Maiszünsler

Ostrinia nubilalis

Warndienst
Zuletzt geändert: 08.04.2019
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Maiszünsler-Weibchen
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Maiszünsler-Weibchen

Der Maiszünsler ist ein wichtiger Schädling im Feld- bzw. Feldgemüsebau, insbesondere an Mais.

Schadorganismus

Der Maiszünsler ist ein kleiner Schmetterling aus der Familie der Zünsler (Pyralidae), der an Mais, daneben auch an Hanf, Hirse, Beifuss und sogar an Paprika leben kann. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 28-30 mm. Ihre Vorderflügel sind gelblich und weisen mehrere schattenhafte Zackenbinden auf. Männliche Falter sind dunkler gefärbt als weibliche. Die Überwinterung erfolgt als Raupe in einem selbstgesponnenen Kokon in den Resten von Maisstroh.

Mit dem Ansteigen der Temperaturen im Frühjahr häutet sie sich zu einer dunkelbraunen, etwa 17 mm messenden Mumienpuppe. Etwa 14 Tage später schlüpft ab Anfang Juni der fertig entwickelte Falter.

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Maiszünsler-Weibchen
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Maiszünsler-Weibchen

Der Maiszünsler ist ein wichtiger Schädling im Feld- bzw. Feldgemüsebau, insbesondere an Mais.

Schadorganismus

Der Maiszünsler ist ein kleiner Schmetterling aus der Familie der Zünsler (Pyralidae), der an Mais, daneben auch an Hanf, Hirse, Beifuss und sogar an Paprika leben kann. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 28-30 mm. Ihre Vorderflügel sind gelblich und weisen mehrere schattenhafte Zackenbinden auf. Männliche Falter sind dunkler gefärbt als weibliche. Die Überwinterung erfolgt als Raupe in einem selbstgesponnenen Kokon in den Resten von Maisstroh.

Mit dem Ansteigen der Temperaturen im Frühjahr häutet sie sich zu einer dunkelbraunen, etwa 17 mm messenden Mumienpuppe. Etwa 14 Tage später schlüpft ab Anfang Juni der fertig entwickelte Falter.

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Symptome

In Stängeln, Fahnen und Kolben von Mais sind bis zu 6 mm breite Bohrgänge samt Gespinsten und Kotkrümeln zu finden. Bei starkem Befall brechen oft die Triebspitzen (männliche Blüten, Fahnen) ab. In der Nähe der Stängelknoten werden häufig Bohrgänge mit austretendem Bohrmehl beobachtet. In Paprikafrüchten findet man Bohrmehl und Kotkrümel, die häufig in Fäulnis übergehen.

Wirtspflanzen

Der Maiszünsler ist vor allem an Mais, daneben aber auch beispielsweise an Hanf, Hirse, Hopfen, Beifuss und sogar an Paprika zu finden.

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Eigelege
Eigelege
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Larve
Larve
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Puppe im Stängel
Puppe im Stängel

Bekämpfung

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Fraßschaden an Mais
Fraßschaden an Mais
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Fraßschaden an Paprika
Fraßschaden an Paprika

Verbreitung

Der Maiszünsler kommt heute weltweit vor, stammt aber aus Europa und ist hier weit verbreitet.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Vorbeugende Beseitigung aller Stoppelreste auf dem Acker nach der Ernte bis spätestens Ende März. Maisstoppeln und Maisstroh sollten so tief untergepflügt werden, dass daraus nichts schlüpfen kann. Da die Falter sich durch Flug verbreiten, muss diese Maßnahme jedoch von allen Landwirten einer Region durchgeführt werden.
  • Spritzbehandlung mit Mitteln gegen Maiszünsler zum Zeitpunkt des maximalen Larvenschlupfes (s. Verzeichnis der in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmittel). Dieser liegt etwa in der ersten Julihälfte und wird durch entsprechende Warnmeldungen genauer spezifiziert. Für den Bekämpfungserfolg ist es äußerst wichtig, dass die Behandlung erfolgt, solange sich die Räupchen noch nicht eingebohrt haben. Dies kann in Zusammenhang mit der überlangen Eiablageperiode zu Problemen führen. Auch Präparate auf der Basis von Bacillus thuringiensis sind wirksam. Nach bisherigen Beobachtungen findet die Eiablage des Schädlings an Paprika erst nach der Eiablage am Mais, ab Anfang August statt.

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