Maroni-Test: erfreulich wenige sind schlecht.

Zuletzt geändert: 21.11.2017
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Gebratene Maroni in Papier-Stanitzel
Maroni

Die AGES untersucht jedes Jahr Maroni aus dem Handel auf ihren Schlechtanteil. Dabei wird gezählt, wie viele Maroni wurmig, schimmlig, faulig oder vertrocknet sind. „Nicht verkehrsfähig“ ist eine Probe, wenn von 100 Früchten mehr als 20 Stück nicht für den Verzehr geeignet sind. Erfreulicherweise sind die Beanstandungen im Vergleich zu den Vorjahren rückläufig.

Maroni sind der ideale Snack: sie sind fettarm (circa 2 %) und enthalten bei 100 Gramm nur rund 200 Kilokalorien.

Achten Sie auf die Frische: Esskastanien sind ein saisonales Produkt, es gibt sie ab Anfang September im Handel. Am besten werden sie kühl und trocken gelagert. Kondenswasser im Kühlschrank kann Schimmel fördern. Bei Raumtemperatur verlieren sie rasch ihre Frische. Bereits ältere Maroni erkennt man daran, dass sie sich eindrücken lassen. Löchrige Schalen deuten auf wurmige Kastanien hin. Auch schimmelige Edelkastanien sind nicht mehr genießbar.

Maroni lassen sich leichter schälen, wenn sie vor dem Einschneiden und Rösten in warmes Wasser gelegt (30 Min) oder kurz gekocht (5 Min) werden. Die Maroni brauchen im Backofen bei 180 – 200 °C etwa 25 Minuten zum Durchgaren. Damit sie nicht austrocknen, hilft das Besprühen mit Wasser oder man stellt eine Schale mit Wasser auf das Backblech. Sie sollten auch nicht zu dunkel geröstet werden, weil sich sonst schädliche Stoffe wie PAK bilden können. 

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