Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees - Monitoring

Endbericht der Schwerpunktaktion A-039-18

Die Schwerpunktaktion diente in erster Linie zur Datenerhebung bezüglich der Belastung von im österreichischen Handel angebotenen Kräutertees mit Pyrrolizidinalkaloiden (kurz PA genannt).

Es wurden 73 Proben aus ganz Österreich untersucht.

  • keine Probe wurde beanstandet

Pyrrolizidinalkaloide sind natürliche in der Pflanze vorkommende, sekundäre Inhaltstoffe, die vor allem in folgenden Pflanzenfamilien vorkommen:

  • Asteraceae (Korbblütengewächse) z. B. Greiskraut (Senecio), Huflattich (Tussilago), Pestwurz (Petasites) etc.
  • Boraginaceae (Raublattgewächse) z. B. Beinwell (Symphytum), Borretsch (Borago), Natternkopf (Echium) etc.
  • Fabaceae (Schmetterlingsblütengewächse) z. B. Rooibos (Aspalathus) etc.

Besonders 1,2- ungesättigte Pyrrolizidinalkaloide gelten als toxisch relevant und sind als gesundheitsschädigend einzustufen.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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