Pathogene Keime in geslicten Würsten, Pasteten und Käsen

Endbericht der Schwerpunktaktion A-803-19

veröffentlicht am: 26.06.2020

Ziel der Schwerpunktaktion war die Überprüfung des Vorkommens von pathogenen Keimen in auf-geschnittenen, verpackten Würsten, Pasteten und Käsen.

85 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht

  • Keine Probe wurde beanstandet

Listerien sind in der Umwelt weit verbreitet und gelangen häufig bereits auf der Stufe der Lebens-mittelgewinnung (z. B. beim Melken oder beim Schlachten) auf Lebensmittel. Der Verarbeitungsschritt des Aufschneidens (auch slicen genannt) ist als hygienisch problematisch bekannt, da sich die verwendeten Geräte oftmals nur schwer reinigen lassen. Manche Erzeuger lagern den technologisch aufwendigen Verarbeitungsschritt des Aufschneidens und Verpackens aus ihrem Produktionsbereich aus. Das führt dazu, dass Produkte mehrerer Erzeuger an einem Standort geschnitten werden.

Vorverpackte aufgeschnittene Lebensmittel werden oft vakuumiert oder in Verpackungen unter modifizierter Atmosphäre (Schutzgas) angeboten. Im Vergleich zu konkurrierenden Keimen haben Listerien bei reduziertem Sauerstoffangebot besonders gute Wachstumsmöglichkeiten.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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