Grippe

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Zuletzt geändert: 07.12.2017

Die Überwachung der Influenzasituation erfolgt in Österreich über das  so genannte Influenza-Surveillance-System. Erfasst werden Daten aus einem klinischen und einem virologischen Sentinelsurveillance-System sowie der Labormeldungen von Influenzavirusnachweis von weiteren fünf virologischen Laboratorien verantwortlich. Diese Daten werden wöchentlich durch das Bundesministerium für Gesundheit an das Europäische Surveillancesystem, geführt vom Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), gemeldet.

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Die Überwachung der Influenzasituation erfolgt in Österreich über das  so genannte Influenza-Surveillance-System. Erfasst werden Daten aus einem klinischen und einem virologischen Sentinelsurveillance-System sowie der Labormeldungen von Influenzavirusnachweis von weiteren fünf virologischen Laboratorien verantwortlich. Diese Daten werden wöchentlich durch das Bundesministerium für Gesundheit an das Europäische Surveillancesystem, geführt vom Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC), gemeldet.

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Saison 2017/18

Geschätzte Anzahl von Grippe/Grippeähnlichen Erkrankungen/100.000 Einwohner per Kalenderwoche (KW), Österreich, KW 40-48, 2017/2018


Geschätzte Anzahl von Grippe/Grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) /100.000 Einwohner per Altersgruppe und per KW, Österreich, KW 40-48, 2017/2018

Datenquelle zu Abb. 1, 2: Geschätzte ILI/100.000 Einwohnern ist ein Schätzwert basierend auf Daten des Grippe-Meldesystems des Magistrats 15, Stadt Wien, der Abt. 7, Stadt Graz sowie ILI-Daten aus dem Großraum Innsbruck


Geschätzte Anzahl von Grippe/Grippeähnlichen Erkrankungen (ILI) /100.000 Einwohner, gemeldete ARI bedingte Krankenstände/100.000 anspruchsberechtigte Versicherte / Erwerbstätige per KW, KW  40-48, 2017/2018

Datenquelle zu Abb. 3
Versicherungsdaten: von KGKK (ICD-Diagnosen für ARI) und OÖGKK.
anspruchsberechtigte Versicherte von ÖOGKK: Beschäftigte, PD, KBG
anspruchsberechtigte Versicherte von KGKK: Erwerbstätige, Arbeitslose, KRG, KBG u. freiwillige Versicherte

Mortalität

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Abbildung: Geschätzte saisonale Exzess-Todesfälle (Summe der wöchentlichen Abweichungen von der All-Ursachen-Mortalitätsbasislinie) mit 95 % KI und Exzess-Mortalität/100.000 Bevölkerung, assoziiert mit der saisonalen Influenza und Temperaturextremen, Saisonen 2007-2015
(KW 40-KW 20), Österreich

Schätzung der Influenza-assoziierten Exzess-Mortalität kontrolliert für den Einfluss von Temperaturextremen, Saison 2007/2008 - 2014/2015, Österreich:

Österreich ist seit 2014 Partner des EuroMOMO Netzwerks (www.euromomo.eu/about_us/partners.html). Die von diesem europäischen Netzwerk vorgeschlagene Methode zur Einschätzung der Influenza-assoziierten Exzess-Mortalität wurde in Österreich unter der Kooperation des Nationalen Referenz-Laboratoriums für Influenza am Department für Virologie der Medizinischen Universität Wien (Univ.-Prof. Dr. med. univ. Theresia Popow-Kraupp; Dr. Monika Redlberger-Fritz; http://www.influenza.at/wissenschaftliche-publikationen) und des Nationalen Referenzzentrums für Influenzaepidemiologie, Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, AGES (PD Dr. Daniela Schmid; DI Lukas Richter) etabliert.

In der Zeitreihenanalyse der wöchentlichen All-Ursachen Mortalität werden Daten zur wöchentlichen Influenza-Positivrate und ILI-Inzidenz sowie die österreich-weiten Temperaturdaten berücksichtigt.

Datenquellen:

Wöchentliche All-Ursachen Mortalität: Statistik Austria
Wöchentliche Influenza-Positivrate: virologisches Sentinel-Surveillancesystem, DINÖ, Diagnostisches Influenza Netzwerk Österreich
Wöchentliche ILI-Inzidenz: klinisches Sentinel-Surveillancesystem, operiert am Nationalen Referenzzentrum für Influenzaepidemiologie, AGES
Temperaturdaten für Österreich: NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) zur Verfügung gestellt von EuroMOMO Netzwerk


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