Pyrrolizidinalkaloide in Kräutertees - Monitoring

Endbericht der Schwerpunktaktion A-039-18

veröffentlicht am: 27.05.2019

Die Schwerpunktaktion diente in erster Linie zur Datenerhebung bezüglich der Belastung von im österreichischen Handel angebotenen Kräutertees mit Pyrrolizidinalkaloiden (kurz PA genannt).

Es wurden 73 Proben aus ganz Österreich untersucht.

  • keine Probe wurde beanstandet

Pyrrolizidinalkaloide sind natürliche in der Pflanze vorkommende, sekundäre Inhaltstoffe, die vor allem in folgenden Pflanzenfamilien vorkommen:

  • Asteraceae (Korbblütengewächse) z. B. Greiskraut (Senecio), Huflattich (Tussilago), Pestwurz (Petasites) etc.
  • Boraginaceae (Raublattgewächse) z. B. Beinwell (Symphytum), Borretsch (Borago), Natternkopf (Echium) etc.
  • Fabaceae (Schmetterlingsblütengewächse) z. B. Rooibos (Aspalathus) etc.

Besonders 1,2- ungesättigte Pyrrolizidinalkaloide gelten als toxisch relevant und sind als gesundheitsschädigend einzustufen.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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