Gute Herstellungspraxis

Zuletzt geändert: 14.04.2021

Unter Kosmetik-GMP (Good Manufacturing Practice) bzw. "Guter Herstellungspraxis" versteht man Verhaltensmaßnahmen und Vorschriften, die bei der Herstellung von kosmetischen Produkten beachtet und eingehalten werden müssen, mit dem Ziel, diese Produkte reproduzierbar in der gewünschten Qualität herzustellen.

Die gesetzliche Verpflichtung zur Anwendung der Prinzipien der „Guten Herstellungspraxis“ ergibt sich aus Artikel 8 der Kosmetik-Verordnung (EG) 1223/2009.

Wie eine Gute Herstellungspraxis umgesetzt werden kann, finden Sie in folgenden Dokumenten und Richtlinien:

Folgendes Buch zur Mikrobiologie und Betriebshygiene kann als Unterstützung herangezogen werden:

DGK-Handbuch "Betriebshygiene in der Kosmetik" - 2. überarbeitete Ausgabe 2019
Verlag für Chemische Industrie, H. Ziolkowsky GmbH, D-86470 Thannhausen/Burg, ISBN 978-3-87846-07-8
Die Anforderungen an ein mikrobiologisch und hygienisch einwandfreies Produkt werden stets höher. Dieses Buch wurde aus der mikrobiologischen bzw. hygienischen Sicht geschrieben und soll den Praktikern in den Betrieben wie Betriebsleitern, Entwicklern und den Verantwortlichen für Qualitätssicherung und -prüfung, aber auch Fachleuten anderer Richtungen Verfahrensanleitungen und praktische Hinweise zur Umsetzung der Betriebshygiene geben. Es werden hier alle betriebshygienisch wichtigen Gesichtspunkte zusammengetragen, so dass ein guter Überblick über den heutigen Wissensstand des Fachgebietes ermöglicht wird.

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