Gesundheitsministerium beauftragt AGES mit Abklärung des Verdachts von lebensmittelbedingten Krankheitsausbrüchen

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Zuletzt geändert: 30.08.2018

Verdachtsfall Salmonellen

Seit Mitte August zeigt sich in mehreren Bundesländern eine Häufung von Erkrankungen bei Menschen, die durch den Erreger Salmonella Mikawasima verursacht wurden: In Österreich wurden sechs Fälle durch die AGES (Nationale Referenzzentrale für Salmonellen) bestätigt (Stand 30. August 2018).

Da es sich bei S. Mikawasima um einen sehr seltenen Serotyp handelt, deutet die plötzliche Häufung auf eine Übertragung durch ein Lebensmittel hin. Derzeit gibt es aber noch keinen Hinweis auf die Quelle des Ausbruchs. Die AGES untersucht diesen Verdacht auf einen bundesländerübergreifenden lebensmittelbedingten Ausbruch in enger Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) und den Landesbehörden.

Verdachtsfall Hepatitis A:

Seit Juli 2018 gibt es auch Hinweise auf einen bundesländerübergreifenden Krankheits-Ausbruch durch einen bestimmten Genotyp des Hepatitis A Virus. In Österreich wurden von der Referenzzentrale für Hepatitis A (Zentrum für Virologie, Medizinische Universität Wien) seit Juli 2018 neun Fälle mit diesem neuen Genotyp nachgewiesen (Stand 30. August 2018). Auch bei diesem Ausbruch gibt es bisher keinen Hinweis auf die Quelle. Die Untersuchungen erfolgen in enger Kooperation zwischen AGES, Referenzzentrale für Hepatitis A, BMASGK und den Landesbehörden.

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