Mykotoxine in Teigwaren

Endbericht der Schwerpunktaktion A-016-19

veröffentlicht am: 27.12.2019

Ziel der Schwerpunktaktion war, den aktuellen Gehalt an Mykotoxinen in Teigwaren zu erheben.

75 Proben von getrockneten Teigwaren (ohne Füllung) auf der Basis von Weizen (Hartweizen, Dinkel, Khorsan), Buchweizen und Mais wurden untersucht.

  • Keine Probe wurde beanstandet.

Getreide, als Hauptzutat von Teigwaren, kann unter bestimmten Voraussetzungen durch mykotoxin-bildende Schimmelpilze infiziert werden:

  • Feldpilze infizieren die Pflanze bereits auf dem Feld (während der Blüte) und bilden ihre My-kotoxine schon vor der Ernte.
  • Lagerpilze infizieren die Pflanze ebenfalls bereits auf dem Feld, bilden ihre Mykotoxine aber überwiegend erst nach der Ernte während der Lagerung.

Für beide Pilzarten gilt, dass ungünstige Bedingungen wie feuchtes, kaltes Klima (Feldpilz) oder feuchte, warme Lagerung (Lagerpilz) die Mykotoxinbildung fördert. Mykotoxine können folglich in ihrer Zusammensetzung sowie bezüglich ihrer Menge von Jahr zu Jahr deutlich variieren. Welche Toxine in welchen Mengen produziert werden, ist abhängig von verschiedenen Faktoren (Genetik, Ent-wicklungsstadium bzw. Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen etc.).

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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