Antibiotikaresistente Keime

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Zuletzt geändert: 20.06.2016
Petrischalen

Im Folgenden werden der Methicillin resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Extended Spektrum Beta-Laktamase bildende Enterobakterien (ESBL-Bildner) und Colistin-resistente Keime näher vorgestellt. Die angesprochenen Keime können Mensch und Tier besiedeln und auch auf Lebensmitteln nachgewiesen werden.

MRSA

MRSA

MRSA steht für "Methicillin resistenter Staphylococcus aureus". Damit werden jene Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus (S. aureus) bezeichnet, die gegen Antibiotika der Beta-Laktam-Gruppe (Penicilline, Cephalosporine, etc.) resistent sind. Das bedeutet, dass diese Antibiotika nicht mehr für eine Behandlung von MRSA-Infektionen eingesetzt werden können.

Vorkommen

S. aureus kommt bei Mensch und Tier vor. Man findet dieses Bakterium bei rund 30 Prozent der gesunden Bevölkerung, ohne dass es Krankheitssymptome verursacht. Besiedelt werden Haut und Schleimhäute, insbesondere im Bereich des Naseneingangs. Methillicin resistenter Staphylococcus aureus findet sich hingegen nur bei unter 1% der Bevölkerung.

Erkrankungen durch MRSA

MRSA kann beim Menschen eitrige Infektionskrankheiten (Abszesse, Furunkel und Wundinfektionen) oder Blutvergiftungen hervorrufen. Ein besonderes Risiko, sich mit MRSA zu infizieren, besteht bei chronischen Erkrankungen, einem geschwächten Immunsystem, nach Operationen sowie bei Wunden und Verletzungen. MRSA gehört zu den Problemkeimen in Krankenhäusern. Das Krankenhauspersonal unternimmt große Anstrengungen, um solche Infektionen zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen. MRSA kann zum einen vom betroffenen Patienten selbst stammen (endogene Infektionen) – ausgehend vom Naseneingang kann sich der Erreger z. B. auf die Haut oder in Wunden ausbreiten –, zum anderen können die Erreger aber auch von anderen Menschen oder Tieren bzw. über die unbelebte Umgebung übertragen werden.

MRSA auf Lebensmitteln

In einem Forschungsprojekt hat die AGES im Jahr 2013 jeweils 100 Schweinefleischproben, 100 Rinderfleischproben, 100 Proben von Fischen bzw. Meeresfrüchten, 100 Salatproben und 100 Eier, die im steirischen Einzelhandel erworben wurden, selektiv auf MRSA und resistente Enterobakterien untersucht.

Es konnten 5 MRSA aus den konventionellen Schweinefleischproben, ein MRSA aus einer Bio-Schweinefleischprobe, 7 MRSA aus den konventionellen Rindfleischproben und 4 MRSA aus den Bio-Rindfleischproben isoliert werden. In drei der untersuchten Fisch- und Meeresfrüchteproben konnten MRSA gefunden werden. Aus Eiinhalten und bei den Salatproben konnten keine MRSA isoliert werden. Bei der Untersuchung von 200 Geflügelproben im Jahr 2012 konnte nur in einer Putenfleischprobe MRSA nachgewiesen werden.

Verbreitung von MRSA

MRSA ist weltweit verbreitet. Die Besiedlung mit diesen Keimen betrifft insbesondere Patienten in Krankenhäusern. Neben den Krankenhaus-assoziierten MRSA-Stämmen treten in den vergangenen Jahren vermehrt Stämme auf, die in der Normalbevölkerung zirkulieren (so genannte community-associated MRSA). Inzwischen konnten MRSA auch als Besiedler in Tierbeständen nachgewiesen werden (livestock associated MRSA); diese Stämme besiedeln auch Personen mit engem Tierkontakt (z. B. Nutztierhalter und Tierärzte) und können in dieser Bevölkerungsgruppe auch Infektionen hervorrufen. Noch machen diese Stämme nur einen geringen Anteil an den infektionsauslösenden MRSA beim Menschen aus. Ihr Anteil steigt aber langsam an.

Gefahrenrisiko von MRSA

Der MRSA ist nicht pathogener als ein empfindlicher Staphylococcus aureus, das bedeutet MRSA führt nicht häufiger zu Erkrankungen. Allerdings sind die Behandlungsmöglichkeiten (Anzahl der zur Verfügung stehenden Antibiotika) eingeschränkt, was die Behandlung von Infektionen erschwert. Personen mit engem Nutztierkontakt haben erhöhte Besiedlungsraten mit MRSA. Bei diesen Personen sollte im Fall von Infektionen therapeutisch auch an den MRSA gedacht werden.

Schutz gegen MRSA

Die Übertragung von MRSA erfolgt zumeist von Mensch zu Mensch, ein absoluter Schutz ist nicht möglich. Für den Schutz gegen eine Besiedlung durch MRSA ausgehend von Lebensmitteln gelten die üblichen Hygieneempfehlungen. Rohes Fleisch aller Tierarten kann geringe Mengen von MRSA enthalten. Wärmebehandelte Lebensmittel wie pasteurisierte Milch, gebratenes oder gekochtes Fleisch sind sicher. Allerdings dürfen die Lebensmittel nach der Wärmebehandlung nicht erneut verunreinigt werden. Außerdem sollte Fleisch immer getrennt von Rohkost verarbeitet werden, um Kontaminationen dieser Lebensmittel zu vermeiden. Deshalb ist es wichtig, dass beim Umgang mit rohem Fleisch Hygienemaßnahmen strikt eingehalten werden. Diese schützen auch vor anderen Infektionserregern wie z. B. Salmonellen oder Campylobacter.

Überwachung der MRSA-Verbreitung

Die Resistenzsituation von MRSA aus Blutisolaten wird unter Koordination des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) unter der Bezeichnung EARS-Net (European Antimicrobial Resistance Surveillance Network) regelmäßig überwacht. Bei EARS-Net handelt es sich um ein EU-weites humanes Resistenzdatenerfassungsprojekt, bei dem in Österreich 40 mikrobiologische Laboratorien freiwillig teilnehmen.

MRSA steht für "Methicillin resistenter Staphylococcus aureus". Damit werden jene Stämme des Bakteriums Staphylococcus aureus (S. aureus) bezeichnet, die gegen Antibiotika der Beta-Laktam-Gruppe (Penicilline, Cephalosporine, etc.) resistent sind. Das bedeutet, dass diese Antibiotika nicht mehr für eine Behandlung von MRSA-Infektionen eingesetzt werden können.

Vorkommen

S. aureus kommt bei Mensch und Tier vor. Man findet dieses Bakterium bei rund 30 Prozent der gesunden Bevölkerung, ohne dass es Krankheitssymptome verursacht. Besiedelt werden Haut und Schleimhäute, insbesondere im Bereich des Naseneingangs. Methillicin resistenter Staphylococcus aureus findet sich hingegen nur bei unter 1% der Bevölkerung.

Erkrankungen durch MRSA

MRSA kann beim Menschen eitrige Infektionskrankheiten (Abszesse, Furunkel und Wundinfektionen) oder Blutvergiftungen hervorrufen. Ein besonderes Risiko, sich mit MRSA zu infizieren, besteht bei chronischen Erkrankungen, einem geschwächten Immunsystem, nach Operationen sowie bei Wunden und Verletzungen. MRSA gehört zu den Problemkeimen in Krankenhäusern. Das Krankenhauspersonal unternimmt große Anstrengungen, um solche Infektionen zu verhindern oder frühzeitig zu erkennen. MRSA kann zum einen vom betroffenen Patienten selbst stammen (endogene Infektionen) – ausgehend vom Naseneingang kann sich der Erreger z. B. auf die Haut oder in Wunden ausbreiten –, zum anderen können die Erreger aber auch von anderen Menschen oder Tieren bzw. über die unbelebte Umgebung übertragen werden.

MRSA auf Lebensmitteln

In einem Forschungsprojekt hat die AGES im Jahr 2013 jeweils 100 Schweinefleischproben, 100 Rinderfleischproben, 100 Proben von Fischen bzw. Meeresfrüchten, 100 Salatproben und 100 Eier, die im steirischen Einzelhandel erworben wurden, selektiv auf MRSA und resistente Enterobakterien untersucht.

Es konnten 5 MRSA aus den konventionellen Schweinefleischproben, ein MRSA aus einer Bio-Schweinefleischprobe, 7 MRSA aus den konventionellen Rindfleischproben und 4 MRSA aus den Bio-Rindfleischproben isoliert werden. In drei der untersuchten Fisch- und Meeresfrüchteproben konnten MRSA gefunden werden. Aus Eiinhalten und bei den Salatproben konnten keine MRSA isoliert werden. Bei der Untersuchung von 200 Geflügelproben im Jahr 2012 konnte nur in einer Putenfleischprobe MRSA nachgewiesen werden.

Verbreitung von MRSA

MRSA ist weltweit verbreitet. Die Besiedlung mit diesen Keimen betrifft insbesondere Patienten in Krankenhäusern. Neben den Krankenhaus-assoziierten MRSA-Stämmen treten in den vergangenen Jahren vermehrt Stämme auf, die in der Normalbevölkerung zirkulieren (so genannte community-associated MRSA). Inzwischen konnten MRSA auch als Besiedler in Tierbeständen nachgewiesen werden (livestock associated MRSA); diese Stämme besiedeln auch Personen mit engem Tierkontakt (z. B. Nutztierhalter und Tierärzte) und können in dieser Bevölkerungsgruppe auch Infektionen hervorrufen. Noch machen diese Stämme nur einen geringen Anteil an den infektionsauslösenden MRSA beim Menschen aus. Ihr Anteil steigt aber langsam an.

Gefahrenrisiko von MRSA

Der MRSA ist nicht pathogener als ein empfindlicher Staphylococcus aureus, das bedeutet MRSA führt nicht häufiger zu Erkrankungen. Allerdings sind die Behandlungsmöglichkeiten (Anzahl der zur Verfügung stehenden Antibiotika) eingeschränkt, was die Behandlung von Infektionen erschwert. Personen mit engem Nutztierkontakt haben erhöhte Besiedlungsraten mit MRSA. Bei diesen Personen sollte im Fall von Infektionen therapeutisch auch an den MRSA gedacht werden.

Schutz gegen MRSA

Die Übertragung von MRSA erfolgt zumeist von Mensch zu Mensch, ein absoluter Schutz ist nicht möglich. Für den Schutz gegen eine Besiedlung durch MRSA ausgehend von Lebensmitteln gelten die üblichen Hygieneempfehlungen. Rohes Fleisch aller Tierarten kann geringe Mengen von MRSA enthalten. Wärmebehandelte Lebensmittel wie pasteurisierte Milch, gebratenes oder gekochtes Fleisch sind sicher. Allerdings dürfen die Lebensmittel nach der Wärmebehandlung nicht erneut verunreinigt werden. Außerdem sollte Fleisch immer getrennt von Rohkost verarbeitet werden, um Kontaminationen dieser Lebensmittel zu vermeiden. Deshalb ist es wichtig, dass beim Umgang mit rohem Fleisch Hygienemaßnahmen strikt eingehalten werden. Diese schützen auch vor anderen Infektionserregern wie z. B. Salmonellen oder Campylobacter.

Überwachung der MRSA-Verbreitung

Die Resistenzsituation von MRSA aus Blutisolaten wird unter Koordination des Europäischen Zentrums für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) unter der Bezeichnung EARS-Net (European Antimicrobial Resistance Surveillance Network) regelmäßig überwacht. Bei EARS-Net handelt es sich um ein EU-weites humanes Resistenzdatenerfassungsprojekt, bei dem in Österreich 40 mikrobiologische Laboratorien freiwillig teilnehmen.

ESBL

ESBL

ESBL steht für "Extended-Spektrum Beta-Laktamase": Das sind Enzyme, die von Bakterien produziert werden und die ein breites Spektrum von so genannten Beta-Laktam-Antibiotika inaktivieren können. Die Bakterien werden dadurch unempfindlich gegen wichtige Antibiotika wie Penicilline und Cephalosporine. ESBL produzierende Bakterien sind nicht pathogener als empfindliche Bakterien. Das bedeutet, sie führen nicht häufiger zu Erkrankungen, allerdings sind die Behandlungsmöglichkeiten (Anzahl der zur Verfügung stehenden Antibiotika) eingeschränkt.

Vorkommen von ESBL-Bildnern auf Lebensmitteln

ESBL lassen sich bei verschiedenen Bakteriengattungen nachweisen, insbesondere bei Enterobakterien, zu denen unter anderem Salmonellen, Klebsiellen und Escherichia coli gehören.
Zur Untersuchung der Prävalenz antibiotikaresistenter Bakterien wurden in Rahmen eines Forschungsprojekts der AGES im Jahr 2013 jeweils 100 Schweinefleischproben, 100 Rinderfleischproben, 100 Proben von Fischen bzw. Meeresfrüchten, 100 Salatproben und 100 Eier, die im steirischen Einzelhandel erworben wurden, selektiv auf resistente Enterobakterien untersucht.

Klassische ESBL-Bildner konnten in 6 % der konventionellen Schweinefleischproben und in 18 % der konventionellen Rindfleischproben gefunden werden. Bei Bioprodukten lag die Nachweisrate beim Schweinefleisch bei 18 % und beim Rindfleisch bei 6 %. Ciprofloxacin-resistente Enterobakterien wurden in 22 % der konventionellen Schweinefleischproben, in 14 % der Bio-Schweinefleischproben, in 30 % der konventionellen Rindfleischproben und in 4 % der Bio-Rindfleischproben gefunden. Die ESBL-bildenden bzw. Ciprofloxacin-resistenten Isolate zeigten sehr hohe Kreuzresistenzraten gegen andere Antibiotikaklassen.

Geflügelfleisch ist besonders häufig mit ESBL-bildenden Bakterien kontaminiert. Im Jahr 2012 wurden 50 Hühnerfleischproben aus konventioneller Produktion, 50 aus Bio-Produktion, 54 Putenfleischproben aus konventioneller Produktion und 44 Bio-Putenfleischproben, die im steirischen Einzelhandel erworben wurden, selektiv auf Carbapenemase-bildende, ESBL-bildende bzw. Ciprofloxacin-resistente Enterobakterien untersucht. ESBL-bildende Enterobakterien wurden in 30 (60 %) der Hühnerfleischproben, in 46 (92 %) der Bio-Hühnerfleischproben, in 9 (17 %) der Putenfleischproben und in 3 (7 %) der Bio-Putenfleischproben nachwiesen. Ciprofloxacin-resistente Enterobakterien wurden sowohl von 48 (96 %) der Hühnerfleischproben aus konventioneller als auch Bio-Produktion nachgewiesen sowie von 51 (94 %) der Putenfleischproben und 43 (98 %) der Bio-Putenfleischproben isoliert. Diese Isolate wiesen eine hohe Co-Resistenz gegen Ampicillin, Tetracyclin und Sulfonamide auf. Bei keiner der untersuchten Fleischproben konnten Carbapenemase-bildende Enterobakterien nachgewiesen werden.

Eine mögliche Erklärung für die hohe Nachweisrate bei den Hühnerfleischproben liegt darin, dass importierte Elterntier-Küken bereits resistente Keime in ihrer Darmflora tragen. Bei über 10 Prozent von mehr als 300 nach Österreich importierten Eintagesküken wurden ESBL-bildende Enterobakterien navhgewiesen.

Schutz gegen ESBL

Es sollten allgemeine – grundsätzlich in der Küche anzuwendende – Hygieneregeln beachtet werden:

  • Lebensmittel, insbesondere Fleisch und Eier vor dem Verzehr gut durchgaren
  • Für die Zubereitung von Fleisch und Rohkost unterschiedliche Küchenutensilien (Schneidbretter, Messer…) verwenden.
  • Nach Bearbeitung von rohem Fleisch müssen Küchenutensilien wie Schneidbretter und Messer gewechselt und die Hände gewaschen werden.
  • Rohkost, wie zum Beispiel Salate, Sprossen, Gemüse und Obst vor dem Verzehr gründlich mit Trinkwasser waschen oder Obst und Gemüse schälen

 

 

Colistin-Resistenz

Colistin ist ein Antibiotikum, das überwiegend in der Tiermedizin zur Behandlung von Infektionen eingesetzt wird (pro Jahr werden in Österreich circa 900 kg Colistin verwendet). In der Humanmedizin wird es selten verschrieben, weil es nicht gut verträglich ist: Mögliche Nebenwirkungen sind beispielsweise Schädigung der Nieren oder des Nervensystems. Große Bedeutung hat Colistin allerdings in der Behandlung von schweren Infektionen mit Keimen, die gegen die meisten der üblicherweise eingesetzten Antibiotika resistent sind, speziell bei Infektionen mit Carbapenem-resistenten Enterobakterien wie Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae u. a. (in Österreich wird pro Jahr weniger als 1 kg Colistin eingesetzt). Laut Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt es zu den „Critically important antibiotics for human medicine“.

Im vergangenen Jahr wurde in China über eine neue Art der übertragbaren-Colistin-Resistenz berichtet: Die Resistenz wird von einem Gen, dem so genannten mcr-1, vermittelt. Dieses Gen liegt auf einem Plasmid, einem ringförmigen DNA-Molekül, das in Laborexperimenten relativ leicht auf unterschiedliche Keime übertragen werden konnte. Resistenz gegen Colistin ist zwar seit längerem bekannt; bisher ging die Wissenschaft jedoch davon aus, dass es keine übertragbaren Resistenzfaktoren gibt.

Untersuchungen in Europa (z. B. Deutschland, Dänemark) zeigten, dass das Gen mcr-1 bereits seit einigen Jahren in Keimen von Nutztieren und aus Lebensmitteln zu finden war. Die AGES hat im Rahmen der Routineüberwachung der Antibiotikaresistenz in  lebensmittelerzeugenden Tierpopulationen sowie deren Lebensmitteln in einer im November 2015 gezogenen Probe (Darminhalt eines Mastschweines) erstmals für Österreich ein derartiges Colistin-resistentes  E. coli-Bakterium nachgewiesen.

Literatur:

P. Nordmann, L. Poirel, Plasmid-mediated colistin resistance: an additional antibiotic resistance menace http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1198743X16300246

Robert Koch Institut: http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2016/Ausgaben/02_16.pdf?__blob=publicationFile

Europäische Arzneimittelagentur (EMA): Updated advice on the use of colistin products in animals within the European Union: development of resistance and possible impact on human and animal health
http://www.ema.europa.eu/ema/index.jsp?curl=pages/includes/document/document_detail.jsp?webContentId=WC500207233&mid=WC0b01ac058009a3dc

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