Bodenuntersuchung für gewerbliche Gartengestaltung

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Zuletzt geändert: 20.10.2020

Spätestens nach dem Bauen wird es Zeit fürs Begrünen!

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Gepflegte Gartenanlage
Gepflegte Gartenanlage

Dabei ist der Boden von zentraler Bedeutung: Ob Rasen, Sträucher, Büme oder auch Gemüse gedeihen, entscheiden seine Eigenschaften.

Eine Untersuchung des Bodens informiert Sie bequem und unkompliziert, ob Ihr Boden sich für die von Ihnen geplante Nutzung eignet und welche Maßnahmen zur Bodenverbesserung getroffen werden sollten. Neben den Basisuntersuchungen zu den wichtigsten Bodeneigenschaften bieten unsere modularen Untersuchungspakete zusätzlich Informationen zur Versorgung mit Spurenelementen und einer möglichen Belastung durch Schadelemente.

 

So stellen Sie sicher, dass es weder zu Enttäuschungen noch zu Reklamationen kommt. Für ein Gesamtprojekt kann eine Analyse sogar eine mögliche Kostenersparnis darstellen, da keine nachträglichen, mühsamen Arbeiten oder Ausbesserungen notwendig sind.


Geprüfte Bodenqualität für Ihre Kundinnen und Kunden

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Bodenuntersuchung für professionelle Gartengestaltung
Verschiedenfarbige Erdschichten

Um verlässliche Ergebnisse zu garantieren, erfolgt die Untersuchung der Nährstoffgehalte nach den in Österreich geltenden ÖNORMEN, Bewertungen und Empfehlungen nach den Richtlinien für die sachgerechte Düngung des Fachbeirates für Bodenfruchtbarkeit und Bodenschutz des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus.


Unsere Pakete für Gemeinden, gewerbliche Gartengestaltung, Bauträger, (Landschafts-)Architektur und Raumplanung

Basispaket

Unser Basispaket beinhaltet die Prüfung des Bodens nach den Anforderungen für die Herstellung von Vegetations- und Rasentragschichten.
Untersucht werden gem. ÖNORM L 1210 folgende Parameter:

  • pH-Wert
  • pflanzenverfügbare Nährstoffe Phosphor, Kalium und Magnesium
  • Gehalt organischer Substanz (Humus)
  • C/N Verhältnis
  • austauschbare Kationen
  • elektrische Leitfähigkeit
  • Kalkgehalt
  • Korngrößenverteilung (Siebkurve)
  • Maßnahmen- und Düngeempfehlung

Erweiterung I

Die Erweiterung I beinhaltet die Prüfung einer möglichen Schwermetallbelastung (z.B. bei aufgeschütteten Böden unbekannter Herkunft oder bei beabsichtigter Nutzung als Gemüsegarten) und die Bewertung der Gehalte in Bezug auf die geplante Nutzung gemäß ÖNORM L 1075.
Untersucht werden gem. ÖNORM EN 16174 folgende Parameter:

  • Schwermetallgehalte (Arsen, Blei, Cadmium, Cobalt, Chrom, Kupfer, Molybdän, Nickel, Quecksilber, Vanadium und Zink)

Erweiterung II

Die Erweiterung II erlaubt einen Rückschluss auf die Versorgung mit Spurenelementen. Dies wird bei beabsichtigter Nutzung als Gemüsegarten, Obstgarten oder bei der Pflanzung von Staudenrabatten/Hecken empfohlen.

Untersucht werden gem. ÖNORM L 1089 und L 1090 folgende Parameter:

  • „verfügbare“ Gehalte der Elemente Eisen, Mangan, Kupfer, Zink und Bor

 

Alle Untersuchungspakete beinhalten eine Dateninterpretation inklusive des Bildes des Körnungsbereiches (Siebkurve) und Empfehlungen für weitere Maßnahmen wie Düngung.


Hinweise zum Basispaket

Die bodenphysikalischen Parameter „hydraulische Wasserdurchlässigkeit“ bzw. „nutzbare Feldkapazität“, auf die in der ÖNORM L 1210 hingewiesen wird, hängen wesentlich von der Korngrößenverteilung (Siebkurve) und dem Humusgehalt ab.

Wenn diese Parameter den Anforderungen entsprechen, sind bei sachgerechtem Einbau des Bodens ohne Verdichtungen keine Probleme zu erwarten.

Wenn darüber hinaus eine Untersuchung der physikalischen Parameter mittels Näherungsverfahren (standardisiertes Verdichtungsverfahren im Laborversuch zur Eignungsprüfung bzw. Messungen vor Ort zur Kontrolle des sachgerechten Einbaus) gewünscht ist, setzen Sie sich bitte z.B. mit dem Bundesamt für Wasserwirtschaft, Institut für Kulturtechnik und Bodenwasserhaushalt (BAW-IKT) in Petzenkirchen (iktno@Spam@bawno.Spam.at) in Verbindung.
Erforderliche Probenmenge für diese Untersuchungen: ca. 10 Liter Boden.

Hinweise zur Korngrößenbestimmung

Die Bestimmung der Korngrößenverteilung (Ton, Fein-, Mittel- und Grobschluff, Fein-, Mittel- und Grobsand) erfolgt in Anlehnung an ÖNORM L 1061-2 ohne Humuszerstörung.

Bei niedrigen Humusgehalten bis 5% ist keine relevante Auswirkung auf das Ergebnis zu erwarten. Bei höheren Humusgehalten bis 10% wird je nach erwarteter Beeinflussung des Ergebnisses durch die organische Substanz die Probe an das bodenphysikalische Labor des BAW-IKT in Petzenkirchen weitergeben.
Liegt der Humusgehalt über 10%, werden alle Proben zur Bestimmung mit Humuszerstörung weitergegeben.

Hinweise zu Untersuchung und Akkreditierung

Die Untersuchungen werden nach geltenden nationalen, europäischen und internationalen Normen durchgeführt.

Der Akkreditierungsumfang der AGES ist auf der Homepage des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (https://www.bmdw.gv.at/Services/Akkreditierung/Akkreditierungsumfaenge.html) angeführt.

Preise

Die Preise für unsere Untersuchungspakete finden Sie in der Preisliste als Download am Seitenende.


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