Birnenknospenstecher

Anthonomus pyri

Zuletzt geändert: 04.05.2017
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Der Birnenknospenstecher (Anthonomus pyri) ist ein wichtiger Schaderreger an Birnen. Im Herbst werden durch den Reifungsfraß der Käfer Blüten- und Blattknospen zerstört. Da auch die Blütenknospen, die mit einem Ei des Käfers belegt wurden, nicht austreiben, kann es zu einem erheblich reduzierten Blütenansatz im nächsten Frühjahr kommen.

Schadorganismus

Der Birnknospenstecher ist ein etwa 5 mm langer, braungrauer Rüsselkäfer aus der Familie der Curculionidae mit einer breiten, hellen Querbinde auf den Flügeldecken. Der Birnknospenstecher hat eine Generation pro Jahr. Etwa Anfang September vollführt der Käfer zunächst einen Naschfraß auf den Birnbäumen. Nach der Kopulation legen die Weibchen ihre Eier einzeln in den Blütenknospen ab. Noch im Herbst oder erst im folgenden Frühjahr schlüpft die Larve, welche die Knospe von innen her aushöhlt. Nach der Verpuppung (etwa im Mai) schlüpft der Käfer aus der zerstörten Knospe. Schon bald verschwindet der Käfer wieder, um in Spalten und Rindenritzen ein „Übersommerungsversteck“ aufzusuchen. Erst Anfang September kehrt der Käfer wieder in den Kronenbereich der Bäume zurück.

Symptome

Im Frühjahr treiben befallene Blütenknospen nicht aus. Das Knospeninnere ist ausgefressen, so dass die Knospen braun und trocken werden. In den geschädigten Knospen findet man eine beinlose, etwa 6 mm lange Larve, später eine gelbliche Puppe.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Der Birnenknospenstecher tritt weltweit an seinen Wirtspflanzen auf.
Die bevorzugte Wirtspflanze ist Birne.

Bekämpfung

Sicher wirksam ist nur eine Behandlung mit einem geeigneten Insektizid (s. Verzeichnis der in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmittel) zur Zeit des Reifungsfraßes im Herbst. Es empfiehlt sich, ab Anfang September das Auftreten des Käfers zu beobachten (Abklopfen der Käfer auf eine helle Unterlage oder in einen Sammeltrichter) und dadurch Behandlungsnotwendigkeit und -zeitpunkt zu ermitteln.

Der Birnenknospenstecher (Anthonomus pyri) ist ein wichtiger Schaderreger an Birnen. Im Herbst werden durch den Reifungsfraß der Käfer Blüten- und Blattknospen zerstört. Da auch die Blütenknospen, die mit einem Ei des Käfers belegt wurden, nicht austreiben, kann es zu einem erheblich reduzierten Blütenansatz im nächsten Frühjahr kommen.

Schadorganismus

Der Birnknospenstecher ist ein etwa 5 mm langer, braungrauer Rüsselkäfer aus der Familie der Curculionidae mit einer breiten, hellen Querbinde auf den Flügeldecken. Der Birnknospenstecher hat eine Generation pro Jahr. Etwa Anfang September vollführt der Käfer zunächst einen Naschfraß auf den Birnbäumen. Nach der Kopulation legen die Weibchen ihre Eier einzeln in den Blütenknospen ab. Noch im Herbst oder erst im folgenden Frühjahr schlüpft die Larve, welche die Knospe von innen her aushöhlt. Nach der Verpuppung (etwa im Mai) schlüpft der Käfer aus der zerstörten Knospe. Schon bald verschwindet der Käfer wieder, um in Spalten und Rindenritzen ein „Übersommerungsversteck“ aufzusuchen. Erst Anfang September kehrt der Käfer wieder in den Kronenbereich der Bäume zurück.

Symptome

Im Frühjahr treiben befallene Blütenknospen nicht aus. Das Knospeninnere ist ausgefressen, so dass die Knospen braun und trocken werden. In den geschädigten Knospen findet man eine beinlose, etwa 6 mm lange Larve, später eine gelbliche Puppe.

Verbreitung und Wirtspflanzen

Der Birnenknospenstecher tritt weltweit an seinen Wirtspflanzen auf.
Die bevorzugte Wirtspflanze ist Birne.

Bekämpfung

Sicher wirksam ist nur eine Behandlung mit einem geeigneten Insektizid (s. Verzeichnis der in Österreich zugelassenen Pflanzenschutzmittel) zur Zeit des Reifungsfraßes im Herbst. Es empfiehlt sich, ab Anfang September das Auftreten des Käfers zu beobachten (Abklopfen der Käfer auf eine helle Unterlage oder in einen Sammeltrichter) und dadurch Behandlungsnotwendigkeit und -zeitpunkt zu ermitteln.

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