EU-Pestizidkontrollprogramm 2018

Endbericht der Schwerpunktaktion A-901-18

Ziel der Schwerpunktaktion A-901-18 „EU-Pestizidkontrollprogramm 2018“ war die Kontrolle der Einhaltung der Höchstgehalte an Pestizidrückständen in oder auf Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs.

Es wurden im Rahmen dieses Monitorings 156 Proben aus ganz Österreich untersucht. Vier Proben wurden beanstandet:

  • Bei einer Probe Brokkoli war der Rückstandshöchstgehalt für Chlorpyrifos (Insektizid/Akarizid) deutlich überschritten.
  • In einer Probe Grapefruit wurde der Rückstandshöchstgehalt für Esfenvalerat/Fenvalerat (Insektizide) überschritten.
  • Zwei Proben Weizenkörner wurden wegen irreführender Angaben zur Bio-Auslobung beanstandet.

Zur Überwachung von Pestizidrückständen in oder auf Lebens- und Futtermitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs wird EU-weit ein mehrjähriges koordiniertes Kontrollprogramm durchgeführt. Dieses Kontrollprogramm wird jeweils für drei Jahre erstellt, jährlich aktualisiert und in Form einer Verordnung veröffentlicht. Die vorgegebenen Proben sind von den einzelnen Mitgliedstaaten zu analysieren und die Ergebnisse an die Kommission bzw. die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu übermitteln.

Die EFSA erstellt jährlich einen Bericht mit aufbereiteten und ausgewerteten Daten aller EU Mitgliedstaaten sowie einiger Länder der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA). Die Daten dienen der Abschätzung der tatsächlichen Verbraucherexposition gegenüber Pestizidrückständen und sind Grundlage für Empfehlungen hinsichtlich künftiger Maßnahmen zur Überwachung der Pestizidrückstände auf europäischer Ebene.

Amtliche Lebensmittelkontrolle durch Schwerpunktaktionen: Begriffe und Definitionen


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