Antibiotika-Vertriebsmengen in der Veterinärmedizin

In Österreich wurden im Jahr 2018 insgesamt 49,85 Tonnen Antibiotika für den Einsatz in der Veterinärmedizin verkauft. Im Vergleich zum Jahr 2017 kam es zu einer Zunahme der verkauften Gesamtmenge um 5,23 Tonnen. Das entspricht einer relativen Zunahme von 11,72 %. Die Gesamtvertriebsmenge an antimikrobiell wirksamen Substanzen für Nutztiere ist seit 2014 um 7 % zurückgegangen.

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Antibiotikaverbrauch-Surveillance im Krankenhaus

Gemäß EU-weiter Vorgaben zur Eindämmung von Antibiotikaresistenzen wurde von der AGES in Kooperation mit der Charité Berlin und dem RKI ein österreichweit einheitliches Antibiotikaverbrauch-Meldeverfahren in Krankenanstalten etabliert, um statistisch abgesicherte Grundlagen für das Management des sorgfältigen Einsatzes von Antibiotika zur Verfügung zu haben.

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Bestandsspezifische Impfstoffe

Am Standort Mödling werden bestandsspezifische Impfstoffe und Autovakzinen in hoher Qualität hergestellt. Diese maßgeschneiderten Impfstoffe umfassen das aktuelle Keimspektrum des jeweiligen Betriebes und werden statt Antibiotika zur gezielten Impfprophylaxe bei Rindern, Schweinen, Geflügel, Ziegen, Schafen, Fischen und anderen Tierarten eingesetzt.

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ANSWER: Antibiotikaresistenzen im Abwasser

Im Rahmen des EU Horizon 2020-Projekts ANSWER werden Antibiotika und mobile Antibiotikaresistenzen im aufbereiteten Abwasser erforscht. Die AGES arbeitet mit internationalen ForscherInnen aus 18 Institutionen in neun Ländern um Antworten auf mögliche Risiken und innovative Lösungswege zu finden.

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