Salmonellen in Eiern aus EU-Ländern

Endbericht der Schwerpunktaktion A-805-18

Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung von Eiern aus EU-Ländern auf das Vorhandensein von Salmonellen.

50 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht:

  • keine Probe wurde beanstandet

Im Jahr 2016 wurden in der EU 94.530 Salmonellosefälle (Erkrankungen durch eine Infektion mit Salmonellen) bei Menschen gemeldet. Salmonella Enteritidis – der meistverbreitete Salmonellentyp – war für 59 % aller Salmonellosefälle mit Ursprung in der EU verantwortlich und ist vor allem mit dem Verzehr von Eiern, Eiprodukten und Geflügelfleisch verbunden. So wurde beispielsweise 2016 Salmonella Enteritidis in rohen Hühnereiern aus Polen nachgewiesen. In diesem Zusammenhang wurden lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche in sieben EU-Mitgliedstaaten registriert.

Die Zahl der in der EU erworbenen Infektionen mit Salmonella Enteritidis ist seit 2014 um 3 % angestiegen. Das Ziel dieser Schwerpunktaktion war es, einzuschätzen inwieweit in Österreich verkaufte Hühnereier aus dem EU-Ausland von dieser Entwicklung betroffen sind.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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