Boden in Haus und Garten

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Zuletzt geändert: 25.06.2018
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Gartenarbeit

Um Ihnen die eine oder andere Frage schon vorab zu beantworten bzw. sie gleich an die Experten der AGES weiterzuleiten, haben wir eine Sammlung von häufig an uns gerichtete Fragen zu den Themenbereichen Garten, Hausgarten, Pflanzen, Boden und Bodenuntersuchung zusammengestellt.

Sollten Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf!

Was passiert wenn ich meinen Swimming Pool in den Garten entleere?

Was passiert wenn ich meinen Swimming Pool in den Garten entleere?

Wenn nicht unmittelbar vor dem Entleeren eine Desinfektion des Wassers durchgeführt wurde,  sind in diesem Zusammenhang keine Probleme zu erwarten.

Prinzipiell kann das Wasser in den Garten entleert werden, es sollte jedoch unbedingt auf die Menge bzw. die Geschwindigkeit der Entleerung geachtet werden!
Das Wasser sollte Gelegenheit haben, zu versickern. Der Boden kann nur eine bestimmte Wassermenge aufnehmen - bei zu großen Mengen besteht dann die Gefahr einer "Überschwemmung". Das Wasser fließt dann oberflächlich ab und könnte auch wertvollen Boden mit abschwemmen.

Wenn der Boden anschließend nicht gut abtrocknen kann, besteht außerdem die Gefahr eines Wasserstaus im Wurzelbereich der Pflanzen.  
Außerdem ist darauf zu achten, dass eventuelle Nachbargrundstücke nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.

Meine Thujen, Eiben oder andere Pflanzen wachsen schlecht oder werden gelb?

Meine Thujen, Eiben oder andere Pflanzen wachsen schlecht oder werden gelb?

Verfärbungen an der Pflanze, schlechtes Wachstum oder andere Krankheitsbilder können verschiedende Ursachen haben: Alter der Pflanzen, Wassermangel, verdichteter Boden - Stauwasser, Nährstoffmangel bzw. Nährstoffüberschuß, Schädlinge und vieles mehr.

Um die genaue Ursache abzuklären, empfielt sich eine Bodenunterschung und eine Abklärung mit den Fachexperten der Abteilung Pflanzengesundheit im Feld- und Gartenbau.

Bei einer Wohnhausanlage kümmern die gepflanzten Sträucher, zeigen kaum Triebwachstum und gehen meist ein. Sind Herbizide im Spiel?

Bei einer Wohnhausanlage kümmern die gepflanzten Sträucher, zeigen kaum Triebwachstum und gehen meist ein. Sind Herbizide im Spiel?

Pflanzenschutzmittel sind meist nur unmittelbar nach der Anwendung im Boden nachweisbar, da sie üblicherweise schnell abgebaut werden. Ein Pflanzenverträglichkeitstest kann zumindest Auskunft darüber geben, ob wachstumsbeeinflussende Substanzen im Boden vorliegen.

Sofern es sich nicht um Herbizide handelt, kann die mögliche Ursache in einer Bodenanalyse ermittelt werden.

Um Ihnen die Auswahl der notwendigen Parameter zu erleichtern, besuchen Sie unsere Online-Auswahlhilfe zur Bodenuntersuchung.

Meine Pflanzen und Bäume werden kaputt - hat jemand meinen Garten vergiftet?

Meine Pflanzen und Bäume werden kaputt - hat jemand meinen Garten vergiftet?

Zur Abklärung der Anwesenheit von möglichen Schadstoffen kann ein Pflanzenverträglichkeitstest durchgeführt werden. Dafür werden ca. 500g Boden aus dem jeweiligen Wurzelbereich der betroffenen Pflanzen benötigt.

Die Probe kann am Standort der AGES (Spargelfeldstrasse 191, 1220 Wien) abgegeben bzw. per Post übermittelt werden.

Es können allerdings keine Aussagen bezüglich der Art des möglichen Schadstoffes gemacht werden, dafür wären im Bedarfsfall zusätzliche Untersuchungen erforderlich.

Beispielsweise sind Pflanzenschutzmittel meist nur unmittelbar nach der Anwendung im Boden nachweisbar, da sie üblicherweise schnell abgebaut werden. Ein Pflanzenverträglichkeitstest kann zumindest Auskunft darüber geben, ob wachstumsbeeinflussende Substanzen im Boden vorliegen.

Sofern es sich nicht um Herbizide handelt, kann die mögliche Ursache in einer Bodenanalyse ermittelt werden.

Um Ihnen die Auswahl der notwendigen Parameter zu erleichtern, besuchen Sie unsere Online-Auswahlhilfe zur Bodenuntersuchung

Was soll ich untersuchen lassen? Was sagt eine Bodenuntersuchung aus?

Was soll ich untersuchen lassen? Was sagt eine Bodenuntersuchung aus?

Die Ernährung der Pflanze ist ein äußerst komplizierter Vorgang, der von Bedingungen wie Feuchtigkeit, Durchlüftung, Jahreszeit etc. wesentlich beeinflusst wird.

Eine Bodenuntersuchung zeigt den momentanen Zustand zum Zeitpunkt der Probenahme an. Die chemische Bodenanalyse erlaubt, nährstoffarme, ausreichend versorgte und mit Nährstoffen überversorgte Böden eindeutig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen abzuleiten.

Um Ihnen die Auswahl der notwendigen Parameter zu erleichtern, besuchen Sie unsere Online-Auswahlhilfe zur Bodenuntersuchung

Weitere Infos:

Die aktuelle Preisliste sowie Hinweise zur Probenübernahme finden sie hier
Unsere vollständige Leistungsübersicht finden sie hier

Wie ziehe ich meine Bodenprobe?

Wie ziehe ich meine Bodenprobe?

Die Bodenprobe soll aus einer Fläche entnommen werden, die einheitliche Bodenverhältnisse aufweist. Bei offensichtlichen Unterschieden im Boden oder im Wuchs der Pflanzen sind entsprechend mehrere Proben notwendig.

  • Man sticht an 10 gleichmäßig auf der Fläche verteilten Stellen mit dem Spaten bis in ca. 30 cm Tiefe ein und drückt die Schnittflächen auseinander.
  • An einer Seite des Loches wird eine dünne Erdschichte abgestochen und in ein sauberes Gefäß (z.B. Kübel) gefüllt.
  • Diese 10 Einzelproben werden in dem Gefäß sorgfältig vermischt, ca. ein Liter Bodenmaterial wird in einen Kunststoffbeutel gefüllt und an die AGES übermittelt.

Die aktuelle Preisliste finden sie hier

Um Ihnen die Auswahl der notwendigen Paramter zu erleichtern, besuchen Sie unsere Online-Auswahlhilfe zur Bodenuntersuchung

Was kostet eine Bodenuntersuchung?

Was kostet eine Bodenuntersuchung?

Grundsätzlich fallen bei jeder Probe die Kosten für Datenerfassung, Probenvorbereitung und die Erstellung des Düngeplanes sowie die Kosten für die Parameter der sogenannten Grunduntersuchung an.

Der endgültige Gesamtpreis richtet sich nach dem gewünschten oder von der AGES empfohlenen Bearbeitungsumfang.

Die aktuelle Preisliste sowie Hinweise zur Probenübernahme finden sie hier
Unsere Leistungsübersicht finden sie hier

Um Ihnen die Auswahl der notwendigen Parameter zu erleichtern, besuchen Sie unsere Online-Auswahlhilfe zur Bodenuntersuchung

Wie lange dauert eine Bodenuntersuchung? Warum dauern Untersuchungen manchmal länger?

Wie lange dauert eine Bodenuntersuchung? Warum dauern Untersuchungen manchmal länger?

Für die Datenerfassung und die Probenvorbereitung (Trocknung, Siebung) werden zumindest 2-3 Arbeitstage benötigt. Erst danach können die beauftragten Untersuchungen durchgeführt werden. Die meisten Untersuchungen werden in großen Analysenserien durchgeführt, pro Woche werden 2 - 3 dieser Serien abgearbeitet. Manche Untersuchungen benötigen jedoch mehr Zeit auf Grund von langen Reaktionszeiten der Bodenorganismen.

Je nach Auslastung des Labors, aber auch nach der Art der Untersuchungen stehen die Ergebnisse nach zwei bis längstens sechs Wochen zur Verfügung. Im Rahmen von Untersuchungsaktionen können auch andere Bearbeitungszeiten vereinbart sein.

Nachdem ein Großteil der untersuchten Proben aus dem landwirtschaftlichen Bereich stammen, kann es im Frühjahr bzw. im Herbst zu längeren Wartezeiten kommen.
Bei der Auftragserfassung wird jedoch auf Privateinsender Rücksicht genommen um unnötige Wartezeiten zu vermeiden.

Sollten Sie Ihre Ergebnisse dringend benötigen, besteht die Möglichkeit der Expressuntersuchung. Hierbei werden Ihre Proben bevorzugt behandelt, aufgrund des Mehraufwandes muss allerdings  ein Expresszuschlag von 100% erfolgen.

Was passiert bei einer Bodenuntersuchung genau?

Was passiert bei einer Bodenuntersuchung genau?

In der AGES werden Untersuchungen nach geltenden Normen und Vorschriften ressourcen- und umweltschonend durchgeführt.

Um eine Bodenprobe im Labor analysieren zu können, erfolgt im ersten Schritt nach der Übernahme (persönlich oder per Post) die Registrierung in unserer Datenbank und die Vorbereitung der Probe.
Dabei wird die Probe ausgepackt und ein bis zwei Tage bei etwa 40°C in einem Trockenraum auf etwa 3-5% Restfeuchte getrocknet.
Anschließend wird die Probe in einer Siebmaschine auf 2mm Korngröße gesiebt um später aussagekräftige Ergebnisse erzielen zu können.

Im weiteren Verlauf führen mehrere LaborantInnen die Analysen, nach Herstellung von Bodenfiltraten oder direkt aus der trockenen Probe, unter Verwendung moderner Analysengeräte durch.

Die qualitätsgesicherten Ergebnisse werden von ExpertInnen auf Plausibilität geprüft, im Laborinformationssystem der AGES zu einem Prüfbericht zusammengefasst und die Reinnährstoffempfehlung gestaltet.

Anschließend erfolgt der Versand der Ergebnisse und der Reinnährstoffempfehlung sowie der Rechnung per email.

Was bedeuten die Analysenergebnisse und die Reinnährstoffempfehlung für mich? Was muss ich tun?

Was bedeuten die Analysenergebnisse und die Reinnährstoffempfehlung für mich? Was muss ich tun?

Die Reinnährstoffempfehlung beschreibt diejenige Menge an Nährstoffen, die die Pflanze zusätzlich zu den aus dem Boden nachgelieferten benötigt.

Diese Nährstoffe sollten in Form eines entsprechendes Düngemittels (organisch - z.B. Kompost - oder mineralisch) auf den Boden aufgebracht werden.

Die Menge des Düngemittels ergibt sich aus der Reinnährstoffempfehlung und dem Nährstoffgehalt des Düngemittels nach der Formel:

Empfohlene Nährstoffmenge (Ihr Analyseergebnis) : Nährstoffgehalt im Düngemittel (in %) x 100 = Erforderliche Aufwandmenge

Hier ein Berechnungsbeispiel anhand von Stickstoff

Berechnungsbeispiel
Empfohlene Stickstoffmenge lt. Reinnährstoffempfehlung (Ihr Analyseergebnis)Stickstoffgehalt ihres DüngemittelsErforderliche Aufwandmenge pro 10 m2
80g Stickstoff (N) pro 10m220%80 : 20 x 100 = 400 g Düngemittel pro 10m2

Diese Berechnungsformel gilt für alle Nährstoffe und Ergebnisse der Untersuchung!


 

 

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