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Wissen Aktuell Newsletter 27.06.2017
 
 
 
Editoral
 

Hier schreibt Werner das gescheite, tolle Editoral.

Dieser Blindtext wird gerade durch 130 Millionen Rezeptoren Ihrer Netzhaut erfasst. Die Zellen werden dadurch in einen Erregungszustand versetzt, der sich über den Sehnerv in dem hinteren Teil Ihres Gehirns ausbreitet. Von dort aus überträgt sich die Erregung in Sekundenbruchteilen auch in andere Bereiche Ihres Grosshirns. Ihr Stirnlappen wird stimuliert. Von dort aus gehen jetzt Willensimpulse aus, die Ihr zentrales Nervensystem in konkrete Handlungen umsetzt. Kopf und Augen reagieren 

 
 
 
Haltbarkeit und Konsum von Milch in der KonsumentInnensphäre
 

Momentan gibt es am österreichischen Markt eine Vielzahl an Qualitäten von Trinkmilch. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, wie die KonsumentInnen mit dieser Vielfalt umgehen.

Die Daten wurden mittels einer Online-Umfrage (web assisted personal interviews - WAPI) erhoben, an der 1.036 Personen teilgenommen haben, von denen 1.003 Milch konsumieren. Die Stichprobe war so gewählt, dass sie repräsentativ für die österreichische Bevölkerung über 18 Jahre ist.

Besondere Schwerpunkte wurden auf die Themen Konsumverhalten, Lagerbedingungen und Haltbarkeit im Haushalt sowie auf das Wissen über ESL (extended shelf life) Milch gelegt.

Die Ergebnisse der WAPI zeigen, dass Milch nach wie vor ein geschätztes Lebensmittel ist. Allerdings schaffen neuere Vermarktungsformen wie z. B. laktosefreie Milch es schnell, Marktsegmente einzunehmen.

Allgemein kann angemerkt werden, dass die KonsumentInnen grundsätzlich Bescheid wissen, wie man mit dem Lebensmittel Milch umgeht. So wird z. B. die optimale Lagertemperatur von den meisten ganz gut eingeschätzt. Ob die Antworten, die in der Umfrage gegeben wurden, allerdings der Realität in den Haushaltskühlschränken entsprechen, ist fraglich. So geben z. B. nur 34 % der Befragten an, ein Thermometer im Kühlschrank zu verwenden um die Lagertemperatur auch zu kontrollieren.

Die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums in Verbindung mit der Gültigkeit für geöffnete Packungen wird überraschenderweise nur von 3,2 % der Interviewten falsch verstanden.

Andererseits gibt es auch Hinweise auf grobe Fehler im Umgang mit Milch, wie das direkte Trinken aus der Verpackung von 38,3 % der TeilnehmerInnen.

 
 
 
Durability and consumption of milk in the consumer sphere.
 

Currently, market milk is available in a broad variety of qualities in Austria. Aim of the study was to find out how consumers handle this situation.

The method of choice was WAPI (web assisted personal interview) with 1,036 persons (1,003 milk consumers) in October 2016. Additionally, demographic data was collected to complete the results. The sample is statistically representative for the Austrian population over 18 years.

Special emphasis was laid on consumption patterns, storage conditions and storage life in households, as well as on general knowledge about extended shelf life (ESL) milk.

WAPI results indicate that milk is still a well-accepted product on the market, but new product qualities e. g. lactose free milk can quickly gain market shares.

In general consumers’ knowledge about handling of milk is better than expected.

Their assessments of storage conditions in household refrigerators are mainly correct. It is questionable if the given answers are representative for the actual situation. E. g. only 34 % of the WAPI participants use a thermometer to control refrigerator temperature.

Surprisingly, the “best before” labelling period of validity is misinterpreted for opened packages only by 3.2 % of the interviewed persons.

On the other hand, major mistakes in handling of milk, like drinking directly from the package, are reported for 38.3 % of the participants.

 

 
 
 
Österreichischer Cadmiumbericht 2013 -2015
 

Cadmium zählt zu den innerhalb der EU regulierten Kontaminanten, für welche gesetzlich verbindliche Höchstgehalte existieren. Die jeweiligen Höchstgehalte für Cadmium für die verschiedenen Warengruppen sind in der Verordnung (EU) Nr. 488/2014 angeführt. Zu den regulierten Warengruppen zählen verschiedene Gruppen von Gemüse, Pilze, Getreide, Fleisch, Fisch, Nahrungsergänzungsmittel, Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder und mit dem Jahre 2019 auch Schokolade.

Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit testet jährlich viele verschiedene Lebensmittel aus unterschiedlichen Warengruppen. In den Jahren 2013-2015 wurden insgesamt 3250 Proben auf Cadmium analysiert, wobei der Anteil der nicht-quantifizierbaren Proben mit 1855 Proben bei 59 % lag. Durchschnittliche Cadmiumgehalte der verschiedenen Warengruppen lagen zwischen 0-250 µg/kg, wobei das Mittelfeld im Bereich 19-84 µg/kg angesiedelt war. Die höchsten Cadmiumgehalte wurden in den Warengruppen Wassermolluske, Fischinnereien, Schnecken, Ölsaaten, Schokoladeprodukte und Nahrungsergänzungsmittel gefunden. Die niedrigsten Cadmiumgehalte wiesen die Warengruppen Butter, Milch und Milchprodukte, Obst und Obstprodukte, Obst- und Gemüsesäfte, Bier und ähnliche Getränke, Nahrungsmittel für Säuglinge und Kleinkinder, Honig, Fleisch, sowie Fruchtgemüse auf.

Jährliche Unterschiede in der mittleren Cadmiumbelastung der verschiedenen Warengruppen sind insbesondere auf eine unterschiedliche Lebensmittelauswahl zurückzuführen, da bestimmte Lebensmittel natürlicherweise höhere Gehalte aufweisen als andere.

In den Jahren 2013-2015 wurden in Österreich insgesamt 16 Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt. Drei dieser Überschreitungen waren auf gezüchtete Austernpilze, zwei auf Meeresfrüchte, neun auf Sardellenprodukte und weitere zwei auf Miesmuscheln zurückzuführen.

 
 
 
AUSTRIAN DATA ON CADMIUM 2013 – 2015
 

Cadmium is among the regulated contaminants, for which maximum levels are legally binding within the European Union. Specific cadmium maximum levels are listed in Regulation (EU) 488/2014 and are mandated for a large variety of food products, including different categories of vegetables, grain, meat, fish, supplements, food for infants and young children and starting in 2019 chocolate as well.

The Austrian Agency for Health and Food Safety tests a large set of different food products each year in order to check food producers and retailers for compliance with that regulation. In the years 2013-2015 a total of 3250 samples were analysed, whereas 1855 samples (59 %) were below the limit of quantification. Mean cadmium contents between the different food groups ranged from 0-250 µg/kg, whereas medium levels range from 19-84 µg/kg. Highest cadmium contents were observed for the food groups of water molluscs, fish offal, snails, oilseeds, chocolate products and dietary supplements. Lowest cadmium contents were observed for the groups butter, milk and dairy products, fruit and fruit products, fruit and vegetable juices, beer and beer-like beverages, food for infants and small children, honey, meat and fruiting vegetables.

Yearly differences of cadmium content analyses were largely due to the fact that different food groups were analysed each year, some of which have naturally higher cadmium contents than others.

From 2013-2015 a total of 16 maximum level exceedances were recorded for Austria. Three exceedances were attributable to cultivated king oyster mushrooms, two to mixed seafood, nine to anchovy products and another two to common mussels. 

 
 
 
Die Risikowahrnehmung österreichischer JournalistInnen im Themencluster Lebensmittelsicherheit
 

Die Risikowahrnehmung von JournalistInnen ist ein wesentlicher Faktor, um den Prozess der Vermittlung von Risikoinformationen besser zu verstehen. JournalistInnen konstruieren Realität. Der Untersuchung, die ihren Fokus auf die journalistische Wahrnehmung von Lebensmittelrisiken sowie die Einschätzung der öffentlichen Risikowahrnehmung legt, liegt eine quantitative Befragung zu Grunde. Die gewonnenen Daten wurden deskriptiv dargestellt und im Zusammenhang mit sozialstatistischen Merkmalen ausgewertet, sowie in Form einer Risikomatrix dargestellt. Die Ergebnisse, die als Tendenzen in der Risikowahrnehmung von JournalistInnen zu werten sind, sollen eine Grundlage für weiterführende (Agenda-Setting)-Untersuchungen bilden. Es hat sich gezeigt, dass Gefahren wie Kontaminanten in Fleisch oder Pestizidrückstände auf pflanzlichen Nahrungsmitteln als wesentliche Gefahren erachtet werden, was sich auch mit der Medienberichterstattung der letzten Jahre deckt. Es werden also vor allem die physisch-chemischen Gefahrengruppen als bedrohlich erachtet, während beispielsweise Ernährungsfehlern weniger Bedeutung zugemessen wird. Im Zusammenhang mit den von den JournalistInnen bevorzugten Recherchequellen hat sich die Tendenz gezeigt, dass vor allem jene, die Verbraucherschutzinformationen in die Berichterstattung einfließen lassen, physisch-chemische Gefahren und neue Technologien als relevant erachten. Die Auswertung nach sozialstatistischen Merkmalen ergab einen schwach-signifikanten Unterschied hinsichtlich einer höheren Beunruhigung gegenüber den physisch-chemischen Gefahren auf Seiten der Frauen, während Männer einen leicht höheren Be-unruhigungsgrad bei den Ernährungsfehlern aufweisen

 
 
 
The risk perception of Austrian journalists in the subject area of food security
 

Journalists‘ risk perception is an essential factor for the understanding of the process of transferring risk-information. Journalists do construct reality. The study focusses on journalists’ perception of food risks as well as their assessment of the public risk perception. It is based on a quantitative survey. The data were presented as descriptive statistics and connected with socio-demographic characteristics, additionally shown as a risk-matrix. The results, which should be seen as tendencies in journalists’ risk perception should give a base to further investigations that could focus on the Agenda-Setting-Theory. The findings show, that especially contaminants in meat and pesticide residues in plant products are seen as a serious threat, what corresponds to the news coverage of the last years. Especially physical and chemical hazards are in the focus, whereas malnutrition is less considered to be dangerous. Connected to the main recherché sources of the test persons, there is a tendency of a connection between consumer protective information and a fear of physical and chemical hazards as well as new technologies in food production. The connection of hazards and socio-demographic factors shows weak evidence, that women are more aware of chemical and physical hazards whereas men consider more about malnutrition.

 
 
 
Nitrat in Spinat und Salat
 

Ergebnisse österreichischer Schwerpunktaktionen 2006–2014

Diese Arbeit fasst die Ergebnisse der Nitratuntersuchungen von 2006 bis 2014 zusammen, die im Rahmen von Schwerpunktaktionen jährlich erhoben werden.

Bei 95 % der untersuchten 1.191 Proben lag der Nitratgehalt unter den zum Zeitpunkt der Probenziehung gültigen Höchstgehalte. 16 % der Proben frischer Spinat überschritten den zulässigen Höchstgehalt. Die häufigsten Höchstgehaltsüberschreitungen waren zu Beginn und Ende der Erntesaison (April und September) zu verzeichnen. Tiefgekühlter Spinat wies dagegen signifikant niedrigere Nitratgehalte auf.

Bei Salat aus geschütztem Anbau war der Nitratgehalt signifikant höher als aus Freilandanbau. Bei 67 % des Kopfsalates aus Freilandanbau erreichte der Nitratgehalt maximal die Hälfte des Höchstgehaltes, während nur 40 % des Kopfsalates aus geschütztem Anbau unter 50 % des Höchstgehaltes lagen. Bei Eisbergsalat lagen die Anteile bei 73 % für Freilandanbau bzw. 56 % für geschützten Anbau.

Bei Salat und Spinat aus biologischem Anbau waren die Nitratgehalte deutlich niedriger als bei den Proben aus konventionellem Anbau.
Die Trendanalyse zeigte einen statistisch signifikanten Anstieg bei Eisbergsalat aus geschütztem Anbau, wogegen der Nitratgehalt von Kopfsalat aus geschütztem Anbau signifikant geringer wurde. Auch bei tiefgekühltem Spinat nahm der Nitratgehalt von 2006 bis 2014 signifikant ab.

 
 
 
Nitrat
 

This work shows the results of nitrate analysis of the annual priority actions from 2006 to 2014. 95 % of 1 191 samples complied with the maximum levels laid down in EU food legislation. 16 % of fresh spinach exceeded the maximum level, more often at the beginning and at the end of the harvest season (April and September). Deep-frozen spinach, on the other hand, showed significant lower levels of nitrate.
The level of nitrate was significantly higher in lettuce grown under cover when compared to lettuce grown in the open air. In 67 % of lettuce grown in the open air the nitrate content was not higher than half of the maximum permitted level. In contrast, only 40 % of lettuce grown under cover were below 50 % of the maximum level. In “Iceberg” type lettuce the proportion was 73 % when grown in the open air and 56 % when grown under cover, respectively.
Nitrate levels in lettuce and spinach of organic farming were considerably lower than in samples of conventional cultivation.
Trend analysis showed a significant increase of nitrate concentration of “Iceberg” type lettuce grown under cover. In contrast, nitrate level in lettuce (excluding “Iceberg”) grown under cover decreased significantly. Nitrate content of deep-frozen spinach also decreased significantly from 2006 until 2014.

 
 
 
Acrylamid in Lebensmitteln
 

Ergebnisse österreichischer Schwerpunktaktionen 2007–2015

Seit 2007 wird in Österreich der Acrylamidgehalt in Lebensmitteln überwacht. Die zusammengefassten Ergebnisse werden in dieser Arbeit präsentiert und mit Daten aus anderen EU-Ländern verglichen.
8 % der Proben lagen über den zum Zeitpunkt der Probenziehung publizierten Richt- oder Signalwerten, insbesondere bei Kartoffelchips und geröstetem Kaffee. Acrylamid wurde in allen 75 untersuchten Kartoffelchips und in 93 % der Proben der Kategorie „Kaffee und Kaffeemittel“ gefunden. Bei den Produktkategorien „Vorfrittierte Pommes frites“ und „Beikost für Säuglinge und Kleinkinder (außer auf Getreidebasis)“ zeigte sich von 2007 bis 2015 ein statistisch signifikanter Rückgang der Acrylamidgehalte. Eine fallende Tendenz wiesen „Weiches Brot“ und „Getreidebeikost für Säuglinge und Kleinkinder“ auf, wogegen „Verzehrfertige Pommes frites“ eine gering steigende Tendenz zeigten. Speziell für Säuglinge und Kleinkinder hergestellte Lebensmittel wiesen sehr geringe Acrylamidgehalte auf. Insbesondere bei Kartoffelchips aus der Gastronomie scheint Potential zur Reduktion des Acrylamidgehaltes gegeben zu sein. Die hohen Gehalte bei geröstetem Kaffee, Instantkaffee und Ersatzkaffee entsprechen der Situation, wie sie auch in den anderen EU-Ländern zu finden ist.

 
 
 
Acrylarmide
 

In Austria, the monitoring of acrylamide in food has been ongoing since 2007. In this work we present the summarized results and compare them to data from other European countries.
8 % of all samples exceeded the indicative values in place at the time of sampling. Acrylamide was found in all 75 samples of potato chips analysed and in 93 % of coffee and coffee substitutes. The highest proportions of exceedances were found in the categories “potato chips” and “roast coffee”. A statistically significant decrease of acrylamide levels within the period from 2007 to 2015 could be observed for the categories “deep fried fries” and “other than processed cereal based foods for infants and young children”. A slight decrease was seen for soft bread and processed cereal based foods for infants and young children, while the trend for french fries, sold as ready-to-eat showed a small increase. In general, foods specifically produced for infants and young children showed very low acrylamide levels. Especially potato chips produced in the gastronomy, on the other hand, show potential for reduction of the acrylamide levels. The high levels found in roast and instant coffee and coffee substitutes are consistent with the situation in other European countries.

 
 
 
Untersuchung von tiefgekühlten Kebabspießen aus Putenfleisch auf Salmonellen
 

In der EG-VO 2073/2005 idgF (mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel) sind im Anhang 1, Kapitel 1, Zeile 1.28 bei frischem Geflügelfleisch nur S. Enteritidis und S. Typhimurium namentlich genannt (VO (EU) Nr. 1086/2011). Andere Salmonella Serovare sind ebenfalls Zoonoseerreger, und führen zu Krankheitsausbrüchen in den Mitgliedstaaten der EU – so auch in Österreich. Aufgrund eines Krankheitsausbruchs durch S. Stanley im Zusammenhang mit Kebab fanden gezielte Untersuchungen in Österreich statt: 15 Puten-Kebabspieße wurden im Herbst 2015 auf Salmonella untersucht. In keiner Probe konnte S. Enteritidis oder S. Typhimurium nachgewiesen werden, es enthielten jedoch 4 Proben in mindestens einer Teilprobe Salmonella Serovare. Dies entspricht 26,7% (95%-Konfidenzintervall [11%–52%]). Innerhalb der EU wurden Krankheitsfälle zu diesen nachgewiesenen Salmonella Serovaren (S. Derby, S. Saintpaul und S. Infantis) gemeldet. Die AGES-Task Force „Lebensmittelbedingte Infektionskrankheiten“ identifizierte Salmonella Serovare, wie z. B. Salmonella Stanley und/oder Salmonella Infantis, welche nicht durchgängig (also „from farm to fork“) in den Rechtsvorschriften berücksichtigt werden, als ein Themengebiet, welches erhöhter Aufmerksamkeit und Aufklärung bedarf.

Die Ergebnisse zeigen, dass die von der VO EU 2073 geforderte Anzahl der Teilproben unbedingt einzuhalten ist, da bei keiner einzigen Probe alle fünf Teilproben Salmonella positiv waren. Wenngleich bei dieser geringen Probenanzahl S. Stanley nicht nachweisbar war, ist die Kontaminationsrate von tiefgefrorenen Kebabspießen mit Salmonella hoch. Eine Empfehlung für die Produktion, Lagerung und Zubereitung von Döner Kebab und ähnlichen Fleischzubereitungen wurde vom BMGF online gestellt, wobei Salmonellen - weder S. Enteritidis, noch andere - in dem Schriftstück nicht erwähnt werden.  

 
 
 
Salmonella in frozen turkey Kebab (monitoring)
 

Commission Regulation (EC) No 2073/2005 on microbiological criteria for foodstuffs comprises only S. Enteritidis and S. Typhimurium in Annex 1, Chapter 1, row 1.28 for fresh poultry meat (Commission Regulation (EC) No 1086/2011). Other Salmonella serovars as e.g. S. Stanley are zoonotic agents as well and cause illness in EU member states. Due to a S. Stanley outbreak connected with Kebab Austria started targeted investigations: 15 Kebab skewers containing turkey meat were sampled in autumn 2015 for Salmonella detection. No sample contained S. Enteritidis or S. Typhimurium, but 4 samples were positive for Salmonella in at least one subsample. These are 26.7% (95%-confidence interval [11%–52%]) of the tested samples. Within the EU diseases have been notified for these Salmonella serovars (S. Derby, S. Saintpaul and S. Infantis). AGES task force for foodborne infectious diseases has identified Salmonella serovars as S. Stanley and/or Salmonella Infantis, which are not mentioned consistently (“from farm to fork”) in legislation as a matter of concern, needing special attention and informing.

Results indicate that the required number of subsamples has to be kept strictly, according to EC 2075/2005, as no sample had five Salmonella positive subsamples in total. Though due to the small sample size S. Stanley was not detected, the prevalence of Salmonella in frozen Kebab was high for other serovars. The Austrian Ministry of Health and Women’s Affairs has published a recommendation for production, storage and preparation of Doener Kebab and similar meat preparations online, though Salmonellae - neither S. Enteritidis nor other - are mentioned in this recommendation.

 
 
 
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