VTEC in Rohwürsten aus/mit Wildfleisch

Endbericht der Schwerpunktaktion A-806-18

Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung von Rohwürsten aus/mit Wildfleisch auf Kontamination mit shiga-/verotoxinproduzierenden Escherichia coli (STEC Synonym VTEC). Diese Bakterien können beim Menschen schwere Magen-Darm- sowie Nierenerkrankungen verursachen.

57 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht:

  • eine Probe wurde wegen shigatoxin-produzierenden Escherichia coli als gesundheitsschädlich beanstandet

Wildtiere, insbesondere Wildwiederkäuer sind wie Hauswiederkäuer potentielle Träger shiga-/verotoxinproduzierender E. coli (VTEC/STEC), ohne selbst Erkrankungssymptome zu zeigen.
Verunreinigungen mit Fäkalkeimen stellen bei der Gewinnung von Wildfleisch aus freier Wildbahn ein häufiges Problem dar. Ursache dieser Kontaminationen ist meist mangelnde Hygiene wie z. B. Fehler beim Ausweiden. In Wildfleisch, aber auch in Wildrohwürsten werden STEC häufiger nachgewiesen als in vergleichbaren Produkten von Haustieren. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Rückrufe von Rohwürsten mit oder aus Wildfleisch aufgrund von Kontaminationen mit STEC. Untersucht wurden Rohwürste aus/mit Wildfleisch aus Österreich, Italien und Deutschland.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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