Brennfleckenkrankheit der Erbse

Ascochyta pisi, Ascochyta pinodes, Ascochyta pinodella

Zuletzt geändert: 19.12.2016
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Tierseuchenkategorien:

Ein starker Befall der Brennfleckenkrankheit kann zu hohen Ertragseinbußen, einer Qualitätsminderung der Ernteware sowie einer Verseuchung der Böden mit den Krankheitserregern führen.

Schadorganismus

Die Erreger von Ascochyta spp. sind samenbürtig und können im Samen jahrelang überdauern. Eine weitere Infektionsquelle sind befallene Erntereste welche in den Boden eingetragen werden. Diese bleiben auch über Jahre infektionsfähig.

Symptome

An den Blättern und Hülsen können unterschiedliche Symptome sichtbar werden. Zum einen können das rötlichbraune, nicht eingesunkene und unscharf begrenzte Flecken sein, welche bis zu 7mm groß sind. Zum anderen können es auch rundliche, hellbraune, eingesunkene und von einem dunklen, erhöhten Rand umgebene Flecke (Brennflecke, bis zu 1 cm groß) sein, welche auch dunkle Sporenbehälter (Pyknidien) in den Flecken aufweisen können (sehr charakteristisch für diesen Erreger).

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Erbsenhülsen mit dunklen Flecken der Brennfleckenkrankheit.
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Deutlich eingesunkene braune Brennflecken mit dunklem Rand.
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Mit der Brennfleckenkrankheit befallene Erbsen Samen auf denen teilweise bereits Pyknidien (Fruchtkörper) erkennbar sind.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Ascochyta spp. tritt bevorzugt in Feuchtlagen auf. Der Erreger befällt Erbsen, Bohnen und andere Leguminosen.

Vorbeugung und Bekämpfung

Es wird die Verwendung von untersuchtem und gesundem Saatgut empfohlen. Auf stark infizierten Standorten sollten Erbsen in einer weiten Fruchtfolge angebaut werden. Eine Beizung ist nur mit einem Spezialbeizmittel wirksam, da der Erreger tief im Korn wächst.

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