Saat- und Pflanzgutuntersuchungen

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Zuletzt geändert: 19.03.2021

Das Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen bietet die Durchführung von Untersuchungen hinsichtlich der Bewertung der Saat- und Kartoffelpflanzgutqualität sowie der physikalischen Zusammensetzung von Ernteprodukten an - folgende Kriterien werden hierzu herangezogen:

Arten- und Sortenreinheit
Gesundheitszustand
Keimfähigkeit
Gefährlicher Beimengungen
Gentechnisch veränderten Organismen
Anbau- und Vermehrungsfähigkeit

Mehr Informationen

Das Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen bietet die Durchführung von Untersuchungen hinsichtlich der Bewertung der Saat- und Kartoffelpflanzgutqualität sowie der physikalischen Zusammensetzung von Ernteprodukten an - folgende Kriterien werden hierzu herangezogen:

Arten- und Sortenreinheit
Gesundheitszustand
Keimfähigkeit
Gefährlicher Beimengungen
Gentechnisch veränderten Organismen
Anbau- und Vermehrungsfähigkeit

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Kontakt

Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen
Telefon: +43 5 0555 31121
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien



Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen
Telefon: +43 5 0555 31121
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien



Saatgut-Untersuchungen

Saatgut-Untersuchungen

caption
Bestimmung der keimfähigen Samen

Das Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen bietet folgende Untersuchungen an:

  • Reinheit (R): Ermittlung des Anteils an reinen Samen in Prozent, getrennt von anderen Samen und Bruch, Spreu, Schalen, Exkrementen, toten/lebenden Käfern usw.

  • Fremdbesatz (B): Erhebung von Unkrautsamen, anderen Kultursamen und gefährlichen Verunreinigungen (z.B. Mutterkorn) in Stück

  • Untersuchung auf Besatz mit Kleeseide (SEIDE)

  • Untersuchung auf Besatz mit Großblättrigem Ampfer (QM)

  • Siebung (S) Siebdurchfall

  • Tausendkornmasse (TKM): Gewicht von Tausend Samen in Gramm

  • Keimfähigkeit (KF): Bestimmung der keimfähigen Samen

  • Triebkraft (TK): Bestimmung der triebkräftigen Pflanzen

  • Echtheit (E) bei Sojabohne, Ackerbohne und Hafer

  • Wassergehalt (W) Feuchtegehalt in Prozent

  • Erucasäuregehaltmessung (ERU)

  • Glucosinolatgehalt (GLUCO)

Saatgutkrankheiten und Schädlinge

Des Weiteren bieten wir Untersuchungen auf Saatgutkrankheiten und Schädlinge bei folgenden Kulturarten:

 

UntersuchungCodeKulturartenMakro/Mikro*
Befall mit lebenden SamenkäfernKAEErbse, Ackerbohne, GartenbohneMakro
Flugbrand (Ustilago nuda, Ustilago tritici)FLUGGerste, WeizenMikro
Steinbrand (Tilletia spp., Urocystis occulta) STEINGetreideMikro
Streifenkrankheit (Drechslera graminea)STREIFENGersteMakro
Blatt- und Spelzenbräune/Septoria (Parastagonospora nodorum)SEPWeizenMakro
Schneeschimmel (Microdochium nivale bzw. majus)SCHNEEGetreideMakro
Stängelbrand (Urocystis occulta)STAENGGetreideMikro
Streifenkrankheit (Pyrenophora avenae)PYRENOHaferMakro
Brennfleckenkrankheit (Ascochyta spp.)ASCOErbse, Ackerbohne, WickeMakro
Brennfleckenkrankheit (Mycosphaerella pinodes)MYCOSErbseMakro
Diaporthe phaseolorum (Phomopsis-Komplex)DIASojabohneMakro
Fusarium spp.FUSErbse, Ackerbohne, Zuckerrübe, LeinMakro
Wurzelbrand (Phoma betae)PHOMAZuckerrübeMikro
Grauschimmel (Botrytis cinerea)BO_LILeinMakro
Fusarium liniFUS_LILeinMakro
Anthracnose (Colletotrichum lini)COL_LILeinMakro
Stängeldürre (Ascochyta linicola)ASC_LILeinMakro
Alternaria linicola (Schwärzepilz)A_LINILeinMakro
Grauschimmel (Botrytis cinerea)BO_HELSonnenblumeMakro
Alternaria dauci (Schwärzepilz)A_DAUCIKarotteMikro
Alternaria radicina (Schwärzepilz)A_RADICKarotteMikro
Brennfleckenkrankheit (Colletotrichum lindemuthianum)COLLETBohneMakro
Anthracnose (Colletotrichum spp.)COLL_LLupineMakro
Hirsebrand (Sphaceloteca destruens)SPHACELRispenhirseMirko

 

* Makro: Makroskopisch untersucht werden Krankheiten, die mit freiem Auge erkennbar sind.
Mikro: Mikroskopisch untersucht werden Krankheiten, die ausschließlich unter dem Mikroskop erkennbar sind.

Probenübernahme und Preise

Probenmanagement

Probenübermittlung

Jede Probe ist mit einem Probenbegleitschein zu übermitteln.

Einsendemenge

Die Einsendemenge ist vom Untersuchungsumfang abhängig. Grundsätzlich gelten die Einsendemenge für

  • Getreide und Großsamige Leguminosen: ca. 1 kg

  • Andere Kulturarten: ca. 1/2 kg

Artengemenge

  • Keine gemeinsame Untersuchung z.B. bei Wicken-Roggen-Mischungen möglich

  • Untersuchung von nur einer Kulturart / Probe

  • Bitte um Übermittlung einer „reinen“ Probe je Kulturart

Probenbehältnisse

  • Ungebrauchte Behältnisse z.B. Plastik- und Papiersackerl, Plastikbehälter…

  • Verunreinigung der Behältnisse durch Mehl, Staub etc. vermeiden!

  • Keine Mehlsackerl oder Spritzmittelkartons verwenden

  • Sorgfältiges Verschließen der Proben

  • Beschädigungen, Überfüllung sowie Aufplatzen der Proben vermeiden

Adresse und Anfahrtsbeschreibung

Die Proben sind mit dem Probenbegleitschein zu übermitteln an:

 

Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen
Spargelfeldstraße 191
1220 Wien

 

Klicken Sie bitte hier für eine detaillierte Anfahrtsbeschreibung


Hinweis: Poststücke ohne identifizierbaren Absender und/oder mit sichtbaren Flüssigkeits- oder Ölflecken können aus Sicherheitsgründen in der AGES nicht entgegengenommen werden.

Untersuchungs- bzw. Prüfberichte

Untersuchungs- bzw. Prüfergebnisse werden grundsätzlich schriftlich mitgeteilt. Mündlich und telefonisch mitgeteilte Ergebnisse bedürfen zu ihrer Gültigkeit der rechtsverbindlichen, schriftlichen Form. Die Onlineübermittlung von Untersuchungsberichten ist bei entsprechender Erfüllung der technischen Voraussetzungen grundsätzlich möglich.

Preise

Saatguttarif_2021

    Gebrauchswertprüfung

    Gebrauchswertprüfung

    Die Gebrauchswertprüfung ist ein sogenannter Screeningtest und setzt sich aus Untersuchungen zusammen, die eine Gesamtbewertung des Saatgutes hinsichtlich Anbautauglichkeit (Reinheit, Besatz, Keimfähigkeit) und Qualitätsbeschaffenheit (Gesundheitszustand) erlauben.

    Die Gebrauchswertprüfung ist für Rohwarenproben der Saatgutwirtschaft und für Proben von Landwirten gedacht. Es wird der Gebrauchswert von Saatgut (Eignung für den Anbau oder für die Aufbereitung) festgestellt. Es wird dabei eine vereinfachte Methodik im Vergleich zu akkreditierten Untersuchungen wie im Saatgut-Anerkennungsverfahren angewandt.

    Vorteile

    Eine nachhaltige Verseuchung der Böden durch Unkrautsamen und Krankheitserreger kann verhindert werden und erspart somit oftmals hohe Folgekosten über mehrere Jahre.

    Sie schützt vor wirtschaftlichen Schäden durch:

    • schlechten Feldaufgang
    • hohen Unkrautbesatz und
    • starkes Auftreten von Saatgutkrankheite

    Kulturarten

    Für die folgenden Kulturarten ist eine Gebrauchswertprüfung möglich:

    • Getreide:

      • Weizen
      • Roggen
      • Durumweizen
      • Gerste
      • Triticale
      • Hafer
      • Dinkel
      • Einkorn
      • Emmer
      • Weitere Getreidearten auf Anfrage

    • Buchweizen und Rispenhirse
    • Großsamige Leguminosen:

      • Körner- und Futtererbse sowie Kichererbse
      • Ackerbohne
      • Sojabohne
      • Wicke


    Für alle anderen Kulturarten: siehe Saatgut-Untersuchungen.

    Probenmanagement

    Jede Probe ist mit einem Probenbegleitschein zu übermitteln an:

    AGES GmbH
    Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien

    Hinweis: Poststücke ohne identifizierbaren Absender und/oder mit sichtbaren Flüssigkeits- oder Ölflecken können aus Sicherheitsgründen in der AGES nicht entgegengenommen werden.

    Einsendemenge

    Für die Einsendungen zur Gebrauchswertprüfung ist eine Einsendemenge von mindestens 1 kg erforderlich.

    Preise

    Den aktuellen Preis für die Gebrauchswertprüfung entnehmen Sie bitte der aktuellen Preisliste für Saat- und Pflanzgutuntersuchungen.

    Untersuchungsumfang

    Screeningtest mit folgenden Untersuchungen in reduziertem Umfang:

    • Technische Reinheit (R) und Tausendkornmasse (TKM)
    • Fremdbesatz (B) mit Unkraut- und Kultursamen
    • Keimfähigkeit / Triebkraft (KF) unter erschwerten, feldnahen Keimbedingungen


    Zusätzlich werden der Befall mit den wichtigsten Saatgutkrankheiten und Schädlingen je nach Kulturart untersucht:

    • Steinbrand - Tilletia spp., Urocystis occulta (STEIN) bei Weizen, Triticale, Roggen, Einkorn, Emmer und Dinkel
    • Streifenkrankheit - Drechslera graminea (STREIFEN) bei Gerste
    • Diaporthe phaseolorum - Phomopsis-Komplex (DIA) bei Sojabohne
    • Brennfleckenkrankheit - Ascochyta spp. (ASCO) bei Kichererbse, Futter-/ Körnererbse, Ackerbohne und Wicke
    • Fusarium spp. (FUS) bei Kichererbse, Futter-/ Körnererbse und Wicke


    Weitere Untersuchungen werden auf Wunsch durchgeführt. Für weitere Informationen sowie Preise siehe Saatgut-Untersuchungen sowie Probenübernahme und Preise.

    Die Untersuchungsdauer liegt zwischen 12 und 21 Tagen.

    Beurteilung und Prüfbericht

    Bei der Gebrauchtwertprüfung werden aufgrund der eingesetzten Screeningtests keine Untersuchungsergebnisse pro Merkmal, sondern eine Gesamtbeurteilung des Saatgutes wie folgt berichtet:

    • das Saatgut ist geeignet - mit Angabe der empfohlenen Aussaatmenge pro Hektar
    • das Saatgut ist geeignet – nach professioneller Aufbereitung (mit Angabe zum Mangel)
    • das Saatgut ist geeignet - nach entsprechender Beizung (mit Angabe zum Krankheitsbefall)
    • das Saatgut ist NICHT geeignet mit der Angabe des Grundes


    Im Falle von Sojabohne kann aus rechtlichen Gründen keine Empfehlung über den Gebrauchswert ausgegeben werden.

    Untersuchungs- bzw. Prüfergebnisse werden grundsätzlich schriftlich mitgeteilt. Mündlich und telefonisch mitgeteilte Ergebnisse bedürfen zu ihrer Gültigkeit der rechtsverbindlichen, schriftlichen Form. Die Onlineübermittlung von Untersuchungsberichten ist bei entsprechender Erfüllung der technischen Voraussetzungen grundsätzlich möglich.

    Ansprechpartner

    Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Gebrauchswertprüfung zur Verfügung

    Mag. Helene Berthold
    Telefon: +43 50 555-34811
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Mag. Helene Berthold
    Telefon: +43 50 555-34811
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Portrait von Ing.Anton Barnet
    Ing. Anton Barnet
    Telefon: +43 50 555-34816
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Portrait von Ing.Anton Barnet
    Ing. Anton Barnet
    Telefon: +43 50 555-34816
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Portrait von Helmut Nagl
    Helmut Nagl
    Telefon: +43 50 555-34836
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Portrait von Helmut Nagl
    Helmut Nagl
    Telefon: +43 50 555-34836
    Spargelfeldstraße 191
    1220 Wien



    Häufig gestellte Fragen

    Häufig gestellte Fragen

    caption
    Besatz mit Unkäutern und anderen Kulturarten

    Warum sollte Nachbausaatgut untersucht werden?

    • Verhinderung von Epidemien
    • Vermeidung der Verschleppung von Krankheiten
    • Verminderte Einschleppung von anderen Pflanzenarten
    • Verringerung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
    • Verbesserte Keimfähigkeiten und Jungpflanzenentwicklung
    • Beitrag zu einem ökonomischen und ökologischen Pflanzenbau
    • Beitrag zu einer hochwertigen Ernte und hochwertigem Futtermittel

     

    Was ist eine Gebrauchswertprüfung?

    • Screeningtest zur Überprüfung von Anbautauglichkeit und Qualitätsbeschaffenheit
    • Schützt vor wirtschaftlichen Schäden durch schlechten Feldaufgang, hohen Unkrautbesatz und starkes Auftreten von Saatgutkrankheiten
    • Verhindert die Verseuchung von Böden durch Unkrautsamen und Krankheitserreger
    • Spart somit hohe Folgekosten über mehrere Jahre
    • Wird nur für bestimmte Kulturarten angeboten

     

    Bei welchen Kulturarten ist eine Gebrauchswertprüfung möglich?

    • Getreide:

      • Weizen
      • Roggen
      • Durumweizen
      • Gerste
      • Triticale
      • Hafer
      • Dinkel
      • Einkorn
      • Emmer
      • Weitere Getreidearten auf Anfrage

    • Buchweizen und Rispenhirse
    • Großsamige Leguminosen:

      • Körner- und Futtererbse sowie Kichererbse
      • Ackerbohne
      • Sojabohne
      • Wicke

     

    Welche Untersuchungen werden im Zuge der Gebrauchswertprüfung vorgenommen?


    Inkludierte Untersuchungen:

     

    KulturartInkludierte Untersuchungen
    GersteR, B, TKM, KF, STREIFEN
    Weizen, Roggen, Triticale, Dinkel, Einkorn, EmmerR, B, TKM, KF, STEIN
    Hafer, DurumR, B, TKM, KF
    SojabohneR, B, TKM, KF, DIA
    AckerbohneR, B, TKM, KF, ASCO
    Kichererbse, Futter-/ Körnererbse, Wicke, SaatplatterbseR, B, TKM, KF, ASCO, FUS
    BuchweizenR, B, TKM, KF


    R: Ermittlung des Anteils an reinen Samen in Prozent, getrennt von anderen Samen und Bruch, Spreu, Schalen, Exkrementen, toten/lebenden Käfern usw.

    B: Erhebung von Unkrautsamen, anderen Kultursamen und gefährlichen Verunreinigungen (z.B. Mutterkorn) in Stück

    TKM: Tausendkornmasse

    KF: Keimfähigkeit/ Triebkraft unter erschwerten, feldnahen Keimbedingungen

    STREIFEN: Streifenkrankheit der Gerste (Drechslera graminea)

    STEIN: Steinbrand (Tilletia spp., Urocystis occulta)

    DIA: Diaporthe phaseolorum (Phomopsis-Komplex)

    ASCO: Brennfleckenkrankheit (Ascochyta spp.)

    FUS: Fusarium spp.

     

    Darf man aufgrund einer positiv getesteten Gebrauchswertprüfung das Saatgut weiterverkaufen (z.B. einem Nachbarn, …)?


    Nein, die Gebrauchswertprüfung dient lediglich dem Zweck der Auskunft über die Anbautauglichkeit vom eigenem Saatgut. Die Ergebnisse, welche in einem Prüfbericht zusammengefasst werden, sind kein Anerkennungsbescheid. Weitere Informationen zur Saatgutzertifizierung finden Sie hier.

     

    Wie sende ich eine Probe am besten ein?


    Die Probe muss:

    • Gut verschlossen sein (z.B. Sackerl, Schuhkarton, ….).
    • der Probenbegleitschein darf NICHT in der Probe sein, sondern muss außen angebracht werden (z.B. ins Paket zur Probe mit hineinlegen)
    • die Einsendemenge (ca. 1kg bzw. 1/2kg, siehe dazu Probenübernahme und Preise) sollte beachtet werden, da sonst keine ordentliche Untersuchung garantiert werden kann
    • keine Mehlsackerl als Probensackerl verwenden (kann die Steinbranduntersuchung beeinflussen)
    • keine Spritzmittelkartons als Überbehältnis verwenden (kann auch die Untersuchungen beeinflussen)


    Die Probe kann vor Ort abgegeben oder per Post an folgende Adresse versandt werden:


    AGES GmbH

    Institut für Saat- und Pflanzgut, Pflanzenschutzdienst und Bienen

    Spargelfeldstraße 191

    1220 Wien

     

    Was kostet eine Gebrauchswertprüfung? Was kosten andere Untersuchungen?


    Siehe Saatgut-Preisliste

     

    Kann ein Artengemenge untersucht werden (z.B.: Wicken-Roggen-Gemisch)?


    Nein, es kann nur eine „reine“ Kulturart pro eingesandter Probe untersucht werden, keine Gemenge oder Gemische.

     

    Verkauft die AGES Saatgut?


    Nein, die AGES verkauft kein Saatgut.

     

    Wo kann ich Bio-Saatgut kaufen?


    In der Bio-Saatgutdatenbank werden sämtliche für den Biolandbau zugelassene Saatgutpartien veröffentlicht.

     

    Können Steinbrandsporen über Oberflächen zur Verseuchung der Gerätekette (Mähdrescher, Sämaschine, Lagerbehältnisse, Aufbereitungsanlagen, Anhänger, usw.)  führen?


    Ja, durch

    • Sporenabrieb auf Oberflächen
    • Übertragung von Steinbrandsporen über alle Maschinen, mit denen sie in Berührung kommen (zB Mähdrescher, Sämaschine etc.)
    • Häufig durch Lohndrusch
    • Kontamination von ursprünglich gesunder Ware


    Reinigbare Geräte, wie Anhänger oder die Sämaschine sollten nach Kontakt mit kontaminiertem Erntegut gründlich gereinigt werden (Dampfstrahler)!

    Anbaueignungsprüfung Kartoffel

    Anbaueignungsprüfung Kartoffel

    Kartoffel mit Ringnekrose

    Für betriebseigene Kartoffel wird eine Untersuchung auf Anbaueignung angeboten. Diese umfasst zum einen die Untersuchung auf die wichtigsten Viruserkrankungen der Kartoffel, insbesondere das Blattroll- und das Y-Virus. Zusätzlich wird eine visuelle Überprüfung der äußerlich erkennbaren Krankheiten und Schäden der Kartoffel angeboten, welche ebenfalls zu einer Beeinträchtigung der Anbaueignung führen können.

    Probenmanagement:

    Für die Prüfung ist eine Einsendemenge von zumindest 100 Kartoffel-Knollen erforderlich. Die Proben sind zu übermitteln an:

    Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit
    Abteilung Kartoffelprüfung, Mikro- & Molekularbiologie
    Wieningerstrasse 8
    4020 Linz

    oder direkt abzugeben vor Ort bei der Probeneinlaufstelle AGES Linz- hier finden Sie den Anfahrtsplan.
    Montag bis Donnerstag von 07:30 - 15:30 und Freitag von 07:30 - 15:00 oder
    nach Vereinbarung auch außerhalb der Amtsstunden (Tel.: +43(0)5 0555 41211).

    Auftragsschreiben/Probenbegleitschein für Kartoffelproben

    Ihr Ansprechpartner

    Portrait von Dipl.Ing.Josef Söllinger
    Dipl.Ing. Josef Söllinger
    Telefon: +43 50 555-41211
    Wieningerstraße 8
    4020 Linz



    Portrait von Dipl.Ing.Josef Söllinger
    Dipl.Ing. Josef Söllinger
    Telefon: +43 50 555-41211
    Wieningerstraße 8
    4020 Linz




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