Nationales Kontrollprogramm Pestizide

Kurzbericht der Schwerpunktaktion A-918-18

veröffentlicht am: 13.09.2019

Mit der Schwerpunktaktion A-918-18 „Nationales Kontrollprogramm Pestizide“ wurden 806 Proben aus ganz Österreich auf Rückstände von Pestiziden untersucht.

35 Proben wurden beanstandet:

  • Bei 34 Proben waren die Höchstgehalte für zumindest einen Pestizidwirkstoff überschritten. Zehn Proben davon waren für den menschlichen Verzehr ungeeignet.
  • Eine Probe wurde aufgrund des Verdachtes der Verletzung der Vorschriften nach der EU-Öko-Verordnung bzw. wegen Irreführung bzgl. der Auslobung „aus biologischem Anbau“ nach der Lebensmittel-Informationsverordnung beanstandet.

Jeder Mitgliedstaat legt jährlich ein nationales Programm zur Kontrolle von Pestizidrückständen fest. Im Rahmen dieses Programms wurden 2018 Basmatireis, Birnen, Kartoffeln/Erdäpfel, Erdbeeren, frische Feigen, Gurken, Hirse und Pseudogetreide, Melonen, Tomaten/Paradeiser, Pfirsiche und Nektarinen, Süßwasserfische aus Drittstaaten sowie Zuchtpilze untersucht. Erstmalig wurde ein so genanntes „RASFF Follow-Up“ durchgeführt: Dabei wurden verstärkt Lebensmittel untersucht, die in den vergangenen ein bis zwei Jahren öfters in Meldungen des europäischen Schnellwarnsystems RASFF in Erscheinung getreten sind.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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