raupen beim Abseilen aus ihrem Gespinst
Gespinstmotte (Yponomeuta) - Raupen beim Abseilen aus ihrem Gespinst

Die Überwinterung der Gespinstmotten erfolgt im Eistadium. Einzelne schildförmige Eier weisen einen Durchmesser von etwa 0,4 mm auf und werden - ähnlich wie bei Zünslern – gruppenweise an kleineren Zweigen abgelegt wobei sich die Eier dachziegelartig überlappen.

Im März/April schlüpfen daraus kleine Räupchen, welche rund um frische Triebe fressen und dabei ein gemeinsames Gespinst erzeugen, in dem sie - geschützt vor Feinden – leben. Die gelbgrünen Räupchen weisen auf jedem Körpersegment zwei dunkle Punkte auf und werden bis etwa 20 mm lang.

Wenn sie fünf Larvenstadien durchlaufen haben, beginnen sie einen Kokon zu spinnen, in dem sie sich verpuppen. Diese Kokons liegen oft dicht bei dicht im gemeinsamen „Gespinstnest“. Daraus schlüpfen noch im Juni und Juli wiederum Falter, welche sich verpaaren und nach etwa 10 Tagen der Eireifung daran gehen, ihre Eier für das nächste Jahr abzulegen.

Die weißgefärbten Falter messen 25 mm in der Spannweite, ihre Vorderflügel sind mit zahlreichen kleinen schwarzen Punkten übersät. Es wird jedenfalls keine 2. Generation ausgebildet, sodass sich der angerichtete Schaden meistens in Grenzen hält.

Wirtspflanzen

Die Pfaffenhütchen-Gespinstmotte lebt nur an Pfaffenhütchen. Daneben gibt es auch noch weitere, nahe verwandte Arten, die beispielsweise an Schlehdorn leben, eine Art frisst an Traubenkirsche, eine weitere an Apfelbäumen.

Schadbild

Zunächst sind nur einzelne Triebspitzen versponnen, bei starkem Befall erscheinen ganze Pflanzen wie von einem feinen Netz umhüllt. In den Gespinsten sind massenhaft Räupchen anzutreffen.

Bekämpfung

  • Toleranz der Wirtspflanzen: diese erholen sich nach einem Befall der Raupen meist sehr gut und treiben wieder aus.
  • Raupennester mit scharfem Wasserstrahl zerstören.
  • Puppennester wegschneiden
  • Anwendung eines Spritzmittels: Für Hausgärten eignen sich u.a. Mittel auf der Basis von Bacillus thuringiensis oder den Naturstoffen Azadirachtin bzw. Pyrethrum.
  • Bezüglich der Mittelwahl ist das Pflanzenschutzmittelregister (Verzeichnis der in Österreich zugelassenen/genehmigten Pflanzenschutzmittel) zu Rate zu ziehen.

    Suchbegriffe für das Pflanzenschutzmittelregister: Gespinstmotten; freifressende Schmetterlingsraupen; fressende Insekten; beißende Insekten; Zierpflanzenbau; Zierpflanzenkulturen.
    Diese Suchbegriffe können bei der Suchabfrage derzeit leider noch nicht kombiniert werden!


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