Frisörkosmetik

Endbericht der Schwerpunktaktion A-039-20

veröffentlicht am: 23.07.2021

Die Schwerpunktaktion diente der Überprüfung der von Frisörinnen und Frisören importierten bzw. abgegeben kosmetischen Mittel auf Übereinstimmung mit den Anforderungen der Verordnung über kosmetische Mittel. 42 Proben aus ganz Österreich wurden untersucht. 34 Proben wurden (zum Teil mehrfach) beanstandet:

  • 27 Proben wurden aufgrund fehlender oder mangelhafter Kennzeichnung gemäß der Verordnung über kosmetische Mittel beanstandet
  • zwölf Beanstandungen von Proben erfolgten nach der Kosmetik-Durchführungsverordnung
  • zehn Proben waren nicht in der europäischen Datenbank notifiziert und entsprachen deshalb nicht den Anforderungen der Verordnung über kosmetische Mittel
  • drei Proben wurden aufgrund der Zusammensetzung nach der Verordnung über kosmetische Mittel beanstandet
  • eine Probe wurde wegen erhöhter Keimzahlen als für den bestimmungsgemäßen Gebrauch ungeeignet beurteilt.

Diese Schwerpunktaktion zeigte, dass aus Drittländern importierte Produkte, die in Frisörstudios verwendet werden und auch an den Kundinnen und Kunden abgegeben werden, eine sehr hohe Beanstandungsquote (81 %) aufweisen.

 Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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