Zitrusfrüchte

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Zuletzt geändert: 08.02.2017

Schale zum Verzehr nicht geeignet

Die Bezeichnungen "mit Konservierungsstoff …", "Schale nicht zum Verzehr geeignet", "konserviert mit … – gewachst", "konserviert mit …", ortho-Phenylphenol, Thiabendazol oder Imazalil sind häufige Hinweise auf Verpackung oder Etikett von Orangen, Mandarinen, Clementinen, Limetten und Grapefruits.

Diese Stoffe wirken fungizid (pilztötend) und dienen zur Konservierung bzw. zur Nacherntebehandlung (Oberflächenkonservierung) der Früchte um die Bildung von Schimmelpilzen und somit den vorzeitigen Verderb zu vermeiden.

Die Mittel, die durch ein Tauch- oder Sprühverfahren auf die Schalenoberfläche der Früchte aufgetragen werden, verbleiben fast vollständig auf bzw. in der Schale und nur geringe Spuren gehen in den inneren, essbaren Teil über.

Die Schalen behandelter Zitrusfrüchte mit ortho-Phenylphenol, Thiabendazol oder Imazalil sind nicht zum Verzehr geeignet. Oberflächenbehandelte Zitrusfrüchte können hohe Mengen an Oberflächenbehandlungsmittel auf bzw. in der Schale enthalten. Daher ist die Schale zum Verzehr nicht geeignet. Nach der Ernte werden die Früchte meistens industriell gewaschen, wobei die natürlich vorhandene dünne Wachsschicht entfernt wird. Um einen größeren Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden, kann die Schale anschließend zusätzlich künstlich gewachst werden, z.B. mit Bienenwachs (E 901),  Candelillawachs (E 902) oder Carnaubawachs (E 903) .

Für alle Zubereitungen wo die Früchte ganz verarbeitet werden, bzw. nur die Schale benötigt wird, z.B. Bäckereien, Ente à l’Orange, Orangenmarmelade, Punsch aber auch Sommergetränke wie z. B. Sangria und Caipirinha wird zur Verwendung von "nach der Ernte unbehandelten Früchten" bzw. Produkte aus ökologischem Anbau geraten.

Verbraucher-Tipps

Durch Waschen der Früchte mit lauwarmem Wasser und anschließendem Trocknen mit einem Tuch kann ebenfalls ein Großteil des auf der Schale vorhandenen Konservierungsmittels entfernt werden. Grundsätzlich sollte der Verbraucher nach dem Schälen der Zitrusfrucht gründlich die Hände waschen und erst dann die Frucht essen, da Nacherntebehandlungsmittel beim Schälen der Früchte auf die Hände übertragen werden.

Für die Zubereitung von Lebensmitteln, bei denen die Schale oder die ganze Frucht benötigt wird, sollte auf Produkte zurückgegriffen werden, die deutlich als "nach der Ernte unbehandelt" gekennzeichnet sind. Wer ganz auf synthetische Pflanzenschutzmittel-Rückstände verzichten möchte, sollte Produkte aus biologischem Anbau bevorzugen. Bei Zitrusfrüchten aus biologischem Anbau ist eine Nacherntebehandlung mit Oberflächenkonservierungsmitteln nicht zulässig.

Die Bezeichnungen "mit Konservierungsstoff …", "Schale nicht zum Verzehr geeignet", "konserviert mit … – gewachst", "konserviert mit …", ortho-Phenylphenol, Thiabendazol oder Imazalil sind häufige Hinweise auf Verpackung oder Etikett von Orangen, Mandarinen, Clementinen, Limetten und Grapefruits.

Diese Stoffe wirken fungizid (pilztötend) und dienen zur Konservierung bzw. zur Nacherntebehandlung (Oberflächenkonservierung) der Früchte um die Bildung von Schimmelpilzen und somit den vorzeitigen Verderb zu vermeiden.

Die Mittel, die durch ein Tauch- oder Sprühverfahren auf die Schalenoberfläche der Früchte aufgetragen werden, verbleiben fast vollständig auf bzw. in der Schale und nur geringe Spuren gehen in den inneren, essbaren Teil über.

Die Schalen behandelter Zitrusfrüchte mit ortho-Phenylphenol, Thiabendazol oder Imazalil sind nicht zum Verzehr geeignet. Oberflächenbehandelte Zitrusfrüchte können hohe Mengen an Oberflächenbehandlungsmittel auf bzw. in der Schale enthalten. Daher ist die Schale zum Verzehr nicht geeignet. Nach der Ernte werden die Früchte meistens industriell gewaschen, wobei die natürlich vorhandene dünne Wachsschicht entfernt wird. Um einen größeren Feuchtigkeitsverlust zu vermeiden, kann die Schale anschließend zusätzlich künstlich gewachst werden, z.B. mit Bienenwachs (E 901),  Candelillawachs (E 902) oder Carnaubawachs (E 903) .

Für alle Zubereitungen wo die Früchte ganz verarbeitet werden, bzw. nur die Schale benötigt wird, z.B. Bäckereien, Ente à l’Orange, Orangenmarmelade, Punsch aber auch Sommergetränke wie z. B. Sangria und Caipirinha wird zur Verwendung von "nach der Ernte unbehandelten Früchten" bzw. Produkte aus ökologischem Anbau geraten.

Verbraucher-Tipps

Durch Waschen der Früchte mit lauwarmem Wasser und anschließendem Trocknen mit einem Tuch kann ebenfalls ein Großteil des auf der Schale vorhandenen Konservierungsmittels entfernt werden. Grundsätzlich sollte der Verbraucher nach dem Schälen der Zitrusfrucht gründlich die Hände waschen und erst dann die Frucht essen, da Nacherntebehandlungsmittel beim Schälen der Früchte auf die Hände übertragen werden.

Für die Zubereitung von Lebensmitteln, bei denen die Schale oder die ganze Frucht benötigt wird, sollte auf Produkte zurückgegriffen werden, die deutlich als "nach der Ernte unbehandelt" gekennzeichnet sind. Wer ganz auf synthetische Pflanzenschutzmittel-Rückstände verzichten möchte, sollte Produkte aus biologischem Anbau bevorzugen. Bei Zitrusfrüchten aus biologischem Anbau ist eine Nacherntebehandlung mit Oberflächenkonservierungsmitteln nicht zulässig.


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