Riesen-Bärenklau

Heracleum mantegazzianum

Zuletzt geändert: 04.05.2017
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Riesen-Bärenklau

Heracleum mantegazzianum

Aussehen

Der Riesen-Bärenklau (Familie: Apiaceae, Doldengewächse) ist eine bis zu 3 (5) m hohe, Staude mit kräftigen, oft rot gesprenkelten, hohlen Stängeln, deren Durchmesser bis zu 10 cm und mehr sein kann. Die Blätter sind 3- oder 5-teilig mit fiederteiligen, spitzen Abschnitten, unterseits kurz behaart und z. T. sehr groß. Die Dolden haben einen Durchmesser von bis zu 50 - 80 cm. Die Blüten sind weiß oder gelb-grün. Früchte 10-14 mm lang und 6-8 mm breit, mit borstig behaarten Randrippen. Blütezeit ist Juni bis August.

Verbreitung

Die Pflanze kommt in Österreich an Waldrändern, in Wiesen, im Uferbereich von Gewässern und auf Ödland vor. Der Riesen-Bärenklau stammt aus dem Kaukasus und wächst dort an Waldrändern und Bächen in Gebieten bis zu 2.000 m Höhe und z. T. hohen Niederschlägen (2000 mm). Massenbestände gibt es in der ursprünglichen Heimat der Pflanze nicht.

Ausbreitung

Die Vermehrung geschieht ausschließlich durch Samen und eine einzelne Pflanze kann bis zu  50.000 Samen produzieren. Die Samen werden durch den Wind nicht mehr als 100 m weit ausgebreitet und die meisten Jungpflanzen werden weniger als 5-10 m von der Mutterpflanze entfernt gefunden.

Auswirkungen

Der Riesen-Bärenklau hat Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und ist daher ein sehr prominenter Vertreter der „invasiven Neopyhten“. Die ganze Pflanze, besonders der Saft, enthält phototoxisch wirkende Furanocumarine. Bei Berührung und Sonneneinstrahlung können sich nach kurzer Zeit schwere Hautentzündungen mit starker Blasenbildung entwickeln. Die Auswirkungen auf Flora und Vegetation sind indes vermutlich geringer. Die Staude bildet zwar dichte Bestände und beschattet mit ihren riesigen Blättern den Unterwuchs, so dass die einheimische Vegetation durch Lichtmangel verdrängt werden kann, doch handelt es dabei weitgehend um häufig vorkommende Arten. Positiver Effekt: für viele Blütenbesucher, vor allem Hautflügler, Schwebfliegen und Käfer, bietet der Bärenklau reichlich Nahrung.

Bekämpfung

Einzelpflanzen oder kleine Bestände können im Frühjahr (spätestens Mitte April) oder im Herbst (Oktober bis Anfang November) ausgegraben oder ausgestochen werden. Zu Beginn der Fruchtreife (Ende Juli) kann die Pflanze durch Mahd (Freischneider) oder Abschneiden des Blütenstandes zum Absterben gebracht werden. Herbizide können gegen den Riesen-Bärenklau eingesetzt werden, und zwar am besten zu Beginn der Vegetationsperiode und im Sommer (nur auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen). Wichtig ist die Bekämpfung kleiner Initialpopulationen oder von Einzelpflanzen, um eine weitere Besiedlung ganzer Regionen zu verhindern.

Riesen-Bärenklau

Heracleum mantegazzianum

Aussehen

Der Riesen-Bärenklau (Familie: Apiaceae, Doldengewächse) ist eine bis zu 3 (5) m hohe, Staude mit kräftigen, oft rot gesprenkelten, hohlen Stängeln, deren Durchmesser bis zu 10 cm und mehr sein kann. Die Blätter sind 3- oder 5-teilig mit fiederteiligen, spitzen Abschnitten, unterseits kurz behaart und z. T. sehr groß. Die Dolden haben einen Durchmesser von bis zu 50 - 80 cm. Die Blüten sind weiß oder gelb-grün. Früchte 10-14 mm lang und 6-8 mm breit, mit borstig behaarten Randrippen. Blütezeit ist Juni bis August.

Verbreitung

Die Pflanze kommt in Österreich an Waldrändern, in Wiesen, im Uferbereich von Gewässern und auf Ödland vor. Der Riesen-Bärenklau stammt aus dem Kaukasus und wächst dort an Waldrändern und Bächen in Gebieten bis zu 2.000 m Höhe und z. T. hohen Niederschlägen (2000 mm). Massenbestände gibt es in der ursprünglichen Heimat der Pflanze nicht.

Ausbreitung

Die Vermehrung geschieht ausschließlich durch Samen und eine einzelne Pflanze kann bis zu  50.000 Samen produzieren. Die Samen werden durch den Wind nicht mehr als 100 m weit ausgebreitet und die meisten Jungpflanzen werden weniger als 5-10 m von der Mutterpflanze entfernt gefunden.

Auswirkungen

Der Riesen-Bärenklau hat Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und ist daher ein sehr prominenter Vertreter der „invasiven Neopyhten“. Die ganze Pflanze, besonders der Saft, enthält phototoxisch wirkende Furanocumarine. Bei Berührung und Sonneneinstrahlung können sich nach kurzer Zeit schwere Hautentzündungen mit starker Blasenbildung entwickeln. Die Auswirkungen auf Flora und Vegetation sind indes vermutlich geringer. Die Staude bildet zwar dichte Bestände und beschattet mit ihren riesigen Blättern den Unterwuchs, so dass die einheimische Vegetation durch Lichtmangel verdrängt werden kann, doch handelt es dabei weitgehend um häufig vorkommende Arten. Positiver Effekt: für viele Blütenbesucher, vor allem Hautflügler, Schwebfliegen und Käfer, bietet der Bärenklau reichlich Nahrung.

Bekämpfung

Einzelpflanzen oder kleine Bestände können im Frühjahr (spätestens Mitte April) oder im Herbst (Oktober bis Anfang November) ausgegraben oder ausgestochen werden. Zu Beginn der Fruchtreife (Ende Juli) kann die Pflanze durch Mahd (Freischneider) oder Abschneiden des Blütenstandes zum Absterben gebracht werden. Herbizide können gegen den Riesen-Bärenklau eingesetzt werden, und zwar am besten zu Beginn der Vegetationsperiode und im Sommer (nur auf land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen). Wichtig ist die Bekämpfung kleiner Initialpopulationen oder von Einzelpflanzen, um eine weitere Besiedlung ganzer Regionen zu verhindern.

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Erwachsene Pflanze des Riesenbärenklaus
Jungpflanze des Riesenbärenklaus
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Jungpflanze des Riesenbärenklau
Jungpflanze des Riesenbärenklau
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Blüte des Riesen-Bärenklaus
Blüte des Riesen-Bärenklaus
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