Nanomaterial

Zuletzt geändert: 02.02.2017

Im Sinne der EU-Kosmetikverordnung ist Nanomaterial ein unlösliches oder biologisch beständiges und absichtlich hergestelltes Material mit einer oder mehreren äußeren Abmessungen oder einer inneren Struktur in einer Größenordnung von 1 bis 100 Nanometern. 

Da es auf EU-Ebene jedoch unterschiedliche Definitionen von Nanomaterial gibt, ist derzeit eine Anpassung der einzelnen Begriffsbestimmungen noch in Diskussion.

Zusätzlich zur Notifizierung, müssen kosmetische Mittel, die Nanomaterialien enthalten, von der verantwortlichen Person sechs Monate vor dem Inverkehrbringen der Europäischen Kommission über das "Cosmetic Products Notification Portal (CPNP)" gemeldet werden. Dabei sind u.a. auch die Spezifikationen (Größe, physikalische und chemische Eigenschaften), ein toxikologisches Profil, Sicherheitsdaten und Expositionsbedingungen des Nanomaterials anzugeben.

Alle Bestandteile in der Form von Nanomaterialien müssen eindeutig in der Liste der Bestandteile aufgeführt werden. Den Namen dieser Bestandteile muss das Wort "Nano" in Klammern folgen. Nanomaterial, dass von der Europäischen Kommission bereits als sicher eingestuft wurde und in den Anhängen der Verordnung als Farbstoff, UV-Filter oder Konservierungsstoff genannt wird, muss nicht vor dem Inverkehrbringen notifiziert werden. Die Kennzeichnung als "Nano" hat jedoch trotzdem zu erfolgen.

Informationen zu Nanomaterials finden Sie auf der Seite der Europäischen Kommission zu Kosmetika.

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