Untersuchungsergebnisse

Die Höhe der Quecksilberbelastung ist stark von der Fischart abhängig: Besonders hohe Quecksilber-Konzentrationen enthalten Raubfische am Ende der Nahrungskette. Von den in Österreich beliebten Fischarten sind Forelle, Karpfen, Saibling, Sardine, Sprotte, Hering, Lachs sowie der „Alaska-Seelachs“, der gerne zu Fischstäbchen verarbeitet wird, gering belastet. Auch Meeresfrüchte wie Garnelen, Tintenfisch und Muscheln sind laut aktuellen Daten wenig kontaminiert. Überschreitungen der Höchstgehalte für Methylquecksilber treten dagegen z. B. in Thunfisch, Schwertfisch, Schnapper, Marlin sowie in Butterfisch, der in bestimmten Sushi-Gerichten enthalten ist, auf.

Übersicht über Mittelwerte von Methylquecksilber in Fischen aus den österreichischen Lebensmitteluntersuchungen der Jahre 2007-2015:

  • Forelle, Saibling, Karpfen, Lachs, Alaska-Seelachs, Sprotten, Sardinen, Heringe, Pangasius und Tilapia sind mit durchschnittlich 10 - 40 µg/kg gering belastet. Die Quecksilberbelastung von Meeresfrüchten (Garnelen, Tintenfische und Muscheln) ist mit 18 - 24 µg/kg ebenfalls gering
  • Bei Zander, Dorsch / Kabeljau, Makrelen, Sardellen, Schollen, Goldbrassen / Doraden, Heilbutt und Wolfsbarsch liegen die Mittelwerte im Bereich 45 - 100 µg/kg
  • Hohe Quecksilber-Mittelwerte treten bei Thunfisch (184 µg/kg) und Schnapper (256 µg/kg) sowie beim Butterfisch (677 µg/kg) auf
  • Bei heimischen Fischen sind Forelle (20 µg/kg), Saibling (33 µg/kg) und Karpfen (26 µg/kg) gering belastet. Bei Zander liegen die Gehalte bei durchschnittlich 93 µg/kg
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