Kosmetikrecht

Zuletzt geändert: 10.02.2017

Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009

Nach einer dreijährigen Übergangsfrist löste die Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel am 11. Juli 2013 die EG-Kosmetikrichtlinie und deren nationalen Umsetzungen im Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz ab. Seit 11. Juli 2013 müssen demnach alle kosmetischen Mittel, die in der EU bereitgestellt werden, den Regeln dieser Verordnung entsprechen.

Die Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel besteht aus 40 Artikeln und 71 Erwägungsgründen. Die 10 Anhänge gliedern sich folgendermaßen:

Anhang I:   Sicherheitsbericht (Sicherheitsinformationen + Bewertung)
Anhang II:    verbotene Stoffe
Anhang III:eingeschränkt zugelassene Stoffe
Anhang IV:Farbstoffe
Anhang V: Konservierungsstoffe
Anhang VI:  UV-Filter
Anhang VII:  Symbole
Anhang VIII: Alternativmethoden zu Tierversuchen
Anhang IX:  Teil A - Aufgehobene Richtlinie, Teil B - Verzeichnis für die Fristen der Umsetzung
Anhang X:Entsprechungstabelle

Kosmetik-Claims-Verordnung (EU) Nr. 655/2013

Festlegung gemeinsamer Kriterien zur Begründung von Werbeaussagen im Zusammenhang mit kosmetischen Mitteln.

Lebensmittel- und Verbraucherschutzgesetz (LMSVG) BGBl. I Nr. 13/2006 idgF 

Kosmetik-Durchführungsverordnung BGBl. II Nr. 330/2013

Nationale Regelung zur Kennzeichnung verpackter und unverpackter kosmetischer Mittel.

Österreichisches Lebensmittelbuch

Zusammenfassung, was sich der Konsument unter Naturkosmetik erwartet bzw. was die allgemeine Verkehrsauffassung betrifft.

Internationale Richtlinien und Bewertungen

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