Nationaler Aktionsplan Ernährung - NAP.e

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Zuletzt geändert: 09.02.2017

Mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung werden erstmals österreichweit ernährungspolitische Maßnahmen und Strategien gebündelt. Es werden Ziele festgelegt und möglichst umfassend die Schritte dokumentiert, die im Sinne der Zielerreichung gesetzt werden. Oberste Ziele sind eine Verringerung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Es sollen kongruente Maßnahmen gesetzt und Strukturen angepasst und/oder geschaffen werden, die ein besseres – im Idealfall optimales – Ernährungsverhalten ermöglichen. Die gesündere Wahl soll für alle ÖsterreicherInnen die leichtere werden.

Damit für alle ÖsterreicherInnen die gesündere Wahl tatsächlich die leichtere Wahl wird, ist es notwendig, dass sich möglichst viele Initiativen und Maßnahmen beteiligen und diese gebündelt und koordiniert werden. Die AGES setzt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Ernährung das Programm „Richtig essen von Anfang an!“ und die Initiative „Unser Schulbuffet“ um.

Mit dem Nationalen Aktionsplan Ernährung werden erstmals österreichweit ernährungspolitische Maßnahmen und Strategien gebündelt. Es werden Ziele festgelegt und möglichst umfassend die Schritte dokumentiert, die im Sinne der Zielerreichung gesetzt werden. Oberste Ziele sind eine Verringerung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020. Es sollen kongruente Maßnahmen gesetzt und Strukturen angepasst und/oder geschaffen werden, die ein besseres – im Idealfall optimales – Ernährungsverhalten ermöglichen. Die gesündere Wahl soll für alle ÖsterreicherInnen die leichtere werden.

Damit für alle ÖsterreicherInnen die gesündere Wahl tatsächlich die leichtere Wahl wird, ist es notwendig, dass sich möglichst viele Initiativen und Maßnahmen beteiligen und diese gebündelt und koordiniert werden. Die AGES setzt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans Ernährung das Programm „Richtig essen von Anfang an!“ und die Initiative „Unser Schulbuffet“ um.

Ziele

Ziele

Neben der Förderung eines gesunden Ernährungsverhaltens sind Strukturen, die ein besseres Ernährungs- und Gesundheitsverhalten ermöglichen, entscheidend. Der NAP.e konzentriert sich daher auf vier umfassende Aktionsfelder, in denen entsprechende Maßnahmen notwendig sind:

  • Stärkung des Bereichs Ernährung im Gesundheitswesen und im öffentlichen Bereich
  • Durchführung integrierter Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention von ernährungs- und lebensstilassoziierten Erkrankungen
  • Ausbau der Datenbasis für eine evidenzbasierte Vorgehensweise und Qualitätskontrolle
  • Förderung von Netzwerken auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene

NAP.e und ernährungsbezogene Prävention ergänzen sich in ihren Zielen: Verlängerung der Lebenszeit, die in Gesundheit verbracht wird, als Beitrag zur Verbesserung der Gesamtlebensqualität. Wobei der Fokus der primären Ernährungsziele auf den Nährstoffen liegt:

  • Angepasste Energiezufuhr bei ausreichender Vitamin- und Mineralstoffzufuhr sowie gleichzeitige Vermeidung von Überversorgung
  • Reduktion der Fettzufuhr
  • Reduktion von trans-Fettsäuren
  • Reduktion gesättigter Fettsäuren
  • Optimierung der Fettqualität
  • Reduktion von Zuckerzusatz
  • Reduktion der Salzzufuhr
  • Erhöhung komplexer Kohlenhydrate
  • Erhöhung der Zufuhr von Ballaststoffen
  • Optimierung der Flüssigkeitszufuhr

Ernährungskommission

Ernährungskommission

Begleitend dazu wurde die Nationale Ernährungskommission (NEK), die als Beratungsorgan des Gesundheitsministers in allen ernährungsbezogenen Fragestellungen fungiert, eingerichtet. Die NEK setzt sich aus relevanten Organisationen und Institutionen sowie ExpertInnen aus dem Bereich Ernährung zusammen. Dadurch ist auf interdisziplinärer Ebene von Beginn an ein ausgewogener Meinungsbildungsprozess und folglich eine koordinierte Ernährungspolitik gewährleistet.

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen

Zur Bearbeitung von bestimmten Themen wurden Arbeitsgruppen eingerichtet, zu denen für spezielle Themenbereiche Expertinnen und Experten auf Zeit zugezogen werden können.

  • Ernährungsempfehlungen und Ernährungskommunikation (AG ERK)
  • Ernährung in Kranken- und Pflegeeinrichtungen (AG KRAPF)
  • Gemeinschaftsverpflegung (AG GV)
  • Adipositas (AG ADIP)
  • Kleinkinder, Stillende und Schwangere (AG KISS)
  • Nachhaltigkeit (AG NACHT)

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