FAQ Coronavirus

Zuletzt geändert: 29.06.2020

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Kann ich mich über Lebensmittel oder Wasser mit dem neuartigen Coronavirus infizieren?

Nein: Von Fleisch, Wurst, Eiern, Obst, Gemüse, Wasser usw. geht keine Gefahr durch das neuartige Coronavirus aus. Es gibt derzeit keine Hinweise darauf, dass sich Menschen über herkömmliche Lebensmittel bzw. über Trinkwasser/Leitungswasser oder Oberflächenwasser mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Auch für andere Coronaviren sind keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel bekannt.

Vom Genuss von rohem Fleisch oder Blut von Wildtieren wie Schlangen, Fledermäusen etc. wird aber dringend abgeraten.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zum Thema

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit

Kann ich mich beim Einkaufen anstecken?

Beim Kontakt mit anderen Menschen ist immer ein Restrisiko vorhanden, dass es zu einer Ansteckung kommen kann. Dieses Risiko ist beim Einkaufen aber so klein, dass es keinen Grund gibt, nicht einkaufen zu gehen. Wichtig ist, Abstand zu anderen Menschen zu halten, v. a. auch an der Kassa (mindestens 1 m).

Kann das Virus von Haustieren übertragen werden?

Derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass Haustiere das Virus auf Menschen oder andere Haustiere übertragen können bzw. selbst daran erkranken. Nachweise des Virus bei zwei Hunden und einer Katze in Hongkong, einer Katze in Belgien und bei einem Tiger in einem New Yorker Zoo gelten nach wie vor als Einzelfälle. Tierhalter, die am Coronavirus erkrankt sind oder die sich womöglich mit dem Coronavirus infiziert haben, sollten zum Schutz des Tieres den Kontakt so gering wie möglich halten bzw. vor und nach dem Kontakt gründlich die Hände mit Seife waschen.

Friedrich-Loeffler-Institut: Welche Rolle spielen Haus- und Nutztiere? (PDF)

Welttiergesundheitsorganisation (OIE): FAQ Coronavirus und Heimtiere (auf Englisch)

Mit wieviel Grad muss die Wäsche gewaschen werden, damit Corona-Viren absterben?

Selbst bei den niedrigsten Temperaturen von Waschmaschinen (30 °C  für Wolle, Feinwäsche) führt die Beigabe von Waschmittel zum verlässlichen "Absterben" des neuartigen SARS-Coronarivurs-2. Dieses neue SARS-CoV-2 gehört zu den behüllten Viren und deshalb gegenüber Umwelteinflüsse sehr empfindlich (die Hülle ist die empfindliche Struktur).

Besteht ein Risiko durch den Hausmüll?

Nein. Abfälle, die in Haushalten anfallen und mit dem Corona-Virus verunreinigt sein könnten (z. B. Taschentücher), stellen kein höheres Infektionsrisiko dar. Gebrauchte Taschentücher sollten in „reißfesten" Kunststoffsäcken gesammelt werden und verschlossen in die Restmülltonne geworfen werden.

Kann das Coronavirus durch Handelswaren übertragen werden?

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Handelswaren (z. B. Spielzeug) ein Risiko darstellen. Wie lange genau das Virus auf Oberflächen bleibt, ist derzeit noch unklar. Wenn man in die Hand hustet oder niest und dann eine Türklinke anfasst oder sein Telefon anfasst und weiterreicht, kann das Virus theoretisch so übertragen werden. Aufgrund der geringen Umweltstabilität von Coronaviren ist es nach derzeitigem Wissensstand unwahrscheinlich, dass importiere Waren Quelle einer Infektion sein könnten.

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Fragen und Antworten zum Thema

Zählen Schwangere zur Risikogruppe?

Es handelt sich bei COVID-19 um ein neuartiges Virus, für das bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden kann.

Derzeit ergeben sich keine Hinweise, dass Schwangere durch eine COVID-19-Erkrankung mehr gefährdet sind als andere Personen: bisherige Erfahrungen zeigen, dass Schwangere im Falle einer Erkrankung nur leichte bis mittelschwere Symptome aufwiesen.

In den überwiegenden Fällen von dokumentierten SARS-CoV-2-Infektionen bei Schwangeren wurde das Virus während der Schwangerschaft nicht auf das ungeborene Kind übertragen. Es gibt aber Hinweise, dass in wenigen vereinzelten Fällen Neugeborene Zeichen einer im Mutterleib erfolgten Infektion zeigten, in einigen wenigen Fällen sogar mit Auftreten von Krankheitszeichen beim Neugeborenen. Wenn keine anderen medizinischen Gründe vorliegen, ist daher ein normaler Geburtsvorgang möglich. Auch das Stillen ist prinzipiell möglich, weil bisher keine Hinweise bestehen, dass das Virus über die Muttermilch übertragen wird.

Wie gefährlich ist dieses neuartige Coronavirus?

Wie gefährlich der Erreger ist, ist noch nicht genau abzusehen. Momentan scheint die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus deutlich niedriger als bei MERS (bis zu 30 Prozent Sterblichkeit) und SARS (ca. 10 Prozent Sterblichkeit) zu sein. Man geht derzeit beim neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) von einer Sterblichkeit von bis zu drei Prozent aus. Ähnlich wie bei der saisonalen Grippe durch Influenzaviren (Sterblichkeit unter 1 Prozent) sind v. a. alte Menschen und immungeschwächte Personen betroffen.

Wie ansteckend ist dieses neuartige Coronavirus?

Die Mensch-zu-Mensch-Übertragung stellt den wichtigsten Infektionsweg dar. Neben den Sekreten des Atmungstraktes und Speichel könnten auch Ausscheidungen (Harn, Stuhl) und Körperflüssigkeiten (Blut, Rippenfellflüssigkeit, Gelenkspunktate, usw.) infektiös sein.Viele Menschen haben jedoch nur leichte Symptome. Dies gilt insbesondere in den frühen Stadien der Krankheit. Es ist daher möglich, sich bei einer erkrankten Person anzustecken, die beispielsweise nur einen leichten Husten hat und sich nicht krank fühlt - die Symptome sind aber trotzdem vorhanden, wenn auch nur leicht.

Wie äußert sich die Krankheit?

Infektionen von Menschen mit gewöhnlichen Coronaviren sind meist mild und asymptomatisch. Häufige Anzeichen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus sind u. a. Fieber, Husten, Kurzatmigkeit und Atembeschwerden. Es kann auch zu Geruchs- und Geschmacksverlust, Durchfall und Erbrechen kommen. In schwereren Fällen kann die Infektion eine Lungenentzündung, ein schweres akutes Atemwegssyndrom, Nierenversagen und sogar den Tod verursachen. Es gibt auch milde Verlaufsformen (Symptome einer Erkältung) und Infektionen ohne Symptome.

Derzeit geht man davon aus, dass der Krankheitsverlauf beim neuartigen Coronavirus weniger schwer ist als bei SARS und MERS.

Wie wird die Krankheit behandelt?

Es gibt keinen Impfstoff. Die Behandlung erfolgt symptomatisch, d. h. durch Linderung der Krankheitsbeschwerden wie z. B. durch Gabe fiebersenkender Mittel.

Wie lange bleiben COVID-19 Patienten ansteckend?

Wie lange nach dem Beginn der Symptome Patienten ansteckend bleiben, ist noch nicht endgültig geklärt. Die in der Routinediagnostik verwendeten Tests (PCR) eignen sich zum Nachweis einer SARS-CoV-2 Infektion, nicht aber für die Beurteilung der Kontagiosität, d.h. zur Klärung der Frage, ob der Patient noch ansteckend ist.

Die Ausscheidung vermehrungsfähiger Viren wurde in einer Studie mit neun Patienten untersucht: Es konnte gezeigt werden, dass vermehrungsfähige Viren im Rachen bis zum vierten und im Sputum (aus den Atemwegen abgehustetes Sekret) bis zum achten Tag nach Symptombeginn enthalten sind.

Nach derzeitigem Wissensstand ist daher nach Ablauf von 14 Tagen nach Symptombeginn und bei zumindest 48 Stunden bestehender Symptomfreiheit (ausgenommen ist leichter Reizhusten) davon auszugehen, dass der Patient nicht mehr ansteckend ist.

Literatur: Woelfel R, Corman VM, Guggemos W, Seilmaier M, Zange S, Mueller MA, et al. Virological assessment of hospitalized cases of coronavirus disease 2019. MedRxiv. 2020
https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/faq.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText5

Hat das Auftreten der Coronaviruserkrankung (COVID-19) Auswirkungen auf die Versorgungslage von Arzneimitteln?

Laut Meldung des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) liegen bisher keine Berichte über zusätzliche aktuelle Engpässe oder Versorgungsstörungen bei in der EU vermarkteten Arzneimitteln aufgrund dieses Ausbruchs vor. Die Situation unterliegt einer strengen Überwachung, da bei einer weiteren Ausbreitung und insbesondere länger andauernden COVID-19 Situation mögliche Herausforderungen in der Versorgungssituation in Einzelfällen nicht ausgeschlossen werden können.

Es besteht keine Notwendigkeit sich im Rahmen viel zitierter sog. „Hamsterkäufe“ mit Arzneimittel einzudecken. Kauf und Abgabe in Apotheken soll nur in einem geregelten und dem Zweck und Bedarf entsprechenden Rahmen mit notwendigen Mengen stattfinden. Es besteht kein Grund für eine private Überbevorratung.

Mehr Informationen: Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)

Kann Ibuprofen die COVID-19 Erkrankung verschlimmern?

Derzeit gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für einen Zusammenhang zwischen Ibuprofen und der Verschlechterung von COVID-19.

Die europäische Arzneimittelagentur EMA überwacht gemeinsam mit den nationalen Behörden die Situation dennoch genau und wird auch weiterhin alle Informationen prüfen, die zu diesem Thema im Zusammenhang mit der Pandemie verfügbar werden.

Derzeit gibt es keinen Grund für Patienten, die Ibuprofen einnehmen, ihre Behandlung zu unterbrechen. Dies ist besonders wichtig für Patienten, die Ibuprofen oder andere nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel gegen chronische Krankheiten einnehmen. Patienten, die Fragen haben, sollten mit ihrem Arzt oder Apotheker sprechen.

Siehe Meldung des österreichischen Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) vom 18.03.2020

Wie kann man sich vor Coronaviren schützen?

Wie bei der saisonalen Grippe werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife oder einem alkoholhaltigen Desinfektionsmittel
  • Bedecken Sie Mund und Nase mit einem Papiertaschentuch (nicht mit den Händen), wenn Sie husten oder niesen
  • Vermeiden Sie direkten Kontakt zu anderen Menschen (Mindestabstand 1 m)

Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP):
Empfehlung: Ich bin gefährdet. Wie schütze ich mich? Mein Gegenüber ist gefährdet. Wie schütze ich mein Gegenüber?

Können Mundschutzmasken und Mund-Nasen-Schutz schützen?

Einmal-Mundschutzmasken und Mund-Nasen-Schutz (MNS) sind kein sicherer Schutz vor Viren oder Bakterien, die über die Luft übertragen werden. Aber sie können dazu beitragen, das Risiko der Weiterverbreitung des Virus durch „Spritzer“ von Niesen oder Husten zu verringern. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum ist ein Baustein, um Risikogruppen zu schützen sowie den Infektionsdruck und damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren. Dies betrifft vor allem Situationen, wo mehrere Menschen zusammentreffen und sich dort länger aufhalten oder der physische Abstand von mindestens 1 m nicht immer eingehalten werden kann (z. B. Einkauf, öffentliche Verkehrsmittel).

Gesundheitsministerium: Fragen und Antworten zum Mund-Nasen-Schutz (MNS) 

Auch das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) sieht im Einsatz von Gesichtsmasken in Innenräumen eine Möglichkeit, die Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung durch infizierte Personen, die noch keine Symptome entwickelt haben, zu verringern. Es gibt zunehmende Evidenz, dass ein hoher Anteil von Übertragungen bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen erfolgt.

Der Mund-Nasen-Schutz ersetzt nicht die Einhaltung der physischen Distanz von mindestens 1 Meter, die Husten-Etikette und die Händehygiene. Bei der hygienischen Handhabung von MNS ist zu beachten, dass diese insbesondere beim Auf- und Absetzen bei den Bändern und nicht an der Vorderseite berührt werden, um eine Kontamination durch die Hände zu verhindern.

ECDC: Using face masks in the community - Reducing COVID-19 transmission from potentially asymptomatic or pre-symptomatic people through the use of face masks 

ÖGHMP: Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin

Robert-Koch-Institut: Epidemiologisches Bulletin 19/2020

Wie lange ist die Inkubationszeit?

Die Inkubationszeit (Zeitraum zwischen Ansteckung und Beginn von Krankheitssymptomen) beträgt bis zu 14 Tage, im Mittel 5 bis 6 Tage.

Wie lange überdauert das SARS-CoV-2 Virus außerhalb des Körpers?

Coronaviren reagieren sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse. Unter Laborbedingungen können sie Stunden bis mehrere Tage auf glatten Oberflächen überleben. Es gibt allerdings keine Belege, dass Türklinken, Haltegriffe, Geldscheine oder ähnliches bislang bei der Übertragung eine wichtige Rolle gespielt haben; direkter persönlicher Kontakt (länger als 15 Minuten, Abstand unter 1 Meter) stellt derzeit den bedeutendsten Übertragungsweg dar.

Brauche ich ein Desinfektionsmittel, um mich zu schützen?

Für gesunde Menschen, bei denen keinerlei Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, sind herkömmliche Seife zum Händewaschen und herkömmliche Reinigungsmittel zum Putzen völlig ausreichend. Coronaviren sind behüllte Viren, das bedeutet, ihre Hülle wird durch Seife schnell zerstört und somit das Virus inaktiviert. Desinfektionsmittel sollten daher nur von Menschen und Institutionen verwendet werden, bei denen eine Desinfektion aus medizinischen Gründen notwendig ist.

Welche Desinfektionsmittel sind geeignet?

Grundsätzlich reicht bei Desinfektionsmaßnahmen im Zusammenhang mit Coronaviren die Verwendung von Desinfektionsmitteln mit einer Wirksamkeit gegen behüllte Viren. Für eine SARS-CoV-2 wirksame Hände- oder Flächendesinfektion empfiehlt die AGES daher die Verwendung von Desinfektionsmitteln, die als „begrenzt viruzid“ ausgelobt werden. Die Verwendung von Produkten mit der Auslobung „begrenzt viruzid PLUS“ oder „viruzid“ ist für eine gegenüber SARS-CoV-2 wirksame Desinfektion nicht erforderlich.

Quellen: Verbund für Angewandte Hygiene e.V.,
https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/novel-coronavirus-guidance-environmental-cleaning-non-healthcare-facilities.pdf

Anforderungen an Alkohol zur Herstellung von Desinfektionsmitteln

Worauf sollte bei der Ernährung während der Ausgangsbeschränkungen geachtet werden?

Hamsterkäufe in Supermärkten können zu übermäßigem Lebensmittelkonsum führen. In Kombination mit wenig Bewegung in Zeiten von Coronavirus steigt dadurch das Risiko für Übergewicht. Mit ein paar einfachen Tipps, können Sie sich auch weiterhin gesund ernähren und außerdem mithelfen Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Vermeiden Sie Lebensmittelverschwendung und machen Sie einen Plan: Die Versorgung mit Lebensmitteln in Österreich ist trotz der aktuellen Coronavirus-Situation gesichert. Es ist daher nicht nötig besonders große Mengen an Lebensmitteln zu kaufen. Bevor Sie einkaufen gehen, machen Sie sich eine Einkaufsliste und prüfen Sie, was noch an Vorräten vorhanden ist. Mit dem Online Tool www.lebensmittellupe.at können Sie bereits zu Hause oder auf dem Weg zum Supermarkt die Nährwerte der gewünschten Produkte vergleichen. Um Lebensmittelabfälle zu vermeiden, verwenden Sie zuhause zuerst frische und weniger lang haltbare Zutaten. Falls Sie zu viel gekocht haben, frieren Sie die Reste für eine weitere Mahlzeit ein.

Ernähren Sie sich ausgewogen und kochen Sie, wenn möglich, selbst: Die richtige Ernährung ist wichtig für die Gesundheit, die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit sowie das Wohlbefinden. Wer jetzt viel Zeit zu Hause verbringt, kann die Zeit nutzen um sich bewusster zu ernähren. Süßigkeiten, Mehlspeisen, Fastfood-Produkte, Snacks, Knabbereien und Limonaden sollten selten konsumiert werden. Basis der täglichen Ernährung bilden neben Getränken (bevorzugt Wasser), Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Getreide und Erdäpfel. Auch Milch- und Milchprodukte können jeden Tag gegessen werden, genauso wie 1 - 2 Esslöffel pflanzliche Öle, Nüsse und Samen. Fisch, Fleisch, Wurst und Eier stehen aber schon seltener, nämlich jede Woche aber nicht jeden Tag auf dem Speiseplan. Verwenden Sie Kräuter und Gewürze und weniger Salz.

Mehr Tipps zur ausgewogenen Ernährung für Erwachsene bietet die Ernährungspyramide

Viele Informationen rund ums Essen in Schwangerschaft und Stillzeit sowie für Babys und Kinder bis 10 Jahre bietet das Programm "Richtig essen von Anfang an!"

Gesunde Rezepte für Groß und Klein, für Schwangere und Stillende, Babies und Kleinkinder

Sollte ich im Umgang mit Lebensmitteln während der Coronavirus-Situation etwas beachten?

Generell ist es bei der Zubereitung von Lebensmitteln immer wichtig, allgemeine Hygieneregeln zu befolgen, um Lebensmittelkontaminationen und durch Lebensmittel übertragene Krankheiten zu vermeiden. Zu den wichtigsten Grundsätzen gehören:

  • Hände, Küche und Geschirr sauber halten
  • Rohes Fleisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte, Fisch und Meerestiere und davon austretende Flüssigkeiten unbedingt von Essfertigem z.B. Salat, Gemüse oder fertig gegarten Speisen trennen. Für die Zubereitung separate Küchenutensilien (z. B. Kochlöffel, Schneidbrett, Messer) und Arbeitsflächen verwenden.
  • Leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Milch und Milchprodukte, Fisch und Meerestiere sollten konstant kühl gelagert werden, am besten im Kühlschrank bei 1 - 5 ° C.
  • Insbesondere leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte, Fisch oder Meerestiere, abkochen bzw. durchgaren: die meisten Keime in einem Lebensmittel werden durch Erhitzen auf über 70 °C für 2 Minuten abgetötet.
  • Verdorbene Lebensmittel nicht mehr essen

Weitere Tipps zur Lebensmittelsicherheit, gibt’s hier: www.ages.at/themen/ages-schwerpunkte/sichere-lebensmittel/so-bleibt-dein-lebensmittel-sicher/

Helfen Nahrungsergänzungsmittel gegen das Coronavirus?

Nein, Nahrungsergänzungsmittel können COVID-19 Erkrankungen weder verhindern noch wirksam lindern oder heilen. Im Gegensatz zu Arzneimitteln dienen Nahrungsergänzungsmittel nicht zur Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten, sie dürfen daher auch keine pharmakologische Wirkung haben. Nahrungsergänzungsmittel dienen zur Ergänzung der normalen Ernährung, in dem sie dem Körper Vitamine, Mineralstoffe und andere Stoffe zuführen. Kranke Personen sollten den Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln immer mit dem behandelnden Arzt absprechen.

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