Pathogene Keime und Viren, antibiotikaresistente Keime, Chloramphenicol, Nitrofurane und Sulfite in Garnelen und anderen Krustentieren

Endbericht der Schwerpunktaktion A-801-21

veröffentlicht am: 30.09.2021

Ziel der Schwerpunktaktion war die Untersuchung von diversen Aspekten und Parametern wie Mikrobiologie, Tierarzneimittel und Sulfite, die bei Ergebnissen in vorangegangenen Schwerpunktaktionen oder RASFF-Meldungen auffällig waren. Die Untersuchungen auf Vibrionen und auf antibiotikaresistente Keime dienten der Datensammlung.

57 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht:

  • zwei Proben wurden beanstandet
  • zusätzlich wurden 16 Hinweise ausgesprochen.

Obwohl zwei Proben (3,5 %) wegen nicht deklariertem Sulfit zu beanstanden waren, gab es eine gegenüber der im Jahr 2019 durchgeführten Aktion (A-905-19: 11,1 %) weniger Beanstandungen.
Keine Probe war wegen pathogener Keime und Viren oder in Bezug auf Tierarzneimittelrückstände zu beanstanden. Dennoch sollten auch pathogene Keime, wie die relativ selten untersuchten halophilen Vibrionen, weiter beobachtet werden. In 17,5 % der Garnelenproben waren apathogene Stämme von Vibrio cholerae oder Vibrio parahämolyticus nachzuweisen, es erfolgten diesbezügliche Anmerkungen.

Der Nachweis von antibiotikaresistenten Keimen (28,1 %) entspricht in etwa dem Anteil in einer vorangegangenen dänischen Studie.

 Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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