Kontrolle von Krustentieren auf eine Behandlung mit ionisierenden Strahlen und auf den Zusatz von Sulfit

Endbericht der Schwerpunktaktion A-905-19

Ziel der Schwerpunktaktion war die Kontrolle auf eine verbotene Behandlung von Lebensmitteln mit ionisierenden Strahlen sowie auf Sulfit. Sulfit wird als Zusatzstoff in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und muss ab einer Konzentration von 10 mg/kg unabhängig von der Zusatzstoffkennzeichnung auch als Allergen gekennzeichnet werden.

27 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht.

  • Bei keiner Probe wurde eine Behandlung mit ionisierenden Strahlen nachgewiesen
  • Drei Proben wiesen Sulfit-Konzentrationen von über 10 mg/kg auf. Da die Allergen-Kennzeichnung fehlte, wurden die Proben beanstandet

Sulfite werden häufig als Konservierungsmittel eingesetzt (E 220 - E 224, E 226 - E 228). Sulfite sind für die meisten Menschen unbedenklich, da sie rasch abgebaut werden. Vereinzelt kann es jedoch aufgrund einer geringeren Enzymaktivität zu gesundheitlichen Problemen (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen) kommen. Bei Asthmatikern kann ein sogenanntes Sulfit-Asthma auftreten. In seltenen Fällen wurden allergische bzw. allergieähnliche Reaktionen beobachtet.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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